Goldener Herbst auf Korsika

Goldener Herbst auf Korsika
Goldener Herbst auf Korsika
Napoleon‘s „Sonneninsel der Schönheit“
Reisetermin: 9. bis 16. Oktober 2022 / 8 Tage

Rund 1.000 km Küste und über 100 Gipfel, die mehr als 2.000 m hoch sind: Korsika, die viert­größte Insel im Mittelmeer, ragt als imposante Berglandschaft aus dem Wasser hervor. „Gebirge im Meer“ – so nennen die Korsen ihre Heimat. Die Griechen, die so viele herrliche Inseln kannten, nannten sie „Kalliste“ – die Schönste. Mitten in Europa gelegen, ist die „Insel der Schönheit“ ein noch vergleichsweise unentdecktes Terrain – eines, das so viel an atemberauben­den Land­schaften zu bieten hat und facettenreich wie kaum eine andere Insel ist – ein echter Geheimtipp! Dazu kommt die ureigene korsische Lebensart der gastfreundlichen Insulaner.

Immer wieder wird man bei unseren Ausflügen mit hinreißenden Ausblicken auf eindrucksvolle Steilküsten, malerische fjordähnliche Buchten, Bergdörfer und Gipfelketten belohnt – man muss sie sich allerdings Kurve um Kurve verdienen. Türkisblaues Meer, feinsandige Traumstrände, bezaubernde Bergwelt mit der für sie typischen Vegetation, schattige Pinien-und Olivenhaine, riesige dichte Kastanien-und wohlriechende Eukalyptuswälder, stille kristallklare Berg­seen, der immergrüne duftende Buschwald Macchia, schroffe Klippen, bizarre Felsformationen und steile Weinberge kennzeichnen die große landschaftli­che Vielfalt Korsikas, dazwischen pittoreske Fischerdörfer und befestigte Hafenstädte – Korsika ist eine kontrast-und variantenreiche Perle im Mittelmeer.

Auf der ganzjährig grünen Insel gedeihen mehr als 2.000 verschiedene Pflanzen- und leben etliche seltene Tierarten. Ab Oktober geben sich Hunderte Vogelarten ein Stelldichein. Korsika ist eine wichtige Zwischenstation des europäischen Vogelzugs. Dazu fasziniert Korsika mit prächtigen Farben, dem Geruch frischer Seeluft und einer betörenden Duftmischung aus Minze, Salbei, Majoran, Rosmarin, Myrte und Lavendel. Dem Besucher offenbart sich ein wahres Paradies für alle Sinne! Napoleon erzählte einst, er würde seine Insel mit geschlossenen Augen schon vom Meer am intensiven Kräuterduft der Macchia-Buschgewächse erkennen.

Die zauberhafte Halbinsel Cap Corse mit ihrer zerklüfteten Felsküste liegt wie ein mahnender ausgestreckter Finger im Norden Korsikas und gibt der Insel ihre charakteristische Form. Ursprünglich kommen die Dörfer im Landesinneren mit ihren verwegenen Granithäusern daher, während sich in der Inselhauptstadt Ajaccio auf den Spuren des hier geborenen Feldherrn Napoleon wandeln lässt. Das überreiche kulturelle Erbe Korsikas zeigt sich auch in der ehe­maligen Hauptstadt Corte, dem einst bedeutendsten Ort der Insel, sowie in den verwinkelten Gassen um die imposante Zitadelle über der Hafen­stadt Calvi, deren natürlich geschützte Bucht schon früh von zahlreichen Seefahrern aus dem gesamten Mittelmeerraum angesteuert wurde. Von seiner Zitadelle dominiert wird auch die Hafenstadt Bastia im Norden der Insel – dazu bezaubern schmale Gassen in der historischen Altstadt, Barockkirchen und Kathedrale, aber auch der „Vieux Port“, Ankerplatz von Yachten und Segelbooten. Der Einfluss der Genuesen, die die Insel von 1284 bis 1768 belagerten, ist hier deutlich zu erkennen. Zu den absoluten High­lights Korsikas zählt die Hafenstadt Bonifacio im äußersten Inselsüden, die wie ein Schwalben­nest auf einem 70 m hohen Kalksteinplateau erbaut wurde, das an drei Seiten steil ins Meer abfällt. Das UNESCO-Weltnaturerbe Calanche bietet ungewöhnliche Fjordlandschaften und zugleich bizarre, durch Wind und Wetter geformte Granitfelsformationen, welche sich je nach Tageszeit von rot in orange färben. Die Spelunca-Schlucht mit ihrem schroffen Gestein erinnert an den Grand Canyon. Kontrast dazu der blühende „Garten Korsikas“, die Balange, im Insel­nordwesten. Kleine malerische Dörfer und vor allem Kastanien prägen die bergige Region der markanten Castagniccia und letztere auch die Speisekarte der Korsen, die sehr großen Wert auf ihre lokale Küche mit zahllosen Spezialitäten legen. Die große kulinarische Vielfalt der Inseldelikatessen werden Sie bei unserer Reise in ausgefallenen Restaurants, während eines Picknicks und bei verschiedenen Degustationen kennen- und schätzen lernen: vom cremigen Ziegen- oder Schafsmolkenkäse Brocciu, zartem Prisuttu – köstlicher magerer Schinken von den halbwilden Schweinen der Insel, die sich von Eicheln und Kastanien ernähren, Sardellen-Oliven-Tapenade mit deftigem Brot, über Wildschwein-, Lamm- und Fischspezialitäten, herzhaften und süßen Teigwaren unter anderem aus Kastanienmehl, leckerem Macchia-Honig, bis zum Kastanienbier und weiteren ausgezeichneten Biersorten, Myrtenschnaps und hervorragenden Weinen außergewöhnlicher Rebsorten.

Korsika hält den Sonnenscheinrekord Frankreichs mit 2.750 Stunden im Jahr. Das maritim-mediterrane Klima überzeugt im Oktober mit angenehm milden Temperaturen zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten und garantiert noch ideale Voraussetzungen für ein Bad im Meer. Es ist nicht nur klimatisch die beste Reisezeit, sondern für alle Naturliebhaber auch die schönste, wenn sich das Laub der Buchen-und Kastanienwälder bunt verfärbt – ein einzigartiges herbstliches Farbenspiel! Korsika im Herbst ist ein perfekter Ort für Menschen, die sich mit dem Abschied vom Sommer schwertun. Denn hier können sie ihm noch nachspüren und die Städtchen und Landschaften ohne den Rummel der Saison erleben.

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Sonntag, 09.10.2022: Anreise – Bastia – Lucciana
Am Morgen Linienflug von Stuttgart nach Bastia. Nach der Ankunft zeigt uns unsere örtliche Reiseleitung Bastia, die wichtigste Stadt im Norden der Insel und das Tor zur Welt für Korsen und Reisegäste gleichermaßen. Eine typische Hafenstadt und Mikrokosmos der Kulturen, wo Gegensätze aufein­ander prallen: Menschen und Lebensweisen, Palazzi und Beton, Altstadt und Moderne, Grandezza und morbide Vergänglichkeit. Bastia, Nordkorsikas Perle zu Füßen des Monte Pigno, mutet durch den Einfluss der sie im 13. bis 18. Jh. belagernden Genuesen eher italienisch als französisch an. Zunächst können wir uns auf dem traditionellen Bauernmarkt vor dem Rathaus von Bastia, auf der „Place de l’Hôtel de Ville“, überragt von den Doppeltürmen der „Cathédrale Jean-Baptiste“, mit lokalen mediterranen Spezialitäten stärken. Bei unserer Stadt­besichtigung lernen wir die reizvolle Altstadt, ein Labyrinth von engen Gassen und steilen Treppen, gesäumt von Wohnhäu­sern aus dem 16. und 17. Jh., sowie den malerischen alten Fischerhafen mit seinen Yachten und Fischerbooten kennen und besichtigen die sehenswerte Kathedrale Sainte-Marie aus dem 17. Jh. und die gut erhaltene Zitadelle „Terra Nova“ aus dem 15. Jh., von der wir einen letzten Blick auf die Stadt und den alten Hafen „Vieux Port“ genießen. Danach Transfer zum Hotel „La Lagune“ in Lucciana, wenige Kilometer von Bastia entfernt. Das 4-Sterne-Hotel bietet eine ruhige, natürliche Umgebung und einzigartige Kulisse inmitten eines baumbestandenen Gartens. Es liegt im Süden des Na­turschutzgebiets Biguglia und direkt an einem beinahe endlos scheinenden, feinen Sandstrand an der Ostküste der Insel. Neben dem 260 qm großen beheizten Swimmingpool gibt es eine Poolbar, Liegen und Sonnenschirme. Ebenfalls stehen uns eine Bar und ein Spa-Bereich zur Verfügung. Am Abend werden wir uns im hoteleigenen Restaurant mit Panoramaterrasse ver­wöhnen lassen und die Nähe zum Meer genießen. Die hellen, geräumigen Zimmer bieten ein Bad mit Dusche und WC, Föhn, Sat-TV, Safe, Minibar, Klimaanlage, Telefon und einen möblierten Balkon, teilweise mit Meerblick.

2. Tag, Montag, 10.10.2022: Küstenzauber am Cap Corse inkl. Mittagessen – Brauerei La Pietra
Unser erster Ausflug führt uns ans Cap Corse. Wie der Daumen einer Hand zeigt die 40 km lange Landzunge nach Norden. Landschaftlich spiegelt das Cap Corse die gesamte Insel in Kleinformat wider. Eine Serpentinen-Straße führt um die Halbinsel herum. Auf der kurvenreichen Fahrt entdecken wir traumhafte Buchten, reizvolle Strände und kleine Hafenorte – nach jeder Straßen­biegung wird man von einer neuen beeindruckenden Aussicht über­rascht. Vielerorts zeugen herrschaftliche Häuser vom ehemaligen Reichtum des Cap Corse. Ähnlich wie im restlichen Korsika verläuft ein zentraler Gebirgskamm über das Kap, dessen höchster Berg mit 1.307 m der Monte Stello ist. Während unserer Tour kehren wir zum gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant im Küstenort Macinaggio an der Nordostspitze des Kaps ein. Zu den zahlreichen fotogenen Landschaften und Orten unse­rer Rundfahrt zählt unter anderen Nonza. Das kleine pittoreske Dörfchen im Westen der Halbinsel klebt sozusagen auf einem schwarzen Felsen, der steil ins Meer abfällt, und wird bewacht von einem kleinen Wachturm, der 1760 erbaut wurde. Besonders schön im Osten des Cap Corse ist das alte verträumte Fischerdorf Erbalunga, eine kleine Landzunge, auf der sich in den verwinkelten Gassen die grau-grünen Schieferhäuser medi­terraner Architektur eng aneinanderreihen und an deren äußeren Spitze ein halb verfallener genuesischer Wachturm steht, von dem man einst nach plündern­den maurischen Piraten Ausschau hielt. Bei klarem Himmel ist von hier die Sicht auf Elba frei. Freuen wir uns auf dem Rückweg auf die Brauerei „La Pietra“ in Furiani, wo wir nach einer kurzen Führung das bekannte Kasta­nienbier „Pietra ambrée“ und andere außergewöhnliche korsische Biere probieren. Die Bierbraukunst auf Korsika schaut auf eine kurze Geschichte zurück, denn die Produktion des ersten korsischen Bieres „Pietra“ begann erst im Jahre 1995. Die Besonderheit dieses Bieres beruht auf einem Zusatz von Kastanienmehl vor der Gärung. Diese Idee hat ihren Ursprung darin, dass Maronen auf Korsika immer schon ein klassisches Lebensmittel darstellten und ihr Anbau heute staatlich gefördert wird. Der Brauereigründer, Domi­nique Sialelli, wählte als gängigen Werbeslogan für seine Kreation den Titel „Herbstbier“, weil die Kastanien im Herbst geerntet werden. Abendessen und Übernachtung im Hotel „La Lagune“.

3. Tag, Dienstag, 11.10.2022: Im Reich der Kastanien: Castagniccia – Corte
Unzählige Hügel, malerische kleine alte Dörfer, prächtige Kirchen und vor allem die Wälder mit bis zu 20 m hohen Kastanien prägen das Bild der Cas­tagniccia. Die Kastanie wird heute, wie schon früher, zu Mehl und dann zu Brot und Kuchen verarbeitet. Zudem sind die verwilderten Haine mit den Kastanien ein wahres Eldorado für die halbwilden Schweine, was wiede­rum den korsischen Schinken geschmacklich einzigartig macht. Unsere Rundfahrt führt uns ins Herz der Castagniccia. Unterwegs probieren wir Kastanienkuchen und korsischen Likör. Dann fahren wir weiter nach Corte: Die ehemalige Hauptstadt des früheren korsischen Königreichs ist Sitz der kleinsten Universität Frankreichs und wird imposant überragt von der wie auf einem Adlerhorst thronenden mittelalterlichen Zitadelle. Fahrt mit dem kleinen Zug „Le petit train Corte“ in die Oberstadt mit ihren schmucken Gassen. Hier befindet sich auch das „Musée de la Corse“, wel­ches einen lebendigen Einblick in die Geschichte und das Leben der Korsen aufzeigt. Nirgendwo ist Korsika korsischer als in Conte. Von hier aus regierte Pasquale Paoli die Insel während der kurzen Unabhängigkeit von 1755 bis 1769. „Heimliche Hauptstadt“ ist Corte bis heute geblieben. Abendessen und Übernachtung im Hotel „La Lagune“.

4. Tag, Mittwoch, 12.10.2022:
Piratennest in luftiger Höhe: Bonifacio inkl. Bootsfahrt – Golf von Ajaccio
Dieser Tag bringt uns zur südlichsten Stadt Frankreichs, nach Bonifacio. Der natürliche Hafen der wohl eigenwilligsten Stadt Korsikas ragt 1.600 m tief ins Land und bildete in früheren Zeiten ein mächtiges Seehandelszen­trum. Schon Odysseus war beeindruckt von der malerischen Schönheit der Felsenstadt, ging er doch angeblich an der Stelle vor Anker, an der heute der Hafen liegt. Die Altstadt thront wehrhaft auf einem weißen Kreideplateau 70 m hoch über dem Mittelmeer. Mit einem kleinen Zug fahren wir vom ma­lerischen geschichtsträchtigen Natur­hafen in die imposante Oberstadt. Beim Bummel durch die steilen, verwinkelten Altstadt­gassen können wir das einmalige Flair der von mächtigen Mauern umgebenen mittelalterlichen Festung erleben. Immer wieder werden wir mit fantastischen Ausblicken ent­lang der weißen Küste, auf den Naturhafen und auf die „Bouches de Bonifa­cio“ belohnt sowie auf die alten überhängenden Häuser, die auf der Felskante balancieren und nur deshalb nicht ins Meer zu stürzen scheinen, weil sie sich am großartigen Panorama über die vorgelagerten Inseln auf­richten. In nur 12 km Entfernung zeichnet sich am Horizont die italienische Insel Sardinien ab. Ein unvergessliches Erlebnis ist unsere ca. 45-minütige Bootsfahrt durch den fjordartigen Natur­hafen und die spektakuläre Felsküste entlang bis zu den Kreidefelsen. Wir entdecken die Umrisse Korsikas, das Sandkorn und den Napoleonshut… Praktisch der gesamte Küstenstreifen steht unter Naturschutz und erscheint so unberührt, als habe Gott ihn eben erst erschaf­fen. Anschließend fahren wir mit unserem Bus in den Nordwesten der Insel. Abendessen im Res­taurant „U Mulino“, einer alten Mühle im typisch kor­sischen Bergdorf Feliceto. Anschlie­ßend Weiterfahrt zu unserem 4-Sterne-Hotel „Best Western Ajacao Amiranté“, 350 m vom Strand „Lazaret“ und ca. 2 km von der Innenstadt von Ajaccio entfernt. Die komfortable Unterkunft bietet einen Außen-sowie Whirlpool. Die modernen, geräumigen Zimmer sind alle klimatisiert und verfügen über Safe, Minibar, Sat-TV, Radio, Kaffee-/ Teezubereiter, Telefon, Bad mit Dusche / WC und Haartrockner sowie kosten­loses WLAN. In der Hotelbar können wir dann den Abend ausklingen lassen.

5. Tag, Donnerstag, 13.10.2022:
Leben, Farben und Düfte: zu Besuch bei Napoleon Bonaparte in Ajaccio – Weinprobe
Ajaccio, die heißgeliebte Kaiserstadt, ist die größte Stadt Korsikas. Die Lage in einer gewundenen Bucht und umgeben von Bergen ist einmalig! Zwischen der imposanten Zitadelle und den engen Altstadtstraßen erleben wir die reizvolle Mischung aus elegantem Paris und mondänem St. Tropez. Noch immer ist Napoleon Bonaparte, der 1769 in Ajaccio geboren wurde, hier allgegenwärtig. Bis heute sind die Einwohner stolz auf „ihren“ Kaiser. Dem einzigen Kaiser Frankreichs wurden in der „Cité Impériale“ mehrere Denkmäler gesetzt. Beim Besuch des „Maison Bonaparte“ am Place Leticia, dem Geburtshaus von Napoleon I., werden uns viele Ausstellungsstücke an den großen Korsen erinnern. Wir bummeln den Hafen entlang, wo die Häu­ser in Pastellfarben leuchten, und besuchen in der Nähe den schönen Markt. Unter den Augen der Napoleon-Statue breiten sich die verschiedensten kor­sischen Spezialitäten, Düfte und Farben aus. Man muss nicht einmal etwas kaufen, um an dem großartigen Angebot Gefallen zu finden. Die individuelle Mittagspause können wir in einem der zahlreichen sympathischen Restau­rants an der Place Maréchal Foch verbringen oder dem berühmten „Musée Fesch“ mit einer der schönsten Sammlungen italienischer Malerei aus sechs Jahrhunderten – die größte in Frankreich nach dem Louvre – einen Besuch abstatten. Nachmittags Weinprobe auf dem Weingut „Comte Peraldi“ mit Brot und korsischem Käse. Die Domaine Peraldi verfügt über 50 ha bester Reblagen in den Mezzavia-Hügeln über der Bucht von Ajaccio. Die ersten Weinberge des historischen Weinguts datieren auf das 16. Jh. Auf den Granit-Terroirs entstehen hervor­ragende Weine mit burgundischer Eleganz, inten­siver Frische und Feinheit. Die Grafen von Poix, direkte Nachkommen der Peraldis, nahmen ab 1965 aktiv an der Erneuerung des korsischen Weins An­teil. Der im Barrique-Keller ausgebaute Clos du Cardinal führt vor, welch aus­gezeich­nete Rebsorte der in der AOP Ajaccio dominierende Sciaccarellu ist. Rückfahrt zu unserem Hotel in Ajaccio und Abendessen im Hotelrestaurant.

6. Tag, Freitag, 14.10.2022:
Spektakuläre Naturschönheiten im wilden Westen inkl. Mittagessen – Calvi
Heute erwarten uns wahrlich spektakuläre Naturschönheiten. Der tiefblaue Golf von Porto gehört zu den schönsten Küstenabschnitten Korsikas und zählt zu den Höhepunkten unseres Inselaufenthaltes. Hauptattraktion die­ser schroffen Küste bildet „Les Calanches“. Der Name „Fjordartige Bucht“ stammt aus der Zeit der Seefahrer, die bei Schlechtwetter Schutz in den nur auf dem Seeweg zu erreichenden kleinen Buchten fanden. Bis zu 400 m hohe bizarre Felsforma­tionen, Nadelspitzen, Säulen, Türmchen, überraschende Fi­guren, dünn, rund, verdreht, verun­staltet –- die Calanche ist ein fantastischer Märchenwald aus Stein. Die zerklüfteten rosa- bis blutrot-scheinenden Granitfelsen über dem tiefblauen Mittelmeer sind ein spektakuläres Na­turereignis. Mitten in diesem Naturwunder liegt auf 440 m Höhe das Dorf Piana, welches zu den „plus beaux villages de France“ zählt, den „schönsten Dörfern Frankreichs“. Seine Häuser sind wie ein Amphitheater angeordnet. Bei unserer Wegstrecke zur hübschen Hafenstadt Porto klammert sich eine enge und kurvenreiche Straße an die Steilküste. Die Calanches fallen steil ab ins Meer; man hat den Eindruck, sie seien von Hand gemeißelt. So sieht man z. B. eine Felsforma­tion in Form eines Herzens, das bekannte „Cœur de Calanche“ – ein romantischer Ort nicht nur für Verliebte. In Piana oder am Ufer des natürlichen Hafenbeckens von Porto werden wir zum gemein­samen Mittagessen ein typisches Restaurant besuchen. Den Serpentinen folgend fahren wir dann durch die Spelunca-Schlucht, die ebenso wie die Calanche seit 1983 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, weiter über den mit 1.477 m höchsten Pass der Insel, den „Col de Vergio“, und durch die grandiose „Scala di Santa Regina“. Die „Treppe der Himmelskönigin“ ist die malerischste und wildeste Schluchtstrecke der Insel. Geologisch betrachtet, hat sich der Golo, mit 84 km längster Fluss Korsikas, seinen treppenartigen Weg durch die 15 km lange Schlucht gegraben. Zahllose Sagen ranken sich um die Schlucht, die sich je nach Licht- und Wetter­ver­hältnissen rot leuch­tend bis dunkel und unheimlich präsentiert. Bis 1889 war sie Maultierpfad und Verbindungsweg der Hirten vom Meer zu den höchstgelegensten Dör­fern der Insel. Quer durch das Inselinnere geht es dann in Richtung Küste zu unserem letzten Übernachtungsort, dem 3-Sterne-Hotel „Revellata“ in Calvi. Das moderne Hotel mit einer Fassade aus hellem Naturstein und Glas ist 7 Gehminuten von der Innenstadt, 450 m vom Yachthafen und 100 m vom Roncu-Strand entfernt. Es gibt einen beheizten Außenpool, Innenpool und einen Whirlpool sowie ein Spa und einen Fitnessraum. Zum weiteren Angebot gehört eine angesagte Designer-Bar. Die stilvollen, minimalistisch gehalte­nen Zimmer verfügen über Bad oder Dusche / WC, Haar­trockner, Minibar, Telefon, Safe, Klimaanlage, Flachbildfernseher und kostenloses WLAN. Die meisten Zimmer bieten eine eigene Terrasse oder einen Balkon, manche auch Blick auf das Meer und / oder den Pool. Abendessen im Restaurant „A Punta“, 300 m von unserem Hotel entfernt.

7. Tag, Samstag, 15.10.2022:
Calvi und die Dörfer der Balagne inkl. Picknick – Abschiedsabendessen mit korsischer Musik

Calvi, Hauptort der Balagne, dem Obstgarten Korsikas, liegt an einer natür­lichen Bucht, die schon früh von Seefahrern aus dem Mittelmeerraum ange­steuert wurde. In der charmanten Hafenstadt besichtigen wir die Kathedrale St. Jean. Höhepunkt unseres Streifzugs ist die Zitadelle. Sie thront imposant auf einem wuchtigen Granitfelsen hoch über dem Golf von Calvi. Der Pano­ramablick von hier in Richtung Punta de la Rivellata im Westen und Punta di Spano im Osten ist atemberaubend. Im Anschluss fahren wir in die Hügelland­schaft des blühenden „Garten Korsikas“. Die traumhaft schöne Region der Balagne im Nordwesten der Insel vereint Landschaften, die sowohl typisch für Küstengegenden als auch für Gebirgsregionen sind. Im grünen Hinterland wachsen Zitronen und Oliven, und auch das Kunsthandwerk gedeiht hier aufs Beste. Entlang der „Strada di Artigiani“ locken Bergdör­fer wie Filiceto mit Glaskunst-Ausstellun­gen und das zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählende Sant’Antonino, das wie ein Adlerhorst auf einer Bergkuppe thront, mit Keramik und handgefertigtem Schmuck aus Leder und Steinen. Auf den Höhen der inneren Balagne, über dem Küstenort L’Île Rousse, liegt das charmante kleine Dorf Pigna, Treff­punkt von Künstlern und Handwerkern sowie eines der besten Beispiele für die Architektur dieser Region: mittelalterliche Dörfer auf Felsvorsprün­gen oder terrassenförmig angelegt an Berghängen, die die gesamte Küste samt umliegender Täler überblicken. Wir genießen wunderschöne Pan­oramablicke über das azurblaue Mittelmeer und die Balagne sowie ein Picknick mit korsischen Leckereien und kosten die bekannten süßen Canistrelli. Heute erwartet uns zudem ein Abschiedsabendessen: Wäh­rend uns in einem schönen Lokal im Raum Calvi ein typisch korsisches Menü serviert wird, lassen wir bei korsischen Gitarrenklängen die Höhe­punkte unserer Reise noch einmal Revue passieren. Übernachtung in Calvi.

8. Tag, Sonntag, 16.10.2022: Bastia – Rückflug
Nach dem Frühstück Abfahrt von Calvi, vorbei am Ostricona-Delta, über Lumio und die lang­gezogene Algajo-Bucht, weiter nach L‘Île Rousse. Bei unserer Fahrt auf der Küstenstraße Richtung Osten können wir nochmals das fesselnde Naturschauspiel bewundern: langgezogene Sandstrände, ein­same Buchten, pittoreske Halbinseln und schroffe Steilküste. Durch die mit Macchia-Sträuchern überwucherte Steinwüste „Désert des Agriates“ und über St.-Florent mit seiner schmucken Altstadt erreichen wir den Flughafen Bastia. Mittags Rückflug nach Stuttgart.

Änderungen des Reiseablaufes und der angegebenen Hotels und Restaurants aus organisatorischen Gründen bleiben vorbehalten.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
2.195,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 379,- EURO

  • Linienflug mit Lufthansa von Stuttgart nach Bastia und zurück (jeweils via München); inkl. sämtlicher aktueller Steuern und Gebühren sowie 23 kg Freigepäck
  • 3 x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel „La Lagune“ oder gleich­wertigem Hotel im Raum Bastia
  • 2 x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel „Best Western Ajaccio Amiranté“ oder gleichwertigem Hotel im Raum Ajaccio
  • 2 x Übernachtung im 3-Sterne-Hotel „Revellata“ oder gleich­wertigem Hotel im Raum Calvi
  • 7 x erweitertes Frühstück bzw. Frühstücksbuffet in den Hotels
  • 3 x Abendessen als 3-Gang-Menü im Hotel in Lucciana bei Bastia
  • 1 x Abendessen als 3-Gang-Menü in einer alten Mühle „U Mulino“ im Bergdorf Feliceto
  • 1 x Abendessen als 3-Gang-Menü im Hotel in Ajaccio
  • 1 x Abendessen als 3-Gang-Menü im Restaurant „A Punta“ in Calvi
  • 1 x Abschiedsabendessen als 3-Gang-Menü inkl. ¼ l Wein und mit korsischer Gitarrenmusik in einem Restaurant im Raum Calvi
  • Mittagessen in einem Restaurant in Macinaggio am Cap Corse
  • Mittagessen in einem Restaurant in Piana (alternativ in Porto)
  • Mittagspicknick mit korsischen Leckereien inkl. Wein in der Balagne
  • Besichtigung inkl. Verkostung in der Kastanienbier-Brauerei „La Pietra“ in Furiani
  • Besichtigung und Weinprobe mit Brot und korsischem Käse auf dem Weingut „Domaine Comte Peraldi“ in der Nähe von Ajaccio
  • Kostproben: Kastanienkuchen und Likör in der Castagniccia
  • Fahrt mit dem kleinen Zug in die Oberstadt von Corte
  • Fahrt mit dem kleinen Zug in die Oberstadt von Bonifacio
  • Bootsfahrt von Bonifacio zu den Kreidefelsen
  • Sämtliche Besichtigungen, Führungen und Eintritte lt. Programm
  • Alle Transfers und Ausflüge im modernen Reisebus
  • Qualifizierte deutschsprachige Führung während der Rundreise
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuung
VORAUSSICHTLICHE FLUGZEITEN
(JEWEILS ORTSZEIT):

09.10.2022
06:20 Uhr Abflug Stuttgart,
12:10 Uhr Ankunft Bastia

16.10.2022
12:55 Uhr Abflug Bastia,
16:45 Uhr Ankunft Stuttgart

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

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