Island

Island  Magische Naturerlebnisse und Wunderwelt der Nordlichter auf der Abenteuerinsel zwischen Feuer und Eis
Island
Magische Naturerlebnisse und Wunderwelt der Nord­lichter auf der Abenteuerinsel zwischen Feuer und Eis
Reisetermin: 23. September bis 1. Oktober 2022 / 9 Tage

Die Polarlichter „Aurora Borealis“ sind ein Naturphänomen, das auf Island ab Mitte September in klaren Nächten zu bewundern ist. Wundervolle, faszi­nierende Lichtreflexe tanzen förmlich am Himmel – ein unglaubliches Erlebnis für die Sinne. Wer das magische Naturspektakel erlebt, ist wie verzaubert! Das Klima auf Island ist ganzjährig gemäßigt-frisch, und dank des Golfstroms ist der Herbst eher milder als man es auf der „Eisinsel“ der alten Wikinger erwartet und somit ideal, um die vorwiegend nördlich des 60. Breitengrades auftretenden Polarlichter auf der Insel aus Feuer und Eis hautnah zu erleben. Der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas liegt nur knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises und hat in dieser Jahreszeit etwas Zauberhaftes, beinahe Märchenhaftes. Genießen Sie endlose Weiten und die Stille dieser einzigartigen Natur und entfliehen Sie der Hektik des Alltags, um Islands un­glaubliche Naturgeschenke auf ganz bewusste und entspannte Art außerhalb der Hauptsaison kennenzulernen.

Island ist das sicherste und friedlichste Land der Welt. Das ist das Ergebnis des aktuellen Welt­friedensindex (Global Peace Index). Und die großartigen Naturschauspiele auf der größten Vulkaninsel der Erde sind einfach fesselnd! An einigen Orten hat das Zusammenspiel von Feuer und Wasser wahrhaft geheimnisvolle Landschaften entstehen lassen, die pure Mystik und Romantik ausstrahlen.

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise vom Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas, über Islands Ringstraße zum Wunder der geologisch 16 bis 20 Mio. alten Ostfjorden und zur vulkanaktiven Mývatn-Region mit dem Nature Baths, einem Freiluftbad mit Geothermalwasser am See inmitten eines Lavafeldes. Der perfekte Ort, um Faszination, Abenteuer und Entspannung bei einem heißen Bad miteinander zu verbinden und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Entdecken Sie dann die reiche isländische Natur- und Landesgeschichte auf dem „Goldenen Kreis“ mit den weltberühmten Sehenswürdigkeiten, wie die unglaublich faszinierenden Geysire im Geothermalgebiet Haukadalur, den goldenen Wasserfall Gullfoss und das UNESCO-Welt­kulturerbe Nati­onalpark Thingvellir, historische Parlamentsstätte und wo die Kontinentalplatten Amerikas und Eurasiens deutlich sichtbar auseinanderdriften. Im Süd-Osten der Insel erwartet Sie der Nationalpark Skaftafell, und bei einer Bootsfahrt auf der Gletscherlagune Jökulsarlon sehen Sie, wie Eisberge in Richtung Meer treiben. Der Süden Islands überrascht mit den größten Sandern der Insel, dem historischen Lavafeld Eldhraun und dem Südkap, das die Halbinsel Dyrhólaey markiert. Die Halbinsel Tjörnes sowie die Asbyrgy-Schlucht, die wüstenähnliche Region Möorudalsöraefi, Islands gewaltigster Wasserfall Dettifoss und die tief im bein­drucken­den Eyjafjord gelegene Hauptstadt des Nordens, Akureyri, sind weitere Highlights und machen Ihre Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am Ende unserer Reise erkunden Sie die eigen­willige Schönheit Reykjavíks – kosmopolitische In-Metropole und nördlichste Hauptstadt der Welt – und erleben eine faszinierende Walsafari.

Lassen Sie sich bei unserer umfassenden Rundreise verzaubern von den einzigartigen Gegen­sätzen der isländischen Natur, den sagenumwobenen Polarlichtern, den imposanten Wasser­fällen, den spuckenden Geysiren, den brodelnden Vulkanen, meistens versteckt unter den Eis­schilden der Gletscher, den endlose Weiten, magischen Fjorden, schwarzen erstarrten Lava­wüsten und heißen Thermalquellen inmitten der Natur. In ganz Europa gibt es keine Region, die es an Naturspektakeln mit diesem kleinen Stück Land im Norden des Atlantiks aufnehmen könnte. Unser Ausflugsprogramm ist so abwechslungsreich wie Islands ursprüngliche Landschaft selbst. Im Land der Elfen und Trolle, der Pferde und Schafe werden Sie sich der Natur so nah wie noch nie fühlen. Kommen Sie mit auf eine fesselnde Nordlichtersuche auf der bizarren Insel aus Feuer und Eis! Eine Reise voller Zauber erwartet Sie!

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Freitag, 23.09.2022: Anreise – Reykjavik
Treffen der Reisegruppe und der TTS-Reisebegleitung am Stuttgarter Haupt­bahnhof, den wir individuell mit dem inkludierten Rail & Fly-Ticket erreichen können, und gemeinsame Bahnfahrt zum Flughafen Frankfurt. 3,5-stündiger Direktflug nach Keflavik. Nach der Landung am inter­nationalen Flughafen Keflavík, auf einer Halbinsel inmitten rauer Landschaft gelegen, Begrüßung durch unsere örtliche Reiseleitung und Transfer zu unserem Hotel „22 Hill“ in Reykjavík. Nach dem Check-In haben wir noch etwas Freizeit bis zum ge­meinsamen Abendessen im Hotel­restaurant „Potturinn og Pannan“. Wer möchte, kann danach noch einen individuellen Spazier­gang unternehmen. Mit etwas Glück kann man am Abendhimmel vielleicht schon die ersten Nordlichter sehen. Übernachtung in Reykjavík.

2. Tag, Samstag, 24.09.2022: Borgarfjörður – Glaumbær – Akureyri
Unsere Rundreise beginnt mit der Fahrt in den grünen Borgarfjörður-Distrikt mit den Wasser­fällen Barnafoss und Hraunfossar – von Gletscher­schmelzwasser durchspühlte Lavaformationen. Zahlreiche Sagen berichten hier vom Leben in den grünen Tälern mit seinen berühmten Lachs­flüssen zu Zeiten der Landnahme. Nordisland ist nicht nur unter Kennern berühmt für seine Island-Pferde, die sich fernab jeglicher Zivilisation seit über tausend Jahren auf die harten Lebensbedingungen bei Wind und Wetter eingestellt haben und heute noch überall zu sehen sind. Selbst entlang der wichtigen Inselstraßen sind sie allgegenwärtig. Im Skagafjörður-Distrikt besuchen wir den Torfhof Glaumbær, welcher bis in die 1940er-Jahre bewohnt war und dessen Geschichte bis zum Jahre 1000 zurückreicht. Ein liebevoll eingerich­tetes Freilichtmuseum be­richtet über das wechselhafte Treiben auf dem Gut und bietet einen guten Einblick in die schwe­ren Lebensbedingungen vor der Industrialisierung. Einen Kontrast zum Leben auf dem Land bildet die grüne, malerisch und tief im Eyjafjördur gelegene Hafenstadt Akureyri, die Perle des nordischen Urlandes. Hier scheint die Sonne intensiver als im Südwesten. Der Golfstrom wärmt den Eyja-Fjord, in den sich manchmal Wale und Robben verirren. Abendessen und Übernach­tung im Hotel „Sveinbjamarnargerdi“ im Raum Akureyri, Nordisland.

3. Tag, Sonntag, 25.09.2022: Góðafoss – Naturparadies Mývatn mit Nature Baths
Nach dem Frühstück unternehmen wir zunächst eine kurze Rundfahrt durch Akureyri. Die zweitgrößte Stadt Islands wird nicht ganz zu Unrecht auch als heimliche Inselhauptstadt be­zeichnet. Über der Stadt erhebt sich eine riesige, nordisch-schlicht gehaltene evangelische Kirche. Unsere Fahrt aus der Stadt heraus führt durch die vom Vulkanismus geprägte Landschaft zum „göttli­chen“ Góðafoss. Um das Jahr 1000 soll der Gode Thorgeir hier beim Übertritt zum Christentum die letzten heidnischen Götterbilder im Wasserfall versenkt haben. In einem mehr als 150 m breiten Bogen stürzt der „Wasserfall der Göt­ter“ über eine Klippe in das felsige Götter­grab. Abenteuerlich und mystisch zugleich wird es im Nationalpark Mývatn (dt. Mücken­see), einer aktiven Vul­kanzone in einem Naturparadies. Hier, in der Heimat der legendären 13 Weih­nachtstrolle, treffen „Himmel und Hölle“ aufeinander: Der Pseudokrater von Skútustaðir, die dunklen, bizarren Tuffsteinformationen und Lavaskulp­turen der Dimmuborgir und die dampfenden, blubbernden und zischenden Löcher der Schlamm- und Schwefelquellen im Solfatarenenfeld von Námaskarð beeindrucken ebenso wie die fruchtbaren Ebenen mit saftigem Grün und einem vielfältigen Vogelleben. Besonders für die außerordentlich hohe Enten­popu­lation ist der Mývatn bei Vogelliebhabern bekannt. Unser Reise-Highlight: Im „Myvatn Nature Baths“ werden wir uns im geothermischen Wasser der Lagune und in den natürlichen Dampf­bädern entspannen. Die „kleine Schwester der Blue Lagoon“ liegt inmitten von Lavafeldern und um­geben von der atemberaubenden Natur am berühmten See Mývatn. Hier plantscht man in einer marsähnlichen Landschaft im heißen Quellwasser. Mit etwas Glück können die Augen in der extravaganten Kulisse zum ohnehin schon höchstausgefallenen Bade-Panorama noch den Sonnenuntergang über dem See genießen oder die einzigartigen Nordlichter am Abendhim­mel erhaschen. Das schicke, 2004 eröffnete Naturbad bezieht sein Wasser vom Bohrloch Bjarnarflag. Dort wird es aus Tiefen von bis zu 2.500 m an die Erdoberfläche gepumpt. Das Wasser hat eine Temperatur von etwa 130° C, wenn es im riesigen Becken neben der Lagune ankommt. Zusammen fassen die Lagune und das Becken rund 3,5 Mio. Liter Wasser mit einer Temperatur von 36° bis 40° C. Die beiden Dampfbäder wurden direkt auf das geothermi­sche Gebiet gebaut, wodurch schwefelfreier Dampf durch Löcher im Boden in sie hineinströmt. Normalerweise liegt die Temperatur bei etwa 50° C, und die Luftfeuchtigkeit beträgt nahezu 100 Prozent. Die Lagune selbst wurde künstlich angelegt. Der Boden ist von Sand und Kiesel bedeckt. Beim Bau des Naturbades wurde stets darauf geachtet, im Einklang mit der einzigartigen Natur der Gegend sowie der dort vorherrschenden Bade-Kultur zu arbeiten. Die Einwohner der Region Mývatn genießen bereits seit der Besiedelung durch die Wikinger das Baden in den heißen Quellen der Geothermalgebiete Islands. Das Wasser des Geothermalbads weist die gleiche milchig-blaue Farbe wie das der berühmten Blauen Lagune auf und enthält eine einzigar­tige Mischung aus Mineralien, Alkalinen, Silikaten und geothermischen Mi­kroorganismen, die sich hervorragend zur Linderung von schmerzenden und gereizten Muskeln eignen. Diese Mineralien sollen auch Wunder für die Haut und den Geist bewirken und werden uns ein Gefühl des Wohlbefindens schaf­fen, das uns während unserer weiteren Reise begleiten wird. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel im Raum Akureryri, Nordisland.

4. Tag, Montag, 26.09.2022:
Húsavik – Tjörnes-Halbinsel – Schlucht Ásbyrgi – Dettifoss – Möðrudalur

Nach einem Stopp in der „Walhauptstadt“ Islands, Húsavík fahren wir zur Halbinsel Tjörnes. Von hier hat man bei klarem Wetter eine gute Sicht zur Insel Grímsey, die auf dem Polarkreis liegt. Am östlichen Rand der fruchtba­ren Senke Keldurhverfi befindet sich eine der größten geo­logischen Sehens­würdigkeiten des Landes: die Schlucht Ásbyrgi, von 100 m hohen Felswänden umgeben. Der Sage nach hinterließ hier das achtbeinige Pferd Sleipnir des Gottes Odin seinen Hufabdruck. Anschließend geht es zum Dettifoss, dem gewaltigsten Wasserfall Ísland. Schon von der Ferne hören wir sein Grollen. Sein Tosen ist so stark, dass man meint, die Erde würde beben, Wasserwolken streben in die Höhe, Gischt spritzt meterweit. Auf einer Breite von gut 100 m stürzen die trüben Fluten des Gletscherflusses Jökulsa a Fjöllum, dem mit 200 km zweit­längsten Fluss Islands, in einen 45 m tiefen Canyon hinab. Der Dettifoss konkurriert um den Titel des größten Wasserfalls Europas. Sicher ist, dass er der energiereichste ist. Die graue Brühe bietet einen fast apoka­lyptischen Anblick. Hinreißend. Mitreißend. Brodelnd. Man fühlt sich wie in Teufels Küche. Weiterfahrt Richtung Osten durch die unbewohnten und wüs­tenähnlichen Gegenden der Möðrudalsöræf. Die Landschaft wirkt karg und geradezu dramatisch. So könnte es auch auf dem Mond aussehen. Abend­essen und Übernachtung im Hotel „Valaskjálf“ in Egilsstaðir, Ostisland.

5. Tag, Dienstag, 27.09.2022: Ostfjorde – Vatnajökull
Heute besuchen wir den geologisch ältesten Teil Islands, die Region der Ostfjorde. Hier findet man Gesteine, die ca. 16 bis 20 Mio. Jahre alt sind. Hoch aufsteigende Berge lassen nur einen schmalen Streifen für die Ring­straße, die entlang einsamer Fjorde, vorbei an kleinen Fischerdörfern, in den Hornarfjörður-Distrikt, dem Reich des Vatnajökull-Gletschers, führt. Bei klarer Sicht hat man einen wunderbaren Blick auf den Vatnajökull. Die Eismassen des Gletschers kalben bis dicht an die Straße heran. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Smyrlabjörg“ in Ostisland.

6. Tag, Mittwoch. 28.09.2022:
Vatnajökull – Nationalpark Skaftafell – Gletscherlagune Jökulsárlón – Habinsel Dyrhólaey

Der Vatnajökull ist der größte Gletscher Europas und gleichzeitig die dritt­größte Eisfläche der Welt. Er bedeckt fast ein Zehntel der Insel. Im Schutze seiner gigantischen Gletscherzungen, die am Vulkangestein lecken, liegt der Nationalpark Skaftafell, über dem Islands höchster Gipfel Hvannadalsjúr thront und der durch seine einzigartige Vegetation sowie viele Wasserfälle beeindruckt. Mit Sicherheit ein Reisehöhepunkt ist der berühmte Gletscher­see Jökulsárlón, mit 248 m tiefster See der Insel und Drehort zweier James­Bond-Filme. Die Bootsfahrt auf der Gletscherlagune ist einzigartig. Bis zu 15 m hohe Eisberge treiben auf dem See und lassen sich aus nächster Nähe beobachten. Sie schillern in unterschiedlichen Farben. Das Blau rührt von ver­schiedenen Kristallen im Eis her, das Schwarz von vulkanischer Asche. Gerne nehmen auch Seehunde auf den umhertreibenden Eisschollen ein Sonnen­bad – ein unvergessliches Natur­schau­spiel! Auf der Weiterfahrt in den Süden Íslands durchqueren wir mit dem Skeiðarársandur und später dem Mýrdals­sandur einige der größten Sander Islands. Dazwischen liegt das histo­rische Lavafeld Eldhraun, das aus Ausbrüchen der Lakagigar Kraterreihe in den Jahren 1783 / 1784 resultiert. Weiterfahrt zum ins Meer ragenden Felsmassiv des Südkaps, das die Halbinsel Dyrhólaey markiert. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Dyrhólaey“ in Südisland.

7. Tag, Donnerstag, 29.09.2022: „Golden Circle“: Gullfoss – Geysirfeld Haukadalur – Thingvellir
Auf unserer heutigen Tour erkunden wir den Inselsüden. Dieser war im April 2010 nach dem Ausbruch des „unaussprechlichen“ Vulkans Eyjafjallajökull weltweit in aller Munde. Seine gigantische Aschewolke legte den gesamten Flugverkehr lahm. In Skógar besuchen wir den gleichnamigen 60 m hohen und 25 m breiten Wasserfall Skógafoss. Als der schönste gilt jedoch der „Goldene Wasserfall“ Gullfoss, dessen Gletscherwassermassen des Flusses Hvitá sich imposant über zwei Kaskaden mit 11 und 21 m Höhe tosend in einen tiefen Canyon stürzen – mehr als 100 Kubikmeter pro Sekunde. Je nach Licht taucht der Wasserfall die Landschaft in die Farben des Regenbogens. Faszi­nierend! Nächster Höhepunkt in unmittelbarer Nähe ist das Heißquellen-Gebiet Haukadalur mit seinen weltberühmten Springquellen. Neben dem mächtigen „Großen Geysir“ am Fuß des Laugarfjall, dem Namensgeber aller Springquellen der Welt, wirft sein 100 m entfernter, kleinerer, jedoch sehr aktiver Bruder „Strokkur“ (dt. „Butter­fass“) seine siedend heiße Wasserfon­täne in kurzen, regelmäßigen Abständen von drei bis acht Minuten 20 bis 30 m hoch in die Luft – ein eindrucksvolles Naturschauspiel! Die Geysire und der Wasserfall Gullfoss bilden zusammen mit dem Thingvellir-Nationalpark den „Golden Circle“. Auch die historischen Schauplätze sind hier noch gut zu erkennen. Bereits 930 n. Chr. tagte im Thingvellir eines der ersten demo­kratisch gewählten Parlamente der Welt – nach denen in Griechenland und im Römischen Reich der Antike. Jährlich kamen die Isländer dort zusammen, um Gericht zu halten und sich mit Wettkämpfen aller Art zu vergnügen. Es bestand bis ins Jahr 1798, als die Dänen das sog. Albing auflösten. In dem Nationalpark, der auch Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, erleben wir zudem Erdgeschichte hautnah. Unsere Genusswanderung „zwischen den Kontinenten“ lässt uns die Grenzlinie der tektonischen Kontinentalplatten, die unterirdisch Amerika und Europa trennen, durchschreiten. Die Platten bewegen sich, was sich durch imposante Schluchten und Felsspalten zeigt und wodurch sie beidseits der berühmten Allmännerschlucht auseinan­derdriften. Die gute Akustik in der „Almannagjá“ haben sich die Redner in früheren Zeiten zunutze gemacht. Probieren wir es einfach aus, während wir mit einem Fuß geologisch in Europa und mit dem anderen in Amerika stehen. Am frühen Abend Ankunft in Reykjavík. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Reykjavík.

8. Tag, Freitag, 30.09.2022: Hauptstadt Reykjavík & Walsafari
Nach dem Frühstück brechen wir auf zur Stadtbesichtigung von Reykjavík (dt. „Rauchbucht“). In der Altstadt bieten die kleinen, meist hinter knallbun­tem Wellblech versteckten Holzhäuser so manch´ gutes Fotomotiv und einen interessanten Kontrast zu den modernen Wohnhäusern, die heute entlang der Promenade die Skyline prägen. Eine ganze Reihe historischer Gebäude reiht sich um den Stadtsee Tjörnin. Der kleine See ist auch einer der größ­ten Brutplätze für Wasser­vögel im Südwesten Islands. An prominenter Stelle befindet sich hier das 1992 eröffnete Rat­haus. Das 1909 erbaute Gästehaus der Stadt Reykjavík Höfði war 1986 weltweit präsent, als der US-Präsident Ronald Reagan und der Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommu­ni­sti­schen Partei der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, hier bei einem Gip­feltreffen das Ende des kalten Krieges einläuteten. In Folge des „Reykjavík Summit“ entstand der Abrüstungsvertrag zwischen den USA und der UdSSR. Weitere beliebte Fotomotive sind die auf einem Hügel errichtete Hallgrims­kirche, deren 74,5 m hoher markanter Kirchturm an Basaltsäulen erinnert, und das 2011 eröffnete spektakuläre Konzerthaus Harpa, das sich mit seiner von Olafur Elíasson entworfenen wabenförmigen Fassade schnell zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt entwickelt hat. Tausende glitzernde sechs­eckige Glaselemente führen zu einem faszinierenden Lichtspiel – gleich den Polarlichtern am Himmel. Von dem 1.600 Plätze beherbergenden Opernhaus, Heimat des isländischen Symphonieorchesters, ist es nur ein Katzensprung (ca. 10 Gehminuten) zum alten Fischereihafen, wo Fischtrawler aus dem Nordatlantik ankern und von wo unser Walbeob­ach­tungsboot ausläuft. Ein Spektakel der besonderen Art erwartet uns: Auf unserer rund 3-stündigen Whale Watching-Bootstour werden wir in der Faxafói-Bucht mit all ihren In­seln und Seevögeln mit hoher Wahrscheinlichkeit Wale in ihrem natürlichen Element beob­achten können. Zwergwale, verschiedene Delfinarten und Buckelwale zählen zu den häufigsten Besuchern der Gewässer vor Reykjavík. Unser Schiff MS Andrea (oder ein Schwesterschiff) bietet allen Komfort mit einer komfortablen Innenausstattung und einer großen Außen­platt­form. Die freundliche und hilfsbereite Crew hält stets die Augen offen und zeigt uns, wie und wo wir die Wale entdecken können. Wir erhalten zudem zahlreiche informative Fakten über alle Walarten und die verschiedene Seevögel, die man üblicherweise sehen wird. Die Reederei betreibt eine der größten und schnellsten Walbeobachtungs-Passagierbootflotte in Island. Stolz folgt sie den „IceWhale”-Verhaltensregeln, um die Natur und freie Wildbahn von Island zu schützen. Nach der Walsafari haben wir Freizeit bis zum Abend­essen im Hotel. Zwischen Hafen und Hlemmur-Platz liegt die komplette (touristisch interessante) Altstadt, so dass wir die ca. 2,5 km lange Strecke langsam Richtung Hotel gehen können. Unterwegs können wir Shoppen oder einfach Bilder machen. Unser Hotel liegt am oberen Ende der zentra­len Innenstadt, unweit der „Shoppingstreet Laugavegur“. Wer will, kann ein Taxi nehmen für die ca. 10-minütige Fahrt vom Hafen zum Hotel. Jeder ver­bringt den Restnachmittag, wie er möchte. Kunstinteressierte zieht es zum Reykjavík Art Museum; in drei Gebäuden (Galerie i8, Hafnarkús und Kjar­valsstadir) lassen sich Ausstellungen isländischer Künstler bewundern. Um unsere Rundreise nochmals Revue passieren zu lassen, bietet sich auch die Möglichkeit, das „FlyOverIceland“ zu besuchen: eine Mischung aus Flugsimu­lator und 360°-Kino. Man erlebt einen ultimativen virtuellen Rundflug über Island und sieht dabei die schönsten Seiten der Insel aus Feuer und Eis aus der Vogelperspektive. Zu erreichen ist das „FlyOverIceland“ nach etwa 700 m Gehweg durch das neue Hafenviertel mit Maritim Museum, Shops, Galerien, Cafés und Bars. Alternativ bietet sich auch der Besuch der Sky Lagoon an. Die Taxifahrt vom Hafen für die 8 km dauert ca. 15 Minuten. Erst im Jahre 2021 wurde die Sky Lagoon fertig gestellt, ein Infinity-Thermalbad, inspiriert von der isländischen Natur und Kultur. Man taucht ein in das warme Thermalwas­ser, während sich der Nordatlantik direkt vor den Augen erstreckt. Ein stür­mischer Himmel, ein dramatischer Sonnenuntergang oder die bezaubernden Nordlichter können dabei unsere Begleiter sein. Je nach verbleibender Zeit bzw. Ende der Walsafari können wir uns auch in Islands berühmtester Wellness-Oase, der „Blauen Lagune“, im 40° C warmen Wasser entspannen. Dieses ca. 45 Fahrt­minuten von Reykjavíks Innenstadt entfernte Thermal-Freibad auf der Reykjanes-Halbinsel entstand als „Abfallprodukt“ des benachbarten Geothermalkraftwerkes Svartsengi, wo ein Gemisch aus Meer- und Süßwas­ser aus einer Tiefe von 2.000 m mit bis zu 240° C aus der Erde gepumpt wird. Es dient der Stromerzeugung und zum Betrieb eines Fernwärmenetzes. Der Rest fließt in das umliegende Lavafeld, wo sich ein leuchtendblauer Salz­wassersee bildete. Einfacher zu erreichen sind die „Hot Pots“, die Vergnügen unter Hochdampf bieten. In den legendären Thermalbädern der Stadt tref­fen sich die Isländer zum Smalltalk in den Open-Air-Pools sitzend. Wie auch immer wir den letzten Nachmittag unserer Islandreise verbringen, am Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abschiedsabendessen im Hotel. Übernachtung in Reykjavík.

9. Tag, Samstag, 01.10.2022: Heimreise
Frühmorgens Fahrt zum Flughafen Keflavik. Nutzen wir vor dem Heimflug die letzte Möglichkeit zum Souvenireinkauf, wie z. B. isländische Wollwaren oder geräucherter Lachs. Unser Tipp: Wer sich bereits während der Rundreise Sou­venirs gekauft hat, kann sich am Tax-Refund-Desk am Flughafen die Steuern dafür erstatten lassen. Rückflug nach Frankfurt. Bahnfahrt nach Stuttgart und weiter zum Heimatort.

In Abhängigkeit bzw. aus Gründen widriger Witterung oder Straßenverhältnissen kann es – auch kurzfristig – zu Verschiebungen bzw. Änderungen im Reiseverlauf kommen. Programmänderungen sind daher vorbehalten.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
3.495,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 578,- EURO

  • Rail & Fly-Bahnfahrkarte 2. Klasse zum / vom Flughafen Frankfurt
  • Nonstop-Linienflug mit Icelandair von Frankfurt nach Keflavik und zurück; inkl. aktueller Steuern / Gebühren sowie 23 kg Freigepäck
  • 8 x Übern. in den angegebenen oder gleichwertigen guten 3-Sterne-Hotels; Zimmer mit Bad / Dusche / WC; Hotels siehe unten
  • 7 x Frühstück
  • 8 x Abendessen (3-Gang-Menü) in den Hotels
  • Sämtliche Besichtigungen inkl. Eintritte lt. Reiseverlauf:
    • Eintritt zum Glaumbær Torfhof-Museum
    • Stadtrundgang Akureyri
    • Besuch des Nationalparks Mývatn
    • Eintritt Lagune und Dampfbäder „Nature Baths“ am See Mývatn
    • Besuch der Schlucht Ásbyrgi
    • Besuch des Gletschers Vatnajökull und Skaftafell Nationalpark
    • Mini-Kreuzfahrt auf der Gletscherlagune Jökulsárlón
    • Besuch der Wasserfälle Góðafoss, Dettifoss, Skógafoss, Gullfoss
    • Besuch des Nationalparks Thingvellir
    • Genusswanderung durch die Allmännerschlucht
    • Besuch des „Strokkur“-Geysirs im Heißquellengebiet Haukadalur
    • Stadtrundgang Reykjavík
    • 3−stündige Walsafari ab Hafen Reykjavík (witterungsabhängig)
  • Transfers und Rundreise im geländetauglichen Hochlandbus
  • Qualifizierte örtliche deutsch­sprachige Reiseleitung
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuung
VORAUSSICHTLICHE FLUGZEITEN 
(JEWEILS ORTSZEIT):

23.09.2022
14:05 Uhr Abflug Frankfurt,
15:40 Uhr Ankunft Keflavik

01.10.2022
07:25 Uhr Abflug Keflavik,
13:00 Uhr Ankunft Frankfurt

    Mindestteilnehmerzahl: 17 Personen

    Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

    Hier können Sie sich das Reiseprogramm herunterladen

    Unsere Hotels während der Rundreise

    23.09. – 24.09.2022: Reykjavík, 3-Sterne-Hotel „22 Hill“
    Gemütliches Hotel mit Blick auf den Atlantik, unweit von Reykjavíks beliebter Einkaufsstaße Laugavegur entfernt.

    24.09. – 26.09.2022: Raum Akureyri, Nordisland, 3-Sterne-Hotel „Sveinbjarnargerði“
    Traditionelles Landhotel mit Blick auf die Berge und den Fjord, 11 km vom Stadt­zentrum von Akureyri entfernt.

    26.09. – 27.09.2022: Egilsstaðir, Ostisland, 3-Sterne-Hotel „Valaskjálf“
    Zwangloses Hotel, in einem ruhigen Stadtviertel von Egilsstaðir am Ufer des Flusses Lagarflgot gelegen.

    27.09. – 28.09.2022: Südostisland, 3-Sterne-Hotel „Smýrlabjörg“
    Familiär geführtes Hotel im Landhausstil mit Blick auf die Berge und den Atlantik, auf einer Anhöhe, nahe Islands berühmter Ringstraße gelegen.

    28.09. – 29.09.2022: Raum Vik i Mýrdal, Südisland, 3-Sterne-Hotel „Dyrhólaey“
    Gemütliches, familiengeführtes Hotel, eingebettet in die wunderschöne Landschaft Südislands. Es bietet Blick auf das Mýrdalur-Tal sowie auf die Halbinsel Dyrhólaey und ist 10 km vom Leuchtturm von Dyrhólaey entfernt.

    29.09. – 01.10.2022: Reykjavík, 3-Sterne-Hotel „22 Hill“