Apulien & Basilikata

Apulien & Basilikata
Apulien & Basilikata – Verborgene Juwelen im Süden Italiens
Kunst, Kultur, Geschichte und süditalienisches Flair
Reisetermin: 14. bis 23. Oktober 2022 / 10 Tage

Rund um den „Stiefelabsatz“ Italiens warten kaum bekannte Schönheiten. Wer in dieser Region auf Entdeckungsreise geht, der kann noch viel Ursprüng­lichkeit und jede Menge Neues erleben. Hier zwischen dem Ionischen und dem Adriatischen Meer mischen sich seit Jahrtausenden die Kulturen: Landschaft und Bauten erinnern häufig an Griechenland und an Nordafrika. Byzan­tiner, Römer, Illyrer, Araber, Bourbonen, Griechen, aber auch Normannen und Stau­fer, haben ihre Spuren und zahlreiche Kunstwerke hinterlassen. So trumpft Apulien mit zahllosen kulturellen und religiösen Denkmälern und einmaligen Monumenten auf wie kaum eine andere Region Italiens: Klöster, Krypten, Kathedralen, Burgen, Kastelle – Kunstwerke aus Stein und Symbole einer großen Blütezeit, aber auch uralte Gutshöfe, die Masserien, wechseln mit jahrtausende­alten Olivenhainen, reizvollen Ortschaften, Fischerstädtchen, malerischen Buchten, goldenen Traumstränden, auf weiten Strecken völlig unverbauten Küsten, geheimnisvollen Meeresgrotten, imposanten Tropfsteinhöhlen, Pinien­wäldern, Weinbergen und den karstigen Hügeln der „Murge“. Das intensive Türkisblau des Meeres erscheint in charmantem Kontrast zum Weiß der Häuser.

Das Barockstädtchen Lecce – „Florenz des Südens“, das farbenprächtige Fußbodenmosaik in der Kathedrale von Otranto, das „schönste Dorf Süditaliens“ Cisternino, die wehrhafte Altstadtinsel Gallipoli und die auf drei Hügeln gelegene „weiße Stadt“ Ostuni, die eng mit dem Meer verbun­denen mittelalterli­chen Städte Polignano a Mare und Monopoli sowie die zwischen grünen Wein­reben mit ihren weiß gekalkten Häusern blendenden Dörfer Locoronto und Martina Franca bezaubern ebenso wie die Meeresgrotte Zinzulusa und das beeindruckende Höhlenlabyrinth von Castellana, die uns in eine unterirdische Märchenwelt entführen. Fast 5.000 bizarre „Trulli“- Rund­bauten im Itria-Tal und die trutzige Festung Friedrichs II. „Castel del Monte“ stehen so unverrück­bar in der Landschaft wie in der wechselhaften Historie Apuliens und gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

In der Basilikata werden selbst fundierte Italienkenner noch völlig Unbekanntes entdecken: steile Klippen, versteckte Grotten, kaum besiedelte Einsamkeit, romantische Dörfer mit christlicher Kunst und verwinkelten, orientalisch anmutenden Gassen sowie das UNESCO-Weltkulturerbe, die beeindruckenden Höhlenwohnungen „Sassi di Matera“.

Die Region zwischen „Stiefelsporn und –absatz“ ist nicht nur eine kulturelle Schatzkammer, sondern verwöhnt auch mit jährlich über 300 Sonnentagen, einem im Herbst milden medi­terranen Klima mit optimaler Badetemperatur und einer aufs Vorzüglichste verfeinerten Küchentradition der „Cucina Ita­liana“. Für Feinschmecker und Liebhaber der Mittelmeerküche ist Apulien ein Paradies: kräftige Rotweine, trockene Weißweine, köstlich zubereitetes Fleisch und fangfrischer Fisch, mediterranes Gemüse, alles mit feinstem Olivenöl abgeschmeckt. Die Orecchiette, welche wir bei einem Kochkurs lernen, selbst kunstvoll zuzubereiten, ist das typische Pastagericht Apuliens. Käse, frisches Bauernbrot, eingelegtes Gemüse und vor allem Oliven fehlen nie auf einer apulischen Tafel. Apulien gilt als das produktivste Wein- und Oliven­anbaugebiet Italiens, wovon wir uns bei exklusiven Weinproben und Verkostun­gen selbst überzeugen werden.

Auch die Menschen sind hier so ganz anders als im Landesnorden, sie zeigen echt italienisches Lebensgefühl und eine andernorts fast vergessene herzliche Gastfreundschaft. Was dem Stauferkaiser Friedrich II. damals gefiel, wird auch uns begeistern – ein Land, wie für uns gemacht, weil sich hier Italien noch ursprünglich präsentiert. Apulien ist ein verstecktes Juwel im großen, vereinten Europa, das es zu entdecken gilt!“.

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Freitag, 14.10.2022: Anreise – Bari – Torre Canne
Mittags Nonstopflug von Stuttgart nach Bari. Treffpunkt mit der Reiseleitung am Flughafen. Gleich zu Beginn unserer Reise erwartet uns ein Highlight: Vom Flughafen fahren wir in die Hauptstadt Bari. In Bari sagt man: „Wenn Paris das Meer hätte, wäre es Klein-Bari“. Dieser Ausspruch zeigt den Stolz der Einwohner einer Stadt, die von Kunst und Geschichte, modernem Unter­nehmergeist und altverwurzelter Kultur durchdrungen ist – und nicht zuletzt ihrem ausgeprägten Sinn für Humor. Unter den Normannen entwickelte sie sich zu einer Seemacht, die sich mit Venedig messen konnte. Während in Lecce der Barockstil dominiert, gibt es in Bari die schönsten Beispiele der apulischen Romantik zu sehen. Kirchen und Klöster aus hartem wei­ßem Kalkstein mit Säulen, Türmchen und runden Fenstern schmücken dort die engen Pflastergassen der Altstadt. Sehenswert ist u. a. die romantische weiße „Basilica S. Nicola“, davor wacht eine Statue des Heiligen Nikolaus. 1087 raubten mordslustige Sträflinge im Auftrag der Kaufleute von Bari seine im türkischen Myra aufgebahrten Gebeine und betteten diese in die prunk­volle Krypta der Basilika von Bari um – bis heute ein beliebtes Ziel vieler Ni-kolaus-Pilger. Über Bari‘s verwinkelter Altstadt strahlt das massive „Castello Normanno-Svevo“ mit seinen befestigten Wällen, Gewölbesälen und pracht­vollen Renaissancehöfen. Obwohl die Burg von Bari zu den bedeutendsten der sogenannten Stauferburgen Süditaliens gehört, ist sie keine Gründung Kaiser Friedrichs II. Ihre Ursprünge liegen in byzantinischer und normanni­scher Zeit. Sie wurde um 1132 vom Normannen-König Roger II. erbaut. Kaiser Friedrich II. ließ jedoch ab 1233 die noch erhaltene typische Kastellburg auf den Überresten der Vorgängerbauten errichten. Im 16. Jh. wurde die Burg dann noch einmal wesentlich um äußere Festungswerke mit Bastionen auf der West-, Ost- und Südseite und einem Wassergraben erweitert und den damaligen Verteidigungs­techniken angepasst. Höhepunkte der staufischen Baukunst an der Burg sind die mit Figuren reich geschmückten Säulen und Torbögen, für die herausragende muslimische Steinmetze angeworben wur­den. Wir erklimmen den Hohenstaufenturm und die Mauern von Aragon und genießen die atemberaubende Aussicht von der schwäbischen Burg auf die Hafenstadt Bari. Anschließend Transfer zu unserem 4-Sterne-Strandresort „Del Levante“ in Torre Canne in der Gemeinde Fasano der Provinz Brindisi. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag, Samstag, 15.10.2022: Ostuni – Cisternino – Martina Franca
Am Vormittag besuchen wir die schönste der „weißen Städte“ Apuliens, Ostuni. Aus der Ferne wirkt die sich auf etwa 250 m über der Küstenebene erhebende Stadt, die ihr arabisches Erbe nicht verleugnen kann, wie eine Schneehaube. Es ist ein herrlicher Ort, der über Olivenhainen aus dem Mit­telalter thront. Ein pittoreskes Labyrinth von Gassen und Stiegen, die direkt ins Meer zu führen scheinen, überrascht den Besucher. Bei unserem Stadt­spaziergang durch das orien­talische Gassengewirr werden wir in eine an­dere Welt versetzt. Die blendend weiß kalk­ver­putzten Häuserfassaden geben dem mittelalterlichen Ort, der von antiken Stadtmauern und Rundtürmen umsäumt ist, ein einzigartiges malerisches Flair. Nach einer halbstündigen Busfahrt erreichen wir Cisternino. Umgeben von Olivenhainen und Weinber­gen liegt der malerische Ort auf einem 393 m hohen Hügel im „Murgia dei Trulli“. Besonders sehenswert ist die historische, von Mauern umschlossene Altstadt mit ihrer fantastischen Architektur aus weißen Häusern und steilen, fremdartig anmutenden Außentreppen, schmalen, verwinkelten Gässchen, Bögen und Brücken sowie kleinen, vornehmlich im orientalischen Stil erbau­ten Innenhöfen – Zeugnisse der Sarazenen. Aus gutem Grund wurde der Ort als einer der schönsten Italiens ausgezeichnet. Die Dorfkirche „Chiesa San Nicola“ aus dem 12. Jh. mit der Madonna del Cardellino wurde auf einer anti­ken Kirche der Basilianer Mönche aufgebaut. Das Herzstück von Cisternino ist die ge­schäf­tige Piazza Vittorio Emanuele mit dem bekannten Uhrturm. Die Piazza Guiseppe Garibaldi, ein kleiner Aussichtspunkt oberhalb der pit­toresken Altstadt, bietet ein herrliches Panorama über das Valle d`Itria mit den charakteristischen Trulli, den kleinen runden Bauernhäuser mit den typischen Kegeldächern. Diese Landschaft verzaubert durch ihr Farben­spiel der silbriggrün schimmernden Olivenhaine sowie grünen Steineichen und Pinienwälder. Das ganze Tal wird umsäumt von Trockensteinmauern, die sich um die zahlreichen Trulli winden. Unser Tipp für Ihre individuelle Mittagspause: In Cisternino gibt es das beste Fleisch Süditaliens! In der ma­lerisch verwinkelten Altstadt wird in kleinen Metzgereien das feine Fleisch im Holzkohleofen gegart. Perfekt dazu passt ein lokaler Rotwein aus der Karaffe – ein fruchtiger schwarzer Negroamaro oder ein eleganter Primi­tivo di Manduria. Von den Dörfern in der Umgebung ist Cisternino als jene Gemeinde bekannt, in der man sich am stärksten auf die Tradition dieser rustikalen orts­typischen Lokale, den „Fornelli“, besinnt. Anschließend Fahrt nach Martina Franca. Rokoko-Paläste und prunkvolle Barockbauten mit kunstvollen schmiedeeisernen Balkonen aus dem 17. und 18. Jh. in der ver­kehrsfreien Altstadt verleihen diesem Ort in der Provinz Taranto ein beson­deres Gesicht. Die Stadt Martina Franca repräsentiert das Herz des Itria-Tals, das von riesigen Olivenbäumen dominiert wird. Kunstwerke, die sich ändern, weil sie vom Wind geformt werden. Der Olivenbaum, der symbolische Baum der Region Apulien, hat mit den charakteristischen klimatischen Bedingun­gen des Valle d‘Itria-Plateaus die idealen natürlichen Konditionen gefunden, die natives Olivenöl extra zu einem „Einzigartigen“ mit einem delikaten und fruchtigen Geschmack gemacht haben. Das kühle und luftige Mikroklima des Gebiets, das dank einer großen Waldbarriere vor jeglicher Verschmut­zung geschützt ist, kombiniert mit einer obsessiven Sorgfalt beim Pflücken der Oliven von Hand und dem Kaltpressen in alten Mühlen, sind die Grun­delemente für eine von Kennern geschätzte Produktion. Wir besuchen eine alte Ölmühle auf einem großen landwirtschaftlichen Bauernhof, auf einem Hügel in 420 m Höhe bei Martina Franca gelegen, und erfahren in der mehr­fach ausgezeichneten „Antica Masseria Caroli“ viel Interessantes über die Herstellung des schmackhaften „Grünen Goldes“. Selbstverständlich werden wir das hervorragende Olivenöl Apuliens auch verkosten und erstaunt sein über die vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Zum Abendessen sind wir zurück in unserem Hotel.

3. Tag, Sonntag, 16.10.2022: Lecce – Otranto – Weingut „Tenute Al Bano Carrisi“
Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum „Stiefelsporn Italiens“. Als erstes besuchen wir die Hauptstadt des Salento, Lecce, als „Perle des apu­lischen Barock“ bekannt: Die markanten Gebäude und die unbestrittene Schönheit ihrer gut 30 Kirchen machen die Stadt zum „Florenz des Südens“. Bei unserem eindrucksvollen geführten Rundgang durch die fantastisch-bomba­stisch verschnörkelte Innenstadt kommen Barock-Liebhaber ins Schwärmen. Denn nirgendwo sonst wurde im 17. und 18. Jh. mit mehr Liebe zu üppigen Ausschmückungen gebaut als hier, wo Italien schon fast den „Stie­felabsatz“ in die Adria taucht. Der Leccener Barock schwelgt in Säulen und gedrehten Bändern, Engeln und Girlanden, in Muscheln und Heiligen. Dieser Überschwang wird mit dem weichen goldfarbenen Kalkstein erklärt, den die Steinmetze in Lecce mit ihren Meißeln leicht bearbeiten konnten. In der wohl­habendsten Stadt Apuliens besuchen wir die Piazza Sant‘Oronzo, die das Herz der Kunststadt bildet, und bewundern die Überreste des einst 20.000 Zuschauer fassenden Amphitheaters, das sicherlich den bedeutendsten Nachweis römischer Herrschaft auf der Salentinischen Halbinsel darstellt. Nur wenige Gehminuten ent­fernt liegt die Piazza Duomo im historischen Stadtzentrum. Der bühnenbildhafte Domplatz ist eine der gelungens­ten Platzanlagen barocker Stadtplanung. Überragt wird er von dem 68 m hohen Campanile (Glockenturm). Wir besichtigen die schönsten Beispiele des Lecceser Barock und besuchen den Palazzo del Seminario, in dessen Säulenhof ein reich verzierter Barock­brunnen steht. Ein absolutes Ideenfeuer dekorativer Steinmetzkunst aus dem 17. Jh. verblüfft uns an der Fassade von Lecces berühmtester Kirche, der dreischiffigen „Basilica di Santa Croce“, ein verwirrendes Ensemble mit Figuren, Tier-und Blumenmotiven, Bögen, Friesen und gedrechselten Säulen. Bewundernswert ist auch der Dom „Santa Maria dell`Assunta“, dessen schlichter Haupteingang im krassen Gegensatz zur explodierenden Barockpracht seiner Seitenfassade steht. Neben den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist ein Besuch auf dem großen Wo­chenmarkt von Lecce, der jeden Sonntagvormittag auf der Piazza L. Ariosto stattfindet, sehr empfehlenswert. Obst, Gemüse, Keramik, Textilien und eine unglaubliche Auswahl an Schuhen sind nur ein Teil des vielseitigen Angebo­tes. Im Anschluss genießen wir in der „Pasticceria Natale“, der wohl besten Konditorei der Stadt, die berühmten „Pasticciotto Leccese“. Das mit Creme gefüllte Mürbeteiggebäck ist eine wahrhaft süße Versuchung! Weiterfahrt Richtung Süden nach Otranto, der östlichsten und orientalischsten Ort­schaft Italiens, auf der Halbinsel Salento gelegen. Ein Besuch dieser Ha­fenstadt am Stiefelabsatz gleicht einem Eintauchen in die Geschichte des Mittelmeers: Alte Palazzi und weiße Häuser stehen in der lebhaften Altstadt so dicht beieinander, dass dazwischen nur enge Gassen bleiben. Die Stadt­mauer aus normannischen Zeiten ist teilweise noch sehr gut erhalten und verleiht dem Ganzen ein pittoreskes Aussehen. Hier kann man die Terrassen­gärten bewundern, die von den Türken als Eden bezeichnet wurden, und den Originalmythos in den vollständig erhaltenen Fußboden­farbmosaiken der absolut sehenswerten und berühmten Kathedrale Santa Maria Annun­ziata aus dem Jahre 1088 lesen. Die türkische Invasion im Jahre 1480 artete in blutigen Kämpfe aus, welche am Ende von der heldenhaften Standhaftig­keit der Bewohner berichtet, die ihren christlichen Glauben nicht verleugnen wollten. Der Normannendom, in der ein Mönch namens Pantaleone ungefähr 10 Millionen Mosaiksteinchen verbaut hatte, ist die größte Kirche der Region. Der „Duomo di Otranto“ ist der Zerstörung durch die Türken wie durch ein Wunder entgangen. Die sterblichen Überreste der von den Türken geköpften 800 Märtyrer befinden sich in den Apsiden der Kathedrale, der „Capella dei Martiri“. Eine morbide Faszination befällt uns beim Anblick der kunstvoll auf­gestapelten Menschenknochen hinter Glas. Aber ihr Tod diente immerhin als Anlass, die italienischen Armeen zu vereinen und die Osmanen nachhaltig zurückzuschlagen. Und da Papst Klemens XIV. die Märtyrer im 19. Jh. selig gesprochen hat, vollendete sein heutiger Nachfolger Papst Franziskus dies im Jahr 2013, und die katholische Kirche bekam 800 neue Heilige auf ein­mal. Weltlich setzen wir unser Programm fort – bei einer Führung und Wein­probe mit Imbiss auf dem Weingut „Tenute Al Bano Carrisi“ in Cellino San Marco. Al Bano ist gebürtiger Winzersohn. Seine Beliebtheit als Sänger in Italien und dem Rest der Welt ist seit über vierzig Jahren ungebrochen, und seine Hits wie „Felicità“, „Sharazan“ und „Tu“ haben längst Kultstatus als Evergreens. Zahllose Festivalgewinne und Auszeichnungen säumen seinen Weg als singender Botschafter italienischer Lebensfreude in der Welt. Mit genauso großer Leidenschaft widmet er sich dem ererbten, sehr schönen und weitläufigen Familienweingut, das zu den Spitzenbetrieben Apuliens zählt. Al Bano selbst bewohnt ein Anwesen direkt hinter dem Weingut und lässt sich gern auf einen Plausch mit seinen Gästen ein. Vielleicht haben wir ja Glück, dass der berühmte Sänger während unseres Besuches gerade vor Ort ist. Kultur- und weinbeseelt kehren wir zum Abendessen zurück ins Hotel.

4. Tag, Montag, 17.10.2022:
Kochkurs & Weinverkostung im Weingut Tenuta Gemi – Monopoli –Polignano a Mare
Heute erwartet uns ein besonderes Erlebnis in einem traditionellen Agritu­rismo. Eingebettet in das Grün der Landschaft von Monopoli und umgeben von jahrhundertealten Olivenbäumen liegt das Landgut Tenuta Gemi: ein altes Bauernhaus, das heute als kleines Restaurant genutzt wird, mit einer intimen und einladenden Atmosphäre, familiengeführt, mit einem großen Außen­bereich inmitten der Natur. Nach der Besichtigung des Anwesens besuchen wir einen Kochkurs, in dem wir lernen, das für Apulien typische Orecchiette-Pastagericht zuzubereiten, um die Köstlichkeit anschließend zum Mittagessen – begleitet von traditioneller Volksmusik – zu genie­ßen. Eine Weinverkostung im unterirdischen Weinkeller oder während des Pastaessens darf natürlich nicht fehlen. Nach einem Spaziergang durch die Weinberge haben wir vielleicht die Gelegenheit, am Weinkeltern aktiv teil­zunehmen und die Weintrauben aus dem Itria-Tal traditionell mit den Füßen zu stampfen (abhängig vom Termin der Weinlese). Unweit des Wein­guts liegt Monopoli, direkt an der Adria und von einer breiten Stadtmauer eingerahmt. Ur­sprüng­lich gegründet durch die Griechen, ging die Stadt im 15. Jh. an Ita­lien über. Schmale Gassen, von Haus zu Haus gespannte Wäscheleinen, die imposante Kathedrale im Stil des Barock an der Piazza Vittorio Emanuele und ein romantischer Hafen prägen das charmante Stadtbild der mittel­alterlichen Hafenstadt. Schon Heinrich VI. wusste den Ort zu schätzen, und so ließ er hier ein herrschaftliches Schloss mit Blick auf das Wasser errichten. Am Nachmittag geht es weiter auf der Panoramastraße, die uns am Meer ent­lang ins ca. 10 km entfernte Polignano a Mare führt, ein bildhübscher Ort di­rekt am Meer. Alles in weiß, auf einem Felsvorsprung über glas­klarem Meer. Enge Gassen, von überall traumhafter Blick über die Adria und den Ort – teil­weise haben sogar die Restaurants eine spektakulär gelegene Terrasse über dem Wasser. Unser Bummel durch das reizende Städtchen lässt so richtig Italienflair aufkommen. Hier hat man das Gefühl, dass die Häuser und die Felsen regelrecht ineinander verschmelzen – eine einzigartige Kulisse und gelungener Abschluss dieses ereignisreichen Tages. Abendessen im Hotel.

5. Tag, Dienstag, 18.10.2022: Matera – Taranto
Heute machen wir einen Abstecher in die Region Basilikata. Das alte Luka­nien ist eine ver­schlossene Schönheit, so eigenwillig und gegensätzlich wie ihre schönste Tochter, die auf einer felsigen Landzunge gebaute Ortschaft Matera. Auf den ersten Blick wirkt der Ort wie ein unscheinbares Bergdorf. Manche behaupten, er sehe aus wie eine Weihnachtskrippe. Tatsache ist, dass hier gern Bibelfilme gedreht werden, z. B. 2004 Mel Gibson‘s „Die Pas­sion Christi“ oder 1964 Pasolinis „Matthäus-Evangelium“. Matera inmitten der urzeitlichen Landschaft hat einen bemerkenswerten Wandel hinter sich. Es ist ein Labyrinth aus Höhlen, Zinnen, Bögen und Treppen – verwirrend, ausufernd und archaisch. Zum Staunen regt der Anblick der so genannten „Sassi“ an: in Fels gehauene Höhlen, die in frühgeschichtlichen Zeiten als rela­tiv komfortable Behausungen errichtet wurden und bis nach dem 2. Weltkrieg als Unterkünfte dienten. Schon in der Steinzeit, heißt es, seien die Felshöhlen bewohnt gewesen. Sicher weiß man, dass einst griechische Wandermönche sich in den dunklen Grotten niederließen. In den bald wie ein Bienenstock durchlöcherten Tuffsteinfelsen wohnten um 1950 noch ca. 20.000 Menschen in Höhlen ohne Strom und fließend Wasser. 1.600 vollständige Häuser und 150 Kirchen hatten sich die gläubigen Süditaliener in den Fels eingerichtet. Im Jahr 1952 wurden die „Sassi“ wegen der miserablen und unzumutbaren hygienischen Bedingungen zwangsgeräumt, die Menschen umgesiedelt, und die Viertel verfielen. In den 1980er Jahren fingen Bewohner an, Matera zu restaurieren, und heute beherbergen die antiken Gemäuer u. a. Museen, Künstlerateliers und Kunsthandwerkbetriebe. Geblieben ist der Mythos und die Faszination dieser archaischen Wohnform. Matera fasziniert seine Besucher seit langer Zeit, und deshalb ist es kein Wunder, dass die „Sassi di Matera“ 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und die Siedlung 2019 zur Europäischen Kulturhauptstadt gewählt wurde. Wir besichti­gen das einzigartige urbane Meister­werk im Untergrund und besuchen im Altstadtkern der wohl ältesten bewohnten Höhlensiedlung der Welt ein Haus mit alten Möbeln und Werkzeugen und anschließend eine der nahe gelegenen Felskirchen; z. B. die Kathedrale „St. Lucia alle Malve“ mit Fresken aus dem 13. Jh. Und weil so viel Kultur hungrig macht, stärken wir uns beim gemeinsamen Mittagsimbiss im „Ristorante Francesa“ in Matera. Gestärkt fahren wir nach Tarent (italienisch: Taranto), „Stadt der zwei Meere“ – so genannt aufgrund ihrer einzigartigen geographischen Lage zwischen zwei natürlichen, vom offenen Meer abgeschirmten Wasserbecken im Golf von Taranto, dem auf der Meerseite gelegenen Mare Grande und dem sich land­einwärts befindenden Mare Piccolo. Im Mare Piccolo gibt es unterseeische Quellen; sogenannten „Citri“ mischen frisches Wasser mit dem Brackwasser und sind somit ideal für die Zuch von Mytilus, den berühmten und für Taranto typischen schwarzen Miesmuscheln. Das historische Stadtzentrum war in der Geschichte von Griechen, Römern, Normannen, Sarazenen und Spaniern besiedelt, deren Spuren noch heute überall sichtbar sind. Wahrzeichen der Hafenstadt ist das Castello Aragonese. Die imposante Festung steht direkt neben der Ponte Girevole, der alten Drehbrücke, die in ihrer Art einzigartig ist. Das Gebäude blickt auf eine lange Geschichte, denn die ersten Mauern lassen sich in etwa auf das Jahr 1000 zurückführen und sind heute in Aus­grabungen im Inneren des Castellos zu be­staunen. Der Großteil des Kastells wurde jedoch erst Ende des 15. Jhs. errichtet und diente lange Zeit als Gefäng­nis, bis es 1887 von der italienischen Marine übernommen wurde. Diese hat sich seither vorbildlich um das alte Gemäuer gekümmert: Es wurde restauriert, in Stand gehalten und archäologischen Zwecken zur Verfügung gestellt. Bei einer Führung eines Marineoffiziers dürfen wir beinahe das gesamte Areal sehen. Wir werden durch dunkle Gänge und über viele Stiegen von einem Turm zum anderen geführt. Dazu gibt es viele interessante Insider-Informati­onen zum Castello und der Brücke. Es ist großartig zu sehen, dass die Marine dieses alte Schmuckstück vor dem Verfall retten konnte. Abendessen im Hotel.

6. Tag, Mittwoch, 19.10.2022: zur freien Verfügung
Wir freuen uns auf einen freien Tag und entspannen an der schönen, groß­zügigen Poolanlage unseres Hotels oder am Meer. Zum gemeinsamen Abendessen treffen wir uns im Hotelrestaurant.

7. Tag, Donnerstag, 20.10.2022: Castel del Monte – Trani
Heute unternehmen wir eine Fahrt zum großartigsten Stauferschloss Ita­liens, dem „Castel del Monte“. Schon von weitem sichtbar thront einsam, wie eine mystische Skulptur, die imposante „Steinkrone Apuliens“ auf einem Hügel der Murge, in völlig freier Landschaft zwischen Schaf­weiden, mitten in der weiten Ebene von Ruvo di Puglia. Das imposante Schloss zeigt vorzüglich, wie architektonisch fortschrittlich Friedrich II. dachte. Von 1240 bis 1245 auf seinen Wunsch hin erbaut, hat das Jagdschloss einen achteckigen Grundriss, achteckig sind auch die Außenmauern, der Innenhof und die acht Eckwach­türme. Das Schloss verfügt über zwei Stockwerke, jedes in acht gleichgroße, trapezförmige Räume mit Kreuzrippengewölbe aufgeteilt. Vermutlich hat der schwäbische Stauferkaiser nie in seinem Traumschloss gewohnt, der Nach­welt jedoch eines der bestdurchdachten weltlichen Bauwerke des Mittelalters hinterlassen, Inbegriff seiner kaiser­lichen Macht, die so unendlich schien wie die symbolische Zahl Acht, nach der die Architekten des Staufers das Kastell ausgerichtet haben – nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe! Bis heute ist noch ungeklärt, zu welchem Zweck Friedrich II. diesen Bau errichten ließ. Ist es eine Wohnung, ein magisches Symbol, eine Sonnenuhr, ein Himmelskalen­der? Nur eines gilt als sicher: Der Anblick des Castel del Monte ist schlicht atemberaubend. Anschließend Fahrt zur schönen Hafenstadt Trani und Besichtigung der sogenannten „Königin der Kathedralen“ – eine Perle aus weißem Kalkstein direkt am blauen Meer – sowie der Burg von Trani (Außenbesichtigung), die ebenfalls vom Stauferkönig Friedrich II. errichtet wurde. Abendessen im Hotel.

8. Tag, Freitag, 21.10.2022: Salento: Gallipoli – Santa Maria di Leuca –
„Malediven des Salento“ – Zinzulusa-Grotte

Heute geht es bei unserer abwechslungsreichen großen Salento-Rundfahrt bis zum letzten Zipfel des Stiefelabsatzes Italiens. Wir erreichen Gallipoli, die wehrhafte Hafenstadt am Ionischen Meer mit viel Fischerromantik. Die idyllische Stadt wurde von griechischen Kolonisten als Kallipolis gegründet, was „schöne Stadt“ bedeutet. Das historische Ortszentrum liegt auf einer Halbinsel und ist von der Neustadt abgetrennt. So kann man sich in Ruhe durch die alten, kleinen Gassen treiben lassen und die unzähligen Kirchen, die alle frei zugänglich sind, bewundern. Die größte unter ihnen ist die „Cat­tedrale di Sant´Agata“ im Zentrum der Altstadt. Ein wunderbares Bauwerk ist das Castello am östlichen Altstadtrand. Wir werden uns von der Architektur der Wehranlage begeistern lassen. Einige Räume sind Kuppelgewölbe, die eine faszinierende Akustik aufweisen. Vom Dach des Castellos hat man einen wunderbaren Ausblick auf Gallipoli und den alten Hafen. An einem ozeanischen Wendepunkt, wo das Adriatische auf das Ionische Meer trifft, befindet sich Santa Maria di Leuca. Der Ort am südlichsten Kap Italiens mit seinen herrschaftlichen Jugendstilvillen aus dem 19. Jh. und seinem Leuchtturm lädt zum Träumen ein. Ein abenteuerlicher Felsvorsprung am westlichen Ende der Stadt bietet einen atemberaubenden Blick auf das Meer, das bei Wind mit aller Kraft gegen die Felsen zu kämpfen versucht. Man hat hier das überragende Gefühl, nun wirklich am Ende Apuliens zu stehen. Südlich von hier gibt es für etwa 1.000 km nur noch Meer – bis ir­gendwann die libysche Küste kommt. Anschließend Fahrt zu den schönsten Stränden des Salento, wie Torre Vado, Pescoluse, Torre Pali, Lido Marini, Torre Mozza und Torre San Giovanni. Ihr Name „Le Maldive del Salento“ ist viel versprechend: kristallklares Meer und weißer feiner Sand erwecken den Eindruck, wirklich auf den Malediven zu sein. Der Meeresboden ist sehr flachabfallend, und kleine Inseln tauchen hier und da aus den klaren Gewäs­sern auf. Dünen, überdeckt mit Tamarisken-und Akazien-Bäumen, ergän­zen dieses paradiesische Bild. In Castro Marina besuchen wir die bekannte Zinzulusa-Grotte, eine wunderschöne Höhle am Meer und eines der wichtigsten Naturschauspiele der apulischen Küste. Abendessen im Hotel.

9. Tag, Samstag, 22.10.2022:
Castellana-Grotten – Alberobello – Locorotondo – Abschlussabendessen in einer Masseria in Pezze di Greco
Nach dem Frühstück fahren wir auf die Murge-Hochebene nach Castellana und steigen 60 m hinab in die mit über 3 km Länge spektakulärste und größte Tropfsteinhöhle Italiens und zweitgrößte Grotte Europas. Die weltberühmten Castellana-Grotten wurden 1938 von den Speläologen Franco Anelli und Vito Matarrese erforscht. In den tiefen, ungeheuer großen Karsthöhlen schillert eine Wunderwelt aus strahlend weißen Stalagmiten und Stalaktiten wie kaum sonst wo in Europa. Wir lassen unserer Phantasie freien Lauf, während wir die faszinie­ren­den Figuren bewundern. Anschlie­ßend besuchen wir die „Murge dei Trulli“. Dieses, etwa tausend Quadratkilo­meter große, fast wüstenartige Gebiet der Murge wird von tausenden „Trullis“ be­herrscht, um die sich uralte Legenden ranken. Nach den gewaltigen Grot­ten wirken die „Zipfel­mützen-Häuschen“ umso putziger. Sie sehen aus, als wohnten gutmütige Zwerge darin. Doch es waren einst bodenständige apu­lische Bauern, die die Rundbauten im 17. Jh. aus Steinen mörtel­los, den Zwi­schenraum mit Stroh gefüllt, errichteten. Sie wurden gebaut, um der Steuer zu ent­gehen. Denn nur viereckige Häuser durften in dieser Zeit besteuert werden, für runde gab es keinen Paragraphen. In der „Trulli-Hauptstadt“ Alberobello besteht der alte Stadtkern aus über tausend dieser einzigarti­gen runden Hirten-und Bauernhäuser aus weißem Trockenmauerwerk mit schwarzem Kegeldach, die teilweise heute noch bewohnt sind. Sie bilden ein bemerkens­wertes Stadtbild. Uralte heidnische und christliche Symbole auf den Dachspitzen, „Pinnacoli“ genannt, wie Kreuze, Mondsicheln oder Dru­denfüße, sollen die Dämonen bannen und tragen dazu bei, dass Alberobello wie ein bewohnter Märchenpark wirkt. Ein Bummel durch den Ort voller 1996 zum UNESCO-Welterbe ernannten „Trulli“ und schönen gepflasterten Gas­sen ist einzigartig und äußerst reizvoll. Der „Trullo Sovrano“ ist das Kronjuwel der Stadt. Wir besuchen diesen einzigen Trullo, der auf zwei Ebenen gebaut wurde und der zu den ersten mit Mörtel gebauten Trulli gehört. Wir erleben, wie es ist, hier zu wohnen, während wir den charmant gestalteten Wohnbe­reich, die Küche und das Schlafzimmer bestaunen und uns unter das 14 m hohe konische Dach stellen. Nach der individuellen Mittagspause in Albero­bello fahren wir nach Locorotondo. Die Silhouette des Weinortes auf einer Anhöhe ist unverwechselbar. Locorotondo heißt „Runder Ort“, und die Stadt ist in der Tat rund angelegt. Die eng beieinander liegenden, weiß gekalkten Häuser ziehen ihre Kreise um den Altstadtkern, aus dem die sandfarbene neo­klassizistische Kuppelkirche „Chiesa Madre di San Giorgio“ mit ihrem Glo­ckenturm herausragt wie ein Leuchtturm. Zu unserem Abschlussabendessen fahren wir nach Pezze di Greco, wo wir in der charakteristischen „Masseria Priore“ bei einer Weinprobe zum letzten Mal die Spezia­litäten der apuli­schen Küche und die hervorragenden Tropfen Apuliens genießen werden.

10. Tag, Sonntag, 23.10.2022: Heimreise
Transfer zum Flughafen Bari und Heimflug nach Stuttgart.

Vorbehaltlich Änderungen im Programmverlauf – wetterbedingt bzw. aus organisato­rischen Gründen – sowie der angegebenen Restaurants.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
1.985,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 342,- EURO

  • Direktflug mit Eurowings von Stuttgart nach Bari und zurück; inkl. 23 kg Freigepäck sowie sämtlicher aktueller Gebühren und Steuern
  • 9 x Übernachtung im 4-Sterne-Strandhotel „Del Levante“ in Torre Canne; Hotelbeschreibung siehe unten
  • 9 x reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • 8 x 3-Gang-Abendessen mit Menüwahl im Hotel
  • Abschlussabendessen mit Weinprobe in einer Masseria in Pezze di Greco
  • Welcome-Drink
  • Führung und Olivenölprobe mit Verkostungsteller in einer Ölmühle in Martina Franca
  • Kostprobe „Pasticciotto Leccese“ (typisches süßes Gebäck) in einer Konditorei in Lecce
  • Weinprobe mit Imbiss und Führung auf dem Weingut von Albano Carrisi in Cellino San Marco
  • Orecchiette-Kochkurs mit Pasta-Mittagessen und Weinprobe sowie Folklore-Musik im traditionellen Agriturismo „Tenuti Gemi“ in Monopoli
  • Mittagsimbiss in Matera
  • Sämtliche Besichtigungen inkl. Eintritte lt. Programm:
    • Bari mit Basilica San Nicola und Burg von Bari
    • Ostuni, Cisternino und Martina Franca
    • Lecce mit Dom, Kirche Santa Croce und Antikes Seminar
    • Otranto mit Dom
    • Monopoli und Polignano a Mare
    • Matera mit Felsenkirche und Haus in der Grotte
    • Taranto und Sonderführung im Castello Aragonese
    • Castel del Monte inkl. Shuttle-Bus
    • Trani
    • Salento: Gallipoli, Santa Maria di Leuca und Castro Marina mit Zinzulusa-Grotten
    • Castellana-Grotten
    • Alberobello mit „Trullo Savrana“ und Locorotondo
  • Sämtliche Ausflüge und Transfers im komfortablen Reisebus
  • Durchgehende, örtliche deutsch­sprachige Reiseleitung
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuung
Voraussichtliche Flugzeiten
(jeweils Ortszeit):

14.10.2022
12:25 Uhr Abflug Stuttgart, 
14:15 Uhr Ankunft Bari

23.10.2022
08:50 Uhr Abflug Bari,
10:40 Uhr Ankunft Stuttgart

Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen

Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

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Hotelbeschreibung

Unser langjähriges und traditionsreiches Vertragshotel „Del Levante“ in Torre Canne wurde komplett renoviert und bietet Ihnen die allerbesten Voraus­set­zungen eines perfekten Urlaubsresorts. Zum Ortszentrum sind es ca. 2 km. Das sehr gute 4-Sterne-Hotel liegt direkt am Meer und ist umge­ben von einem wun­der­schönen Palmenhain, durch welchen Sie direkt zum hoteleigenen Sandstrand mit Strandrestaurant und kostenlosen Sonnenliegen und -schirmen gelangen. Hier können Sie erholsame Stunden beim Sonnenbaden verbringen und im kristall­klaren Wasser schwimmen. Im lan­des­typisch gestylten Restaurant mit herr­licher Terrasse genießen Sie Ihr Früh­stücksbuffet und am Abend ein ausge­zeichnetes 3-Gang-Menü mit Blick auf die Adria. Zur Hotelausstattung gehören des Weiteren eine Bar, Geschäfte, Frisör, Billardzimmer, großzügige Aufenthalts­bereiche, ein Tennisplatz so­wie zwei Swimmingpools inmitten von Oleander­büschen im mediterranen Garten. Im gesamten Hotel steht Ihnen kostenfreies WLAN zur Verfügung. Die Zimmer verfügen über Dusche / WC, Föhn, kostenlose Pflegeprodukte, Telefon, Sat-TV, Minibar, Klimaanlage, Schreibtisch und Safe.
Einzelzimmer = Doppelzimmer zur Alleinnutzung
Bettensteuer: In Italien wird in einigen Orten eine Übernachtungs­steuer („tassa di soggiorno“, ähnlich der deutschen Bettensteuer) erhoben. Die Höhe dieser Steuer wird von den jeweiligen Gemein­den zu unterschiedlichen Zeitpunkten festgelegt. Ob diese im Oktober 2022 für den Ort Torre Cannes erhoben wird – und falls ja, in welcher Höhe – war bei Druck­legung (im März 2022) noch nicht bekannt. Sollte eine Über­nachtungs­steuer anfallen, so ist diese vom Gast vor Ort direkt an den Hotelier zu zahlen.