Norditalien

Die schönsten Orte Norditaliens
Die schönsten Orte Norditaliens Lokalperlen & verborgene Schätze
Piemont, Lombardei, Venetien und Friaul
Reisetermin: 30. September bis 6. Oktober 2021 / 7 Tage

Bei unserer Reise stehen außer den klassischen „Stars“ und großartigen Kultur­städten Mailand, Mantua, Padua und Udine zahlreiche, oft wenig bekannte, aber absolut faszinierende Orte im Mittelpunkt – lokale Perlen mit kleinen bunten Häusern, charakteristischen Plätzen, wunderbaren Kirchen, auf Felsen thronenden Burgen und mit unverkennbarer italienischer Lebensart. Wir entführen Sie in kleine Dörfer, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben, in denen es mehr Wohnhäuser als Souvenirläden gibt, mehr Gemüsehändler als Boutiquen, in denen das Ferienland unserer Träume noch lebendig ist. Garantiert ist auch Ihr Lieblingsdorf dabei! Viele der von uns besuchten Orte dürfen sich mit dem Prädikat „Schönste Orte Italiens“ schmücken, einem Gütesiegel, das von der italienischen Vereinigung der „I Borghi più Belli d’Italia“ nach strengen Kriterien verliehen wird. Ein „Borgo“ wird als Ortschaft definiert, welche im Mittelalter oder in der Renais­sance rund um einen Adelssitz oder ein Schloss entstand. Die „Borghi“ sind Symbole italienischer Kultur – Orte, die sich durch eine außergewöhnliche ar­chitektonische Harmonie und mit ihrer jeweils einzigartigen Charakteristik auszeichnen. Der Verband vereint diese malerischen Dörfer und Kleinstädte von großem historischem und herausragendem künstlerischem Interesse. Der Club versteht seine Aufgabe in der Bewahrung und Restaurierung von his­torischen Gebäuden und Denkmälern, die trotz ihres kulturhistorischen Wertes oftmals in Gefahr sind, in Vergessenheit zu geraten oder gar verloren zu gehen. Die „Borghi“ – italienische Dörfer im Hinterland und verträumte Küstenorte gleichermaßen – laden Sie ein zu einem Besuch, bei dem Nachhaltigkeit großgeschrieben wird. Sie bieten ein ursprüngliches Reiseerlebnis mit viel Gastfreundlichkeit. Als Zeugen von Kultur und Tradition sind die Dörfer Norditaliens überall – oftmals gleich um die Ecke – und wenn man sie entdeckt, rauben sie einem den Atem, und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, weil sie wahrhaftig und authentisch sind und unzählige Geschichten und Kost­barkeiten bergen. Geheimtipps, die neue Reisehorizonte eröffnen! Begleiten Sie uns auf eine Entdeckungsreise in ein vielleicht weniger bekanntes, dafür umso über­raschendes und ebenso faszinierendes Italien. Die „schönsten Orte Nord­italiens“ sind nicht nur reich an architektonischen Schön­­heiten, sondern vor allem an Tradition und Ursprünglichkeit, interessanten Begegnungen und delikaten Ge­schmacks­erlebnissen. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Reiseerlebnis zwischen Stadt und Land sowie zwischen Kultur und Natur, lebendiger Geschichte und kulinarischem Genuss!

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Donnerstag, 30.09.2021: Anreise – Lombardei: Mailand – Cesano Maderno
Am Morgen Nonstopflug von Stuttgart nach Mailand. Vom Flughafen Mal­pensa Transfer in die Innenstadt von Mailand zur Stadtbesichtigung. Die Hauptstadt der Lombardei hat einiges zu bieten – allen voran das weltbe­rühmte Opernhaus, die „Scala“, und natürlich den mächtigen Dom. Der fünf­schiffige Kirchenbau aus weißem Marmor ist wohl eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Italiens und die Kathedrale des Erzbistums Mailand. Der Grundstein wurde im 14. Jh. gelegt. Die Geschichte der so charakteristi­schen Fassade ist von vielen Planänderungen geprägt: Im 16. Jh. begonnen, fand sie erst auf Initiative Napoleons ihren Abschluss, weshalb sich in der neugotischen Fassade auch diverse Elemente anderer Stil­epochen finden. Der Innenraum des Doms ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Er wird durch das sanfte Licht erhellt, welches durch die bunten Glasfenster fällt. Auf dem mit Intarsien geschmückten Fußboden aus Marmor und Stein verläuft eine Meridianlinie aus Messing. Durch ein kleines Loch im Domdach fällt um die Mittags­zeit ein Sonnenstrahl direkt auf die im 18. Jh. eingelassene Linie und zeigt dort Tag und Tierkreiszeichen an. Unter der Kirche erwarten uns über­wältigende Schätze und Kunstwerke: die runde, reich verzierte Krypta und der beeindruckende Dom­schatz. Auch das Dach des Doms können wir über 200 Stufen oder mit dem Aufzug erreichen. Von hier eröffnet sich uns ein atembe­raubender Blick über Mailand und die Möglichkeit, die kunstvolle Architektur mit den tausenden Spitzen, Figuren und Ornamenten aus nächster Nähe zu bestaunen. Nach unserer Dombesichtigung bietet sich in der mondänen und eleganten Stadt ein Einkaufsbummel geradezu an. Die einzigartige Passage „Galleria Vittorio Emanuele II.“ mit ihrer kühnen Glas-Eisen-Überdachung, ihren eleganten Geschäften und Cafés ist der meistbesuchte Treffpunkt der Mailänder. Dort können wir sie in einem der schönen Cafés treffen. Danach ca. halbstündiger Transfer zu unserem 4-Sterne-Hotel „Parco Bor­romeo“, im Herzen von Cesano Maderno, einer Gemeinde in der Provinz Monza & Brianza, gelegen. Welcome-Cocktail und Abendessen im Hotel.

2. Tag, Freitag, 01.10.2021: Piemont: Biella mit Bierbrauerei-Museum – Mittagsimbiss inkl. Bierprobe – Ricetto di Candelo
Heute besuchen wir bei unserem Abstecher ins Piemont das erste der „I Bor­ghi più belli d’Italia“: Das historische Zentrum von Biella zählt zurecht zu den „schönsten Dörfern Italiens“. Bei unserem Stadtspaziergang stoßen wir auf zahlreiche Zeug­nisse vergangener Zeiten: das romanische Baptisterium stammt aus dem 7. Jh., gleich nebenan dominiert die große Kathedrale mit ihren einzigartigen Wand­ge­mälden aus dem 15. – 17. Jh. die „Piazza Duomo“. Der bezaubernde Ort am Fuße der italienischen Alpen ist auch Heimatstadt der ältesten noch aktiven Bierbrauerei Italiens „Menabrea“. Das hier ge­braute Bier hat schon mehrmals die „World Beer Championship“ gewonnen – was liegt da näher als eine geführte Besichtigung im örtlichen Biermuseum? Anschließend erwartet uns im originellen Lokal „Risto­droghera Doppio Zero“ ein Mittagsimbiss mit der lokalen Spezialität „Polenta Concia“, begleitet von einem Bier der Marke Menabrea! Verlässt man Biella, ge­langt man zu einer Reihe von Heiligtümern. Ähnlich den Perlen einer zweireihigen Per­lenkette liegen die Kapellen hintereinander und nebeneinander auf dem an­steigenden Gelände, umgeben von Bäumen und Wiesen. Die kleinen Ka­pellen stehen heute im Schatten der großen neuen Basilika, die die Schwarze Madonna beherbergt. In Oropa gehört die 1617 erbaute Wallfahrtskirche „Sacro Monte“ zu den ältesten Kultstätten des Piemont und seit 2003 zum UNESCO-Weltkultur­erbe. Am Nachmittag fahren wir in die vom Weinbau geprägte Nachbargemeinde Candelo mit dem ebenfalls zu den „I Borghi più belli d’Italia“ zählenden Ortsteil „Ricetto di Candelo“, einer mittelal­terlichen befestigten Siedlung, bekannt für ihre alte Festung, welche über drei Stockwerke aufgeteilt ist und in unruhigen Zeiten als Fluchtburg diente. Sie zählt zu den schönsten Burgen Italiens. Ricetto zu betreten, gibt uns das Gefühl einer Zeitreise zurück ins 14. Jh.: Noch heute findet man bestens erhaltene Bauernhäuser und Handwerksläden mittelalterlicher Gewerbe. Wir schlen­dern durch die eng bebauten Gassen und schauen den Hand­werkern und Künstlern über die Schultern, die hier ihre Ateliers eingerichtet haben. Zum Abend­essen kehren wir zurück ins Hotel in Cesano Maderno.

3. Tag, Samstag, 02.10.2021:
Lombardei: Soncino – Franciacorta-Gebiet mit Weinprobe und Mittagessen – Iseosee mit Insel Monte Isola – San Felice del Benaco am Gardasee
Obwohl die Lombardei die wirtschaftlich wichtigste Region Italiens ist, bietet sie auch landschaftliche Schönheiten und Kunst-sowie Kulturreichtum, die selbst anspruchsvollste Italienurlauber zum Staunen bringen. Ein ganz beson­deres Mit­glied der Vereinigung „I borghi piú belli d‘Italia“ ist Soncino, ein wahres Freilicht­museum für alle, die die moderne Welt hinter sich lassen und Momente der Ver­wunderung und der Stille erleben möchten. Der historische Ort in der Provinz Cremona ist noch vollständig von einer Stadtmauer aus dem 15. Jh. umgeben. Weiterfahrt in das Franciacorta-Gebiet. Diese Region der Lombardei ist geprägt von eindrucksvollen Hügeln mit Weinbergen. Die Franciacorta ist auch ein Land mit schönen Villen und Schlössern sowie mit­telalterlichen Abteien, hauptsächlich ist sie jedoch wegen ihrer besonderen Weine bekannt. Die Franciacorta ist für Italien das, was die Champagne für Frankreich ist: eine berühmte Weinregion und ein perfekt perlender Schaumwein, der den Vergleich mit seinem französischen Bruder nicht zu scheuen braucht. Der Spumante darf nur aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot nero oder Pinot bianco hergestellt werden. Von der Ernte bis zum Ver­kauf müssen min­destens 25 Monate vergehen, in denen er dann mindestens 18 Monate in der Flasche reift. Im Weingut „Azienda Agricol al Rocol“ in Ome, dem Herzen Francia­cortes, sind wir zu einer Probe des renommierten und mehrfach prämierten Weines aus der Franciacorta eingeladen. Seit Anfang des 20. Jh.s pflegt der landwirtschaftliche Familienbetrieb den beson­deren Prozess des Francia­corte-Weinausbaus. Alle Weine werden von Trau­ben hergestellt, deren Weinreben auf terrassierten Weinbergen wachsen, die nach der Guyot- und „Cordone speronato“-Methode bearbeitet werden – ein wahrlich „heroischer Weinanbau“. Nach der Besichtigung der Kellerei mit einem Glas Franciacorta in der Hand genießen wir unser Mittagessen mit einer großen Auswahl an delikaten Vorspeisen, danach Risotto mit Francia­corta sowie Pasta mit Tomaten, Oliven und Ricotta, als Dessert Baisertorte, Wasser und Kaffee – dazu ein Glas Wein pro Gericht. Weiter­fahrt durch die Weinregion Franciacorte in die Provinz Brescia bis zum Iseosee: Ab Iseo geht es mit dem Schiff zur in der Mitte des Alpensees „Lago d’Iseo“ gelegenen Insel Monte Isola, mit 9 km Umfang Europas größte Süßwasserseeinsel und höchste Erhebung in einem europäischen See. Mehr als 400 m ragt die Insel über die Wasseroberfläche. Die vielfältige Vegetation – dichte Wäl­der, Oleander, Oliven-, Zitronen-und Aprikosenbäume, Wildblumenwiesen, winzige verschlafene Insel­dörfchen mit handtuchschmalen, verwinkelten Gassen und Treppen zwischen den würfelförmig aufgetürmten Bruchstein­häusern und alten Fischernetz-Webereien machen unseren Inselausflug zum unvergesslichen Erlebnis. Auf dem höchsten Punkt der Insel thront die Kirche „Santuario della Madonna della Ceriola“. Der Aufstieg ist schweißtreibend, aber dafür entschädigt die atemberaubende Aussicht auf die Insel, den See und die umliegenden Berggipfel. Nicht ohne Grund schaffte es das grüne Eiland mit seiner berauschenden Natur und Idylle sowie mediterranem Flair aufs Podium der „European Best Destination 2019“. Fahrt zum 4-Sterne ­„Park-Hotel Casimiro“ in San Felice del Benaco, direkt am südlichen We­stufer des Gardasees gelegen. Der größte und schönste See Italiens ist seit Generationen ein Anziehungspunkt. Bereits Goethe sah sich 1786 bei seinem Anblick „herrlich belohnt“. Tatsächlich ist der Gardasee bis heute einzigartig geblieben. Mediterrane Einflüsse mischen sich hier in wunderbarer Weise mit alpenländischem Ambiente. Die Flora zeigt sich dort – auf der Sonnenseite der Alpen – mit Palmen, Zypressen, Steineichen, Olivenhainen und Zitronen­plantagen paradiesisch üppig. Freuen wir uns auf das reichhaltige Buffet-Abendessen im Hotelrestaurant mit Blick auf den See.

4. Tag, Sonntag, 03.10.2021: Lombardei:
Mantua – Tortellini-Essen in Valeggio sul Mincio – Borghetto
Heute geht es nach Mantua, vom 14. bis zum 17. Jh. Fürstenresidenz des Adels­geschlechts der Gonzaga, umgeben von einer romantischen Seen­landschaft. Die südost-lombardische Provinzhauptstadt gehörte während der Renaissance zu den glanzvollsten Kulturzentren Europas und stellte eine Zeit lang selbst Florenz in den Schatten. Die städtebauliche Perle wurde von zahlreichen Dichtern – bereits v. Chr. von dem römischen Poeten Vergil – als eine der romantischsten Städte Italiens bezeichnet, was vielleicht auch daran liegt, dass sie von weitem betrachtet, wie eine Insel im Wasser wirkt. Obwohl 2016 als italienische Kulturhauptstadt gekürt, noch relativ wenig von ausländischen Touristen beachtet, bietet Mantua ein wunder­schönes Stadtflair, sowohl innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern als auch au­ßerhalb in den grünen Parks an den drei Seen, den der Mincio um Mantua herum bildet. Eine wunderschöne Natur mit Schwänen, Störchen und mit üppigen Teppi­chen aus Lotusblüten laden zum Relaxen ein. Bei unserem Altstadtrundgang zu den mittelalterlichen Plätzen, romanischen Kirchen und charmanten Palästen werden wir u. a. die Basilika Sant‘Andrea be­wundern und die imposante „Piazza Sordello“ mit dem Haus von Rigoletto sowie die „Piazza Broletto“ besuchen. Eine Freilichtbühne zum Sehen (und Gesehenwerden) ist die stimmungsvolle „Piazza delle Erbe“ mit ihren mit­telalterlichen Palazzi wie dem Gerichtspalast, den Arkaden­gängen, dem zin­nengekrönten Rathaus und dem Uhrturm. Die große astronomische Uhr zeigt seit dem 15. Jh. nicht nur die Zeit an, sondern auch die besten Tage für einen Aderlass, einen Arztbesuch oder den Beginn von Reisen. Die sehenswertes­ten Gebäude der mittelalterlichen Märchenstadt werden wir auch von innen besich­tigen: Viele sind bekannt für das architektonische Erbe der Gonzaga-Familie aus der Renaissancezeit, die auch den imposanten herzoglichen Palast „Palazzo Ducale“, das größte Schloss Italiens und sechstgrößter Palast Europas, errichten ließ und dort von 1328 bis 1707 lebte. In diesem verschachtelten, 34.000 qm großen Gebäu­dekomplex verstecken sich neun Innenhöfe, sieben Gärten und mehr als 500 Zim­mer! Wahrhaft fürstlich sind die berühmten Fresken von Andrea Mantegna aus dem 15. Jh. im „Camera degli Sposi“ – „Hochzeitszimmer“. Der Raum des Brautpaares, Ludovici II. und seiner Gemahlin Barbara, ist mit einer illusionistischen, täuschend echt zum blauen Himmel geöffneten Kuppel geschmückt. Die interessantesten Räumlichkeiten des „Corte Vecchia“ sind die Wohnung von Isabella d’Este und das „Appartamento degli Arazzi“ (Wohnung der Wandteppiche), beste­hend aus vier Sälen mit Werken von Raphael. Das Schloss „Castello di San Giorgio“ wurde Ende des 14. Jh.s von Francesco Gonzaga in Auftrag gegeben, um den Dogenpalast zu erweitern und als Verteidigungsburg auszubauen. Das Archäologische National­museum zeigt aus der Gegend von Mantua stammendes neolithisches Material aus der Bronzezeit, von den Etruskern, Venetern, Kelten, Römern, Langobarden, Goten, sowie aus dem Mittelalter und der Renaissance. Im Museum befindet sich auch das „Liebespaar“, zwei Skelette aus der Jungsteinzeit, die in einer Umarmung in einem Grab in der Ortschaft Valdaro, in der Nähe der Stadt, gefunden wurden. Die älteste Kir­che Mantuas „Rotonda di San Lorenzo“ wurde im 11. Jh. erbaut unter der Herr­schaft der Canossa und besticht mit ihrem Wandelgang und der Galerie. Die Innen-Besichtigung des Doms ist vorbehaltlich Genehmigung am Sonn­tag wegen evt. Gottesdienste. Von Mantua schlängelt sich der türkisfarbene Fluss Mincio durch eine liebliche Hügellandschaft bis zum Gardasee. Auf seinem Weg streift der Mincio das idyllische Dörfchen Valeggio sul Min­cio. Schon von Weitem sieht man die prächtige Skaliger-Burg aus dem 13.­ 14. Jh. – heute Zentrum der beeindruckenden Parkanlagen von Sigurtà. Der mittelalterliche Ort ist auch bekannt für seine hervor­ragenden Restaurants; Weltruhm verdankt das kleine romantische Dorf allerdings einzig und allein seinen Tortellini. In der Tortellini-Hochburg Valeggio sul Mincio werden die Köstlichkeiten auch heute noch von Hand zubereitet. Bei unserem Mittag­essen im familiengeführten „Ristorante Serenita“, inmitten der Weinberge „Custoza“ am Fuße des Monte Mamaor gelegen, kommen wir in den Genuss von verschiedenen, traditionell hausgemachten Tortellini-Sorten. Gut gestärkt geht es weiter nach Borghetto di Valeggio. Das ehemalige Fes­tungsdorf liegt nahe der berühmten Brücke Ponte Visconteo, mitten am, oder besser im Fluss Mincio. Borghetto mit seinen engen Gassen erweckt noch immer – fern des Massen­tourismus – den Eindruck eines unverbauten histo­rischen Dorfes. Direkt am Flussufer befinden sich traditionsreiche Lokale und Cafés, die im Schatten riesiger Bäume zum Verweilen einladen. Im Dorf gibt es viele altertümliche Handwerks­läden. Dicht drängen sich links und rechts vom Fluss liebevoll renovierte Häuser aneinander. Es ist fast, als sei die Zeit stehen geblieben und Borghetto einem Bilderbuch entsprungen. Rückfahrt zu unserem Hotel in San Felice del Benaco. Buffet-Abendessen im Hotel.

5. Tag, Montag, 04.10.2021: Venetien: Arquà Petrarca mit Aperitif und Mittagsimbiss – Lavendelzucht – Padua – Caorle
Freuen wir uns auf die traumhafte Landschaft der Euganeischen Hügel mit ihrer farbenprächtigen Natur und malerischen Orten wie Arquà Petrarca. Namens­gebend für dieses mittelalterliche Städtchen, das offiziell zu den „schönsten Orten Italiens“ zählt, ist der berühmte Dichter Petrarca, der Arquà Petrarca als Wohnsitz für seine letzten Lebensjahre auserkoren hatte. Ein Spaziergang durch das Dorf offenbart Gebäude aus dem 13. bis 17. Jh., von denen heute viele von Privat­per­sonen bewohnt sind. Außer für seinen berühmten Sohn und den schönen Stadtkern ist der Ort auch bekannt für den lokalen Aperitif „Spritz Euganeo“, zu dessen Verkostung wir die Weinbar „L’Enoteca di Arqua“ besuchen. Dazu werden uns typische Spezialitäten der Region serviert. Weiter geht es zur Lavendelzucht „Il Lavandeto di Arquà Petrarca“, wo wir in eine Welt von unwiderstehlichen Aromen und Gerüchen eintauchen. Seit 1948 wird hier die für die Euganeischen Hügel typisch medi­terrane Pflanze kultiviert. Der Familienbetrieb hat über 100 verschie­dene La­vendel-Arten angebaut – jede Sorte mit einem anderen magischen Duft. Zum krönenden Tagesabschluss fahren wir nach Padua, eine der wichtigsten Kunststädte Italiens. Die alte Universitätsstadt (seit 1222 n. Chr.) darf sich einer glorreichen Vergangenheit rühmen. Unsere Stadtführung weiht uns in die Ge­schichte ein und zeigt uns deren Highlights. Padua ist weltweit als Stadt des Heiligen Antonius bekannt. Das Wahrzeichen Paduas, die Basilika des Heiligen Antonius mit ihren mächtigen weißen Marmorkuppeln, spie­gelt den byzantinischen Einfluss wider und ist ein beliebter Wallfahrtsort für Gläubige, die den hier 1231 in einem Mar­mor­schrein beigesetzten Leichnam des heiliggesprochenen Franziskanermönchs verehren (Innenbesichtigung mit Audio-Guides). Nicht verpassen sollte man eine Kaffeepause im „Caffè Pedrocchi“, eines der berühmtesten und bedeutendsten Cafés der Welt, das sich mitten im Zentrum an der lebhaften Fußgängermeile „Via Cavour“ befindet. Ohne Zweifel ist es Paduas vornehmstes und Italiens patriotischs­tes Kaffeehaus, ausgestattet in den Farben der Trikolore Weiß, Rot und Grün. Früher hockten hier die Professoren und Studenten der gegenüberliegenden Renommieruniversität, einer der ältesten Europas, nächtelang zusammen, um über Gott und die Welt zu philosophieren. Im Schatten der Loggia des prächtigen, in den Jahren 1172 bis 1218 erbauten „Palazzo della Ragione“, Paduas altehrwürdigem Justizpalast, bieten Markthändler ihre farben­prächtigen Waren feil: Käse, Schinken, Oliven und Brot aus der Region, aber auch Schuhe, Socken, Unterwäsche, Leder-und Haushaltswaren und – natür­lich – Heiligenfiguren. Beeindruckend ist unser Spaziergang über den „Prato della Valle“, ein riesiger, ellipsenförmiger, von Patrizierhäusern eingerahmter Platz, der zu einem der Symbole der Stadt geworden ist. Mit einer Fläche von 90.000 qm ist er nicht nur der schönste und größte Platz von Padua, sondern auch einer der größten Europas. Weiterfahrt zum 4-Sterne-Hotel „Marina Palace“ in Caorle, eine Gemeinde Venetiens, an der Mündung der Livenza in die Adria gelegen. Caorle mit seinen kleinen Gassen, den Glockentürmen und den in venezianischen Farben gestrichenen Häusern wird häufig „Klein-Venedig“ genannt. Abendessen im Hotelrestaurant mit Blick auf die Adria.

6. Tag, Dienstag, 05.10.2021: Friaul: Palmanova – Balsamico-Essigkellerei in Manzano – Schinkenverkostung in San Daniele – Udine
Heute entdecken wir Palmanova, auch als „sternförmige Stadt“ bezeichnet, da sie tatsächlich die Form eines neunzackigen Sterns hat. Der Ort wurde im 16. Jh. von der Handelsrepublik Venedig als Planstadt gegründet und gehört seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Rande der riesigen, lichten Pi­azza im Zentrum der Festungsstadt haben zahlreiche Cafés und Restaurants ihre Terrassen eingerichtet. Weiter geht es zunächst nach Manzano, wo wir die größte Balsamico-Essigkellerei der Welt besichtigen werden – den Fa­milienbetrieb „Midolini“. Eine Balsamico-Verkostung darf natürlich nicht fehlen. Zur Mittagszeit fahren wir nach San Daniele del Friuli. In der Schin­kenproduktionsstätte „Prosciutto Suavis“ werden wir mit der Herstellung des berühmten San Daniele-Schinkens vertraut gemacht und werden uns dann bei einer Verkostung mit reichhaltigem Imbiss von der Qualität und dem unvergleichbaren Aroma dieses ganz besonderen Schinkens überzeu­gen. Aufgrund der traditionellen Verarbeitung weist der 13 bis 15 Monate lang luftgetrocknete Rohschinken einen sehr feinen und milden, dabei trotzdem würzigen Geschmack auf und gilt als vorzügliche Delikatesse. Am Nachmittag entdecken wir Udine. Dass die zauberhafte Stadt fast 400 Jahre unter venezianischer Herrschaft stand, ist noch heute sichtbar, besonders auf der „Piazza della Libertà“ mit ihren prächtigen Bau­ten, Palästen, Sta­tuen und dem wunderschönen gotischen Rathaus „Loggia del Lionello“. Der Hauptplatz der Stadt wirkt wie aus einem italienischen Bilderbuch und gilt als der schönste venezianische Platz auf dem italienischen Festland. Die „Piazza Matteotti“ überzeugt durch ihre Weitläufigkeit und wird umrahmt von bunten Bürgerhäusern, die auf den lokalen Wochenmarkt schauen. Unser Altstadtrundgang schließt auch eine Innenbesichtigung des Doms, gebaut in den Jahren 1236 bis 1461, ein. Zurückgekehrt in unserem Hotel in Caorle, freuen wir uns auf unser Abschiedsabendessen.

7. Tag, Mittwoch, 06.10.2021: Heimreise
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Venedig. Mittags Heimflug nach Stuttgart.

Programm- und Restaurantänderungen aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
1.645,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 158,- EURO

  • Direktflug mit Eurowings von Stuttgart nach Mailand (Malpensa) und von Venedig nach Stuttgart; inkl. 23 kg Freigepäck sowie sämtlicher aktuelle Steuern und Passagierservicegebühren
  • 2 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet und 2 x 3-Gang-Abend­essen mit Salat- und Gemüsebuffet im 4-Sterne-Hotel „Parco Bor­romeo“ in Cesano Maderno; Hotelbeschreibung siehe unten
  • 2 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet und 2 x Abendessen vom Buffet im 4-Sterne-„Park-Hotel Casimiro“ in San Felice del Benaco; Hotelbeschreibung siehe unten
  • 2 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet und 1 x 3-Gang-Abend­essen mit Salat- und Gemüsebuffet im 4-Sterne-Superior-Hotel „Marina Palace“ in Caorle; Hotelbeschreibung siehe unten
  • Bettensteuer in San Felice del Benaco und in Caorle
  • Welcome-Drink im Hotel „Parco Borromeo“
  • Abschiedsabendessen mit 4-Gang-Menü im Hotel „Marina Palace“
  • Mittagsimbiss mit „Polenta Concia“ inkl. Menabrea-Bier in Biella
  • Kellereibesichtigung mit Weinverkostung und Mittagessen auf einem Traditions-Weingut im Franciacorta-Gebiet
  • Tortellini-Mittagessen in Valeggio sul Mincio
  • Aperitif „Spritz Euganeo“ und Mittagsimbiss in Arquà Petrarca
  • Besichtigung Balsamico-Essigkellerei in Manzano mit Verkostung
  • Schinkenprobe mit reichhaltigem Mittagsimbiss in San Daniele
  • 3-stündige Führung in Mailand inkl. Eintritt und Kopfhörer im Dom
  • Ganztägige Führung in Biella und in Ricetto di Candelo
  • Führung im Bierbrauerei-Museum „Menabrea“ in Biella
  • Führung in Soncino, im Franciacorta-Gebiet und am Iseosee
  • Schifffahrt auf dem Iseosee zur Insel Monte Isola
  • Führung in Mantua inkl. Eintritte Kirche „La Rotonda di San Lorenzo“, Herzogenpalast „Palazzo Ducale“ mit „Camera degli Sposi“, „Corte Vecchia“, Schloss „San Giorgio“ und Archäologi­schem Museum, Führung in Valeggio sul Mincio und in Borghetto
  • Ganztägige Führung in Arquà Petrarca und in Padua inkl. Eintritt und Kopfhörer in der „Basilica di Sant’Antonio“
  • Besuch einer Lavendelzucht in Arquà Petrarca
  • Ganztägige Führung in Palmanova sowie in Manzano und in Udine inkl. Innenbesichtigung des Doms
  • Komfortabler Reisebus für alle Transfers u. Ausflüge lt. Programm
  • Örtliche deutschsprachige Assistenz für den Flughafen­transfer am Ankunftstag sowie qualifizierte deutschsprachige Reiseleiter bei den Ausflügen und Führungen laut Programm
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuung
VORAUSSICHTLICHE FLUGZEITEN 
(JEWEILS ORTSZEIT):

30.09.2021
06:35 Uhr Abflug Stuttgart,
07:55 Uhr Ankunft Mailand

06.10.2021
12:05 Uhr Abflug Venedig,
13:30 Uhr Ankunft Stuttgart

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

Hier können Sie sich das Reiseprogramm herunterladen

HOTELBESCHREIBUNG

30.09. – 02.10.2021:
Hotel „Parco Borromeo” in Cesano Maderno
In einem Palast aus dem 17. Jh. untergebracht, von einer groß­artigen Park­anlage im historisch-italienischen Stil umgeben, befindet sich das elegante 4-Sterne-Hotel im Herzen von Cesano Maderno, Lombardei. Ideal zwi­schen Mailand und den norditalienischen Seen gelegen, bietet das Premium-Hotel viel Charme in historischem Am­biente. Zur Hotelausstattung gehören das elegante Restaurant FAUNO, eine Bar und Lounge. Das Frühstücksbuffet wird in der Freskenhalle und auf der wunder­schönen Veranda mit Blick auf den Park serviert. Die 36 Hotelzimmer haben Stilelemente des 17. Jhs., Bad / Dusche / WC, Klimaanlage, Sat-TV, Telefon, Safe, Minibar, Fön und kosten­loses Wi-Fi sowie kosten­losen Kaffee- / Tee-Zubereiter.

02.10. – 04.10.2021:
„Park-Hotel Casimiro” in San Felice del Benaco In einzigartiger Lage direkt am Gardasee
mit eigener Bootsanlegestelle und Privatstrand befindet sich das 4-Sterne-Hotel inmitten eines jahrhun­dertealten Parks, ca. 5 km von Saló entfernt. Das Hotel besteht aus einem Haupt- und mehreren Neben­gebäuden, die direkt miteinander verbunden sind. Sonnenterrasse, zwei Außenpools – einer davon mit Seeblick, Pano­rama-Außen-Bar und Piano-Bar, Restaurant mit Seeblick, Wellnessoase „Blu Aqua“ (gegen Gebühr) mit Beautyprogramm, zwei Saunen, Türkischem Bad, Solarium, Erlebnisdusche, Fitness-und Ruhebereich, Innenpool und Whirl­pool gehören zur Hotelausstattung. Von den insgesamt 198 Zimmern haben wir ausschließlich die frisch renovierten, modern und elegant eingerichteten Superior-Zimmer mit Bad / Dusche / WC, Haar­trockner, Minibar, Sat-TV, Telefon, Safe, Klimaanlage und teilweise Balkon oder Garten reserviert.

06.10. – 08.10.2021:
„Marina Palace“-Hotel in Caorle
Das 4-Sterne-Superior-Hotel befindet sich in privilegierter ruhiger Lage, direkt an der Meeres­promenade, gegenüber dem fein­sandigen Levante-Strand und dem Meer, nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt und den Einkaufsstraßen Caorles entfernt. Zur Ausstattung gehören ein Restaurant mit Panoramablick auf das Meer, Bar, Garten, Außen-Schwimm­bad (saisonal) mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, Spa & Wellnesscenter (im Preis inklusive!) mit Innen-Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Erlebnis-dusche, Wellnesslounge und Fitnessraum sowie ein privater Strand. Von den insgesamt 85 modern und elegant ausgestatteten Zimmern mit Bad / Dusche / WC, Klimaanlage / Hei­zung, Sat-TV, Safe, Minibar, Fön und kos­tenlosem WiFi haben wir nur neu renovierte Zimmer mit Balkon reserviert.