Fürstentum Andorra

Fürstentum Andorra – Schatzkiste in den Pyrenäen
Fürstentum Andorra – Schatzkiste in den Pyrenäen
… zwischen Frankreich und Spanien – das Beste aus 3 Kulturen
Reisetermin: 4. bis 11. September 2021 / 8 Tage

Eine Entdeckungsreise zwischen ursprünglichen Naturerlebnissen, fesselnder Historie und guter Küche erwartet Sie!

Das Fürstentum Andorra auf einer Karte zu finden, ist die erste Herausforderung für den interes­sierten Besucher. Als europäischer Zwergstaat, von den Grenzländern Spanien und Frankreich liebevoll umarmt und dabei nicht eingezwängt, liegt Andorra mit seiner unvergleich­lich schönen Landschaft in der Bergwelt der Pyrenäen. Die Grenze zu Frankreich im Norden beträgt 56 km, die zu Spanien im Süden 63 km. Das gesamte Land ist nur 468 qkm groß. Andorra hat keinen Schienenverkehr, und der nächste größere Flughafen Barcelona liegt drei Stunden Busfahrt entfernt. Es gibt sieben Gemeinden: Canillo, Encamp, Ordino, La Massana, Andorra la Vella, Sant Julià de Lòria und Escaldes-Engordany.

Hoch auf einem Hügel, entrückt vom emsigen Treiben im Tal, steht Andorras kleines Parlaments­gebäude. Eine Glocke im Inneren des winzigen Plenarsaals läutet die Sitzungen ein. Der Premier­minister steht hier einer Versammlung von 28 gewählten Abgeordneten vor. Andorra ist das einzige Land der Welt mit einer Doppelherrschaft. Gleich zwei ausländische Amtsträger nehmen die Funktion des Staatsoberhauptes wahr: der Bischof von Urgell in Spanien und der Präsident von Frankreich. Sie haben jedoch keinerlei Regierungsbefugnis. Andorra erlangte im Jahre 1278 als eines der ersten Länder der Welt seine Unabhängigkeit – ein Fürstentum mit einer langen Geschichte und einem einzigartigen Erbe. Ein Land zwischen spanischer Sonne und leben wie Gott in Frankreich, wo alle Besucher sich zu Hause fühlen.

Jahrhundertelang war Andorra als Hinterwäldlerprovinz verschrien, bis der Tourismus dem Fürstentum in den 1960er Jahren das Tor ins moderne Zeit­alter öffnete. Heute ist Andorra als Steuerparadies bekannt und wird von vielen mit seinen guten und günstigen Einkaufs­möglich­keiten in Verbindung gebracht. Dank einer Steuerbelastung von nur 4% wird die Shopping-Tour von Luxusartikeln in Andorra zum besonderen Vergnügen. Aber Andorra ist weitaus mehr als gezückte Kreditkarten und alles andere als kommerziell-touristisch. Andorra ist einfach vielfältig schön! Das kleine Fürstentum lockt mit ganz unterschiedlichen Entdeckungen.

Erkunden Sie mit uns eine ganz eigene Welt mitten in Europa. Eine faszinierende alpine Bergwelt mit einem ganz eigenwilligen Flair an Natur, Menschen und Architektur. Eine prachtvoll schöne Landschaft, von idyllischen Tälern mit reizvollen Dörfern, die sich an die Steilhänge schmiegen, lombardisch­romanisch geprägten Kirchen, charakteristischen Natursteinhäusern, über Wild­bäche, die kaum zu bändigen sind und von uralten Bäumen mit mächtigen Kronen gesäumt werden, bis hin zu majestätischen weißen Berggipfeln, die sich in klaren Seen spiegeln. Ein Land, bewohnt von liebenswürdigen, gast­freundlichen Menschen, die Andorra zur Heimat des Friedens und der Freude gemacht haben.

Klein aber fein – und stolz! So lässt sich Andorra wohl am treffendsten beschreiben. Stolz sind die Andorraner auf die seit fast 750 Jahren kriegsfreie Geschichte, auf ihre Musik und Tradition, die mittelalterlichen Dörfer und die herrliche Berglandschaft sowie auf die weltweit höchste Lebens­erwartung.

Mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zählt das andorranische Gebirge zu einem der reizvollsten Regionen Europas – ein Eldorado für Natur­liebhaber. Über 3.000 Pflanzenarten sind in den Pyrenäen zu finden – rund 150 davon nur dort. Hier leben Pyrenäen-Gämsen, seltene Greifvögel, Rotwild, Hasen, Murmeltiere, Wildkatzen und der mit dem Maulwurf verwandte Pyrenäen-Desman. Fischreich sind die Gebirgsbäche.

Die vielfältige Bergwelt des größten Zwergstaates Europas, Andorra, lernen Sie bei ausge­fallenen Ausflügen per Bus, Zahnradbahn und mit Allrad-Jeeps sowie auf kleinen Genuss-Wanderungen kennen. Sie erleben die Idylle einer spanischen Enklave, bestaunen einen der größten Sonnenöfen der Welt, be­wundern uralte Klosteranlagen und Wallfahrtsorte, genießen eine Weinprobe in 1.200 m Höhe und tauchen ein in das bunte Treiben auf einem Wochen­markt. Mit der Seilbahn schweben Sie in das auf 2.000 m Höhe liegende Tal der Träume. In Andorra la Vella – mit über 1.000 m Europas höchstgelegener Hauptstadt, die sich malerisch in ein Pyrenäental bettet, gibt es eine lebhafte Bar- und Cafékultur und eine lebendige Hauptverkehrs­ader mit Galerien, Kunsthandwerksläden und Boutiquen. Der Engolasters-See ist für viele ein Paradies; umgeben von Kiefernwäldern kann man an seinen Ufern wandern und dabei die malerische Aussicht auf das tiefblaue Wasser und die grünen Wiesen genießen. Andorranische Gastfreundschaft gibt es obendrauf: Beim Essen in ursprünglichen Berglokalen und landes­typischen Bordas.

Unsere Reise kombiniert auch das Gegensätzliche: Nach andorranischer Beschaulichkeit mit viel Natur, idyllischen Dörfern und rustikalen Bordas wartet nur 200 km entfernt das Meer und das pulsierende Leben der Hafenstadt Barcelona. Sie werden den einzigartigen Natur-Stadt-Mix lieben. Die lebhafte Metropole Kataloniens, die Sie zum Abschluss unserer Reise besuchen, ist beliebt und angesagt wie nie! Wandeln Sie auf den Spuren von Antoni Gaudi. Lassen Sie sich auf den zahlreichen Märkten von den vielfältigen Angeboten überraschen und schlendern Sie über „Las Ramblas“, die 1,2 km lange populäre Flaniermeile. Genießen Sie den Blick auf diese faszi­nierende Stadt von einem der vielen Aussichtspunkte wie dem Parque Güell oder dem Berg Montjuic. Und lassen Sie sich in den engen, verwinkelten Gassen der hervorragend erhaltenen Altstadt, dem Gotischen Viertel, vom Zauber des alten Barcelona verführen. Spannender kann eine Stadt nicht sein: Hafen, Strand, kleine Gassen, elegante Boulevards, Märkte, Kunst, Kultur, Avantgarde … Erleben Sie mit uns alle Facetten Barcelonas, und Sie werden begeistert und voll schöner Erinnerungen Ihre Heimreise antreten.

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Samstag, 04.09.2021: Anreise – Barcelona – La Massana / Andorra
Morgens Flug von Stuttgart nach Barcelona. Begrüßung durch unsere Reise­leitung am Flughafen. Busfahrt durch abwechslungsreiche Berglandschaft, vorbei an Landschaftsschutzgebieten und beeindruckenden Bergmassi­ven nach Andorra. Am Nachmittag erreichen wir unser 4-Sterne-Hotel „Màgic “ in La Massana. Willkommens-Aperitif und Abendessen im Hotel.

2. Tag, Sonntag, 05.09.2021: Andorra „Land und Leute“
Heute lernen wir Andorra und seine Bewohner auf einer landschaftlich spek­takulären Fahrt kennen und werden Interessantes über die Entstehungsge­schichte des Zwergstaates erfahren. Durch den wegen seiner prachtvollen Flora genannten „Garten Andorras“ und eindrucksvolle Berg- und Talland­schaften mit ungeahnten imposanten Panorama-Ausblicken geht es zu den Gemeinden La Massana, Soldeu, Canillo, Encamp und Ordino. In den Gassen idyllischer Dörfer kommen wir dem andorranischen Leben nahe. Das ursprüngliche Andorra erleben wir in dem charmanten Dorf Canillo. Im Nor­den des Dorfes befindet sich die Kapelle „Sant Joan de Caselles“, die im 11. Jh. im romanischen Stil erbaut wurde. Die aus einheimischem Stein errich­tete Kapelle hat sich durch ihre exquisite Handwerkskunst, zu der eine Reihe von erhaltenen Fresken und Skulpturen gehören, einen Namen gemacht. Wie kaum eine andere Kirche ver­körpert sie das für die Romanik so typische Ar­chitekturschema: rechteckiges Schiff, hölzerner Dachstuhl, halbrunde Apsis und Glockenturm im lombardischen Stil. Direkt im Zentrum von Andorra liegt das Örtchen Encamp am Fluss Valira d’Orient. Die malerische Stadt hat eine Fülle historischer Gebäude sowie hübsche Cafés, Restaurants und Boutiquen, die Kunst und Hand­werk verkaufen. In Ordino, einer Kleinstadt auf 1.298 m Höhe, beschaulich am Fuße des Pic de Casamanya gelegen, haben wir Frei­zeit zur individuellen Mittagspause. Genießen wir die ent­spannte Atmosphäre und den rustikalen Charme dieses Ortes. In dem andorranischen Aristo­kra­tendorf besuchen wir auch das historische Museum, eine der Hauptattrak­tionen der Pfarrei Ordino: Die „Casa Plairal d’Areny de Plandolit“ ist das ehemalige Wohnhaus des Baron de Senaller. Das denkmalgeschützte, noch völlig intakte Herrenhaus wurde im 17. Jh. erbaut; sehens­wert sind u. a. der verzierte Eisenbalkon und die ehemalige Waffenkammer des Gebäudes. Auf der Weiterfahrt durch Tabakfelder passieren wir Pal mit seinen typischen Bauernhäusern, in denen man den Tabak, der hier in der Höhe besonders würzig ausfällt, trocknet. Auf dem Aus­sichtspunkt „Coll de la Botella“, dem Flaschenhals-Pass, bewundern wir das beeindruckende Kunstwerk von Dennis Oppenheimer, die überdimensionale Stahlkonstruktion „Sturm in einer Teetasse“, und genießen einen tollen Panoramablick, bevor wir, vorbei an romanischen Kirchen, zurück zum Abendessen im Hotel fahren.

3. Tag, Montag, 06.09.2021: Hauptstadt Andorra la Vella – Wallfahrtskirche Meritxell –
„Grünes Andorra“ am Stausee Engolasters
Heute erkunden wir die Hauptstadt von Andorra. Sie liegt auf 1.010 Höhen­metern im Süd­westen des kleinen Landes am Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche Valira d’Ordino und Valira d’Encamp. Andorra la Vella ist mit 22.000 Einwohnern eher eine Kleinstadt und dennoch gibt es hier viel zu sehen. Bereits seit der Gründung des Zwergstaates Andorra im 13. Jh. ist Andorra la Vella die Landeshauptstadt. Historische Gebäude erzählen noch heute von der langen Stadtgeschichte; die meisten davon säumen die Gassen der stimmungsvollen Altstadt Barri Antic. Zu den bekanntesten zählt der ehemalige Parlamentssitz „Casa de la Vall“. Wir besich­tigen die Altstadt mit ihren kleinen Straßen, romantischen Winkeln und schmalen Gassen und – falls gerade keine Sitzungen stattfinden – schauen wir uns das alte Regierungsgebäude mit dem kleinsten Parlament in Europa an. Der aus Bruchsteinen errichtete festungsartige Bau entstand 1580 im Stil eines ka­talanischen Herrenhauses. Er zeigt Verteidigungselemente wie Pechnasen, Schießscharten und einen Turm. Seit 1702 tagt hier das Parlament, der Ge­neralrat des Fürsten­tums. Bei der Führung durch das historische Gebäude können wir aufwändig gefertigte Wand­gemälde aus dem 16. und 17. Jh., zeitgenössischen Kunstwerke und historisch bedeutende Dokumente be­wundern. In der Nähe finden wir mit der Kirche „Sant Esteve“ ein weiteres Beispiel für die traditionelle Granit-Architektur Andorras. Ihr romanischer Ursprung reicht ins 12. Jh. zurück. Besonders sehenswert sind ihr barockes Altargemälde und die reich verzierten Holzdekorationen. Der „Plaça del Poble“ ist der Hauptplatz der Altstadt und befindet sich auf dem Dach eines Verwaltungskomplexes. Der Blick schweift von hier nicht nur über die Dächer der Stadt, sondern auch zu der bergigen Kulisse der Pyrenäen. Danach geht es in die Neustadt, wo wir während einer individuellen Mittagspause Zeit haben, eines der zahlreichen Restaurants oder Cafés zu besuchen und in den unzähligen Geschäften und Boutiquen entlang der Haupt­verkehrsstraße „Avenida Meritxell“ einzukaufen. Dank einer Steuerbelastung von nur 4% sind insbesondere Luxusgüter, aber auch Parfums und Kosmetika, Kleidung großer Modelabels und lokaler Designer u.v.m sehr preisgünstig. Am Nach­mittag fahren wir zunächst in das kleine Städtchen Meritxell, direkt im Herzen von Andorra gelegen. Der beschauliche Ort hat nur 55 Einwohner, jedoch lohnt sich ein Besuch in der beeindruckenden Basilika. Das Gebäude stammt ursprünglich aus dem 17. Jh. und wurde nach einem Brand in den 1970er Jahren restauriert. Heute befindet sich darin eine Ausstellung über die Geschichte des Ortes. Das romanische Heiligtum selbst wurde etwas weiter südlich wieder aufgebaut. Wir besichtigen das Kloster Meritxell. Die außer­gewöhnliche Kirche ist das National-Heiligtum Andorras und der Schutz­patronin des Landes gewidmet. Sie beherbergt u.a. Heiligenbildnisse der sieben Gemeinden Andorras. Die reich verzierten Statuen der Schutzheiligen sowie ihre Kreuzgänge und der spektakuläre Spiegelraum sind die Hauptat­traktionen der ganz eigenartigen Kirche, in der die Madonna mit dem Kind verehrt wird. Im Innern befindet sich eine Replik der romanischen Madonna. Der Altar ist so angeordnet, dass er von der Mittagssonne angestrahlt wird. Dann fahren wir in die Nähe von Cortals Encamps und tauschen den Bus gegen „Schusters Rappen“. Auf dem flachen, ca. 3 km langen Panorama-Wanderweg „Cami de les Pardines“ genießen wir immer wieder herrliche Ausblicke und erleben Andorra hautnah. Unser Ziel ist der auf 1.616 m Höhe liegende Bergsee „Estany d’Engolasters“, eingebettet in die faszinierende Bergwelt. Das Wasser des Sees, in welchem nach der Legende nachts die Sterne versinken sollen, ist tiefblau und wird von einem Becken entwässert, das von den schneebedeckten Bergen der Pyrenäen gebildet wird. Eine Bar mit schöner Sonnenterrasse und Blick auf den sich in einer Gletscherde­pression gebildeten „Sternefresser-See“ lädt zum Verweilen ein, bevor uns unser Bus zur Rück­fahrt abholt. Unterwegs machen wir einen Fotostopp bei der romanischen Kirche „Sant Miquel“ mit ihrem fast 18 m hohen Glo­ckenturm. Rechtzeitig zum Abendessen sind wir zurück in unserem Hotel.

4. Tag, Dienstag, 07.09.2021:
Bauernmarkt in Seu d’Urgell – typisches Bergdorf-Essen mit Musik und Wein in Os de Civis

La Seu d´Urgell ist die erste Stadt nach der spanisch-andorranischen Grenze und war bis 1993 Sitz der kirchlichen Würdenträger, dem Bischof von Urgell, welcher sich zuerst mit den Grafen von Foix und später mit dem französischen Staatspräsidenten die Herrschaft über Andorra teilte. Hier tauchen wir ein in das quirlige Leben des bunten spanischen Wochenmarkts, auf dem wir landestypischen Käse, frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Pilze, aber auch Schuhe, Textilien und andere selbstgemachte Produkte finden. Wir besuchen die Kathedrale Santa Maria aus dem 12. Jh., welche im römisch-lombardi­schen Stil gebaut ist und die Schutzheilige von Andorra beher­bergt. Interes­sant ist auch, den Kanuten zuzuschauen, die in den Kanuanlagen trainieren, welche im Rahmen der olympischen Spiele von Barcelona genutzt wurden. Dann geht es zurück nach Andorra und weiter steil bergauf nach Os de Civis. Das kleine charmante Bergdorf ist eine spanische Enklave, die nur über An­dorra zu erreichen ist. Mit dem „Hostal La Font“ erwartet uns nach dem Dorf­rundgang ein landestypisches Lokal in einem historischen Gebäude und in traumhafter Lage, wo wir zum Mittagessen mit exzellenten Grillgerichten, Wein, Sangria und Musik verwöhnt werden. Gut gelaunt geht es durch die phantastische Bergwelt zurück nach La Massana. Abendessen im Hotel.

5. Tag, Mittwoch, 08.09,2021:
Jeeptour nach Sant Julià zum Weingut „Borda Sabaté“ mit Weinprobe
Mit komfortablen Jeeps fahren wir nach Sant Julià de Lòria und passieren während der auf­regenden Fahrt einen alten Schmugglerpfad. Einst zählte der Schmuggel – vor allem von Tabak – in Andorra zum ehrenwerten Gewerbe, das viele Familien ernährte und um das sich bis heute abenteuerliche Ge­schichten ranken. Schließlich empfängt uns auf 1.200 m Höhe das Weingut „Borda Sabaté“, wo wir wunderbare Panoramaausblicke auf die Weinterras­sen genießen. Auf über 12 Etagen werden hier hervorragende, preisgekrönte Weine angebaut. Im Anschluss an eine Besichtigung des Weinguts und Führung durch die fruchtbaren Weinberge werden wir die prämierten andorranischen Weine bei einer Weinprobe mit einem Önologen kennen­lernen. Es gibt Hinweise, dass in Andorra bereits vor dem 12. Jh. Wein produ­ziert wurde. Jedoch erst in den letzten 15 Jahren haben gewerbliche Erzeuger hochwertige Weine in den großen Höhenlagen hergestellt. Der Nachmittag steht bis zum gemeinsamen Abendessen im Hotel zur freien Verfügung.

6. Tag, Donnerstag, 09.09.2021:
Zahnradbahnfahrt ins „Tal der Träume“ inkl. katalanischer Brotmahlzeit
Auf panoramareicher Strecke mit 360 atemberaubenden Kurven fahren wir nach Spanien zu unserem heutigen Ziel, dem „Tal der Träume“ – ein landschaftlich einzigartiger und zugleich religiöser Ort inmitten einer imposanten Gebirgswelt, umgeben von zehn eindrucksvollen, oft schnee­bedeckten Gipfeln. Das Hochtal im Naturschutzgebiet ist nur zu Fuß auf dem Pilgerpfad „Cami vell de Nuria“ zu erreichen – oder mit der romanti­schen Zahnradbahn, die der Bischof von La Seu d’Urgell erbauen und 1931 einweihen ließ, um den katalanischen Pilgern den vierstün­digen Aufstieg zur Wallfahrtskirche von Nuria zu erleichtern. Vom auf 970 m hoch gelegenen typisch katalanischen Bergdorf Ribes de Freser überwindet die ratternde Bahn über tausend Höhenmeter zum autofreien „Vall de Nuria“. Während dieser wunderschönen 45-minütigen Fahrt passieren wir einige Tunnel, fah­ren über Viadukte und Brücken und genießen eine gran­diose Bergwelt mit schönen Ausblicken auf Wasserfälle, Flüsse, Wälder, und mit ein wenig Glück entdecken wir sogar Gämsen und Adler – im wahrsten Sinne: traumhaft. Auf 2.000 m Höhe, inmitten der unberührten Natur des Pyrenäentals, angekom­men, besuchen wir das imposante Kloster direkt am See, welches teilweise zu einem Hotel umgebaut wurde. Die Ursprungs­ge­schichte des Heiligtums lässt sich bis ins 8. Jh. zurückverfolgen. Wir besichtigen das Auditorium und das Museum der ehemaligen Klosteranlage sowie die idyllische Kapelle und die mächtige Klosterkirche. Für viele Besucher ist das Kloster ein be­liebter Wallfahrtsort und nach dem Kloster Montserrat die zweitwichtigste Pilgerstätte der Katalanen, da nach der Legende der Jungfrau Nuria man stets gesund und fruchtbar bleibt, wenn man seinen Kopf in einen sich dort befindenden Kessel steckt. Bei einem Spaziergang rund um den kleinen See „Estany de Núria“ genießen wir das einmalige Landschaftspanorama, um­geben von Gipfeln wie dem Pic de Noucreus oder dem fast 3.000er Puigmal, auf dem der Legende nach Hexen und Riesen gelebt haben. Am Seeufer liegt idyllisch die Einsiedlerkapelle Sant Gil aus dem Jahr 1644. Vom Aus­sichts­punkt „Mirador de la Creu d’en Riba“ bieten sich uns tolle Ausblicke in die grandiose Landschaft und dem davorliegenden Stausee. In einem Lokal beim Stausee von Nuria erwartet uns dann eine typisch katalanische Brot­mahlzeit: geröstetes Bauernbrot mit Tomaten, Knob­lauch, Olivenöl und ka­talanische Wurst, dazu Wein und Wasser. Rückfahrt mit der Zahnradbahn „La Cremallera“ ins im Tal und weiter mit dem Bus zu unserem Hotel, wo wir uns zum gemein­samen Abendessen treffen.

7. Tag, Freitag, 10.09.2021: Cerdanya – Enklave Llivia – Sonnenofen Font Romeu – Festungsstadt Mont-Louis – Abschiedsabendessen in einer Borda
Die Region Cerdanya ist das breiteste von Bergen umgebene Tal Europas, getrennt in einen zu Spanien und einen zu Frankreich gehörenden Teil. Hier bieten sich unglaubliche Weitsichten. Die Schönheit des grünen Tals, das Licht, die unzählbaren Seen, die über 1.000 Jahre alten Wälder, die Berg­landschaften und die Naturschutzparks machen diesen Ort zu einem wahren Paradies für Naturlieber. Zuerst besuchen wir die spanische Enklave Llivia, die seit mehr als 300 Jahren von französischem Staatsgebiet umgeben ist. Mittelalterliche Häuser aus grobem Naturstein prägen die Gassen und Stra­ßen. Die Altstadt verzaubert mit ihrem typisch katala­nischen Charme. Von 34 Dörfern östlich der Demarkationslinie in den Pyrenäen ist Llivia das einzige, das nach dem „Traité de Pyrénées“ im Jahr 1660 nicht französisch wurde, da der Ort bereits 1528 von Karl V. die Rechte einer Kleinstadt erhalten hatte und sich der Neuordnung bis heute widersetzt. So können wir uns am Mittelalter-Ambiente, einer alte Pfarrkirche und den Resten der antiken Stadtmauer mit Verteidigungstürmen erfreuen und das Kastell, das auf einem Hügel über Llívia thront, bewundern. Anschließend Wiedereinreise nach Frankreich, wo wir in Font Romeu einen der größten Sonnenöfen der Welt bestaunen werden. Der Solarschmelzofen des spektakulären Sonnenkraftwerks funk­tioniert im Prinzip wie ein Brennglas und liefert eine Leistung von bis zu 3.600 °C. Weiter geht es nach Mont-Louis, der größten barocken Festungs­stadt Europas in 1.600 m Höhe. Um die strategisch wichtigen Verkehrswege zu sichern, erfolgte der Ausbau der Festung im 17. Jh. nach den Plänen des bekannten Baumeisters und Feldherrn Vauban. Wir bummeln durch die mit­telalterlichen Gassen und bewundern die Zitadelle sowie den ersten und somit ältesten Sonnenofen Europas und genießen in unserer Mittagspause einen französischen Café au lait. Abschiedsabendessen im Restaurant „La Borda de L’Avi“ in herrlicher Lage von La Massana. Die Borda zählt zu den besten Gastronomie­betrieben der Region und bietet ein gemütliches Ambiente mit rustikalem Stil. Serviert wird die traditionelle Gebirgsküche. Freuen wir uns auf ein Menü mit verschiedenen Grillgerichten.

8. Tag, Samstag, 11.09.2021: „It´s a Gaudí“: Stadtrundfahrt Barcelona – Rückflug
Nach dem Frühstück verlassen wir das Fürstentum und fahren nach Barcelona. Wir wappnen uns für eine der faszinierendsten Städte Europas: die Olympiastadt von 1992 und katalanische Haupt­stadt. Sie verzaubert durch ihr mediterranes und kosmopolitisches Flair. Weltbekannt: die surrealistisch inspirierte Kathedrale Sagrada Familia von Antoni Gaudí. Der Ausnahmekünstler
arbeitete an ihr annähernd seit Beginn seiner Tätigkeit als Architekt. Obwohl noch unvollendet, ist sie das Wahrzeichen Barcelonas (Außenbesichtigung). Unsere Stadtrundfahrt führt uns zum Olympia-Stadion und dem Spanischen Dorf, über die Placa Sant Jaume, zu Barcelonas Hausberg Mont­juic, entlang der Prachtstraße Paseo de Gracia u.v.m. Vor unserem Transfer zum Flughafen haben wir noch Gelegenheit, einen Kaffee auf der belebten „Placa Catalunya“ zu genießen. Hier beginnen die „Ramblas“, eine der schönsten Straßenzüge der Welt. Wie wäre es mit einem Bummel über die berühmte Meile oder einem Abstecher ins Altstadtviertel „Bari Gotic“, bevor wir zum Flughafen Barcelona fahren? Am Abend Rückflug nach Stuttgart.

Änderungen des Reiseverlaufs und der angegebenen Restaurants aus organisato­rischen Gründen bleiben vorbehalten.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
1.545,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 168,- EURO

  • Linienflug mit Lufthansa von Stuttgart nach Barcelona (via Mün­chen) und von Barcelona nach Stuttgart (via Frankfurt); inkl. sämt­licher aktueller Steuern und Gebühren sowie 23 kg Freigepäck
  • 7 x Übernachtung mit Frühstücks­buffet im 4-Sterne-Hotel „Màgic “ in La Massana / Andorra;
    Hotelbe­schrei­bung siehe unten
  • Willkommensdrink im Hotel
  • 6 x Abendessen (Buffet) im Hotel
  • Abschiedsabendessen (traditionelles Menü) in der landes­typischen „La Borda de l‘Avi“ in La Massana
  • Katalanische Brotmahlzeit mit Wasser und Wein im „Tal der Träume“
  • Mittagessen mit landestypischen Grillgerichten inkl. Wein, Sangria und Musik im „Hostal La Font“ im Bergdorf Os de Civis
  • Jeep-Ausflug mit Weingutführung und Weinprobe (Rot- und Weißweine diverser Jahrgänge) im Weingut „Borda Sabaté“
  • Fahrt mit der Zahnradbahn ins Tal der Träume
  • Sämtliche Führungen, Besichtigungen und Eintrittsgelder lt. Programm
  • Alle Transfers und Ausflüge im modernen Reisebus lt. Programm
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseführung ab / bis Barcelona
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuungg
Voraussichtliche Flugzeiten
(jeweils Ortszeit):

04.09.2021
06:35 Uhr Abflug Stuttgart,
11:00 Uhr Ankunft Barcelona

11.09.2021
18:50 Uhr Abflug Barcelona,
22:55 Uhr Ankunft Stuttgart

Mindestteilnehmerzahl:  15 Personen

Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

Hier können Sie sich das Reiseprogramm herunterladen

HOTELBESCHREIBUNG

Das 4-Sterne-Hotel „Màgic“ liegt im Zentrum von La Massana am Fuße der Bergwelt von Vallnord. Zum Zentrum der Hauptstadt Andorra la Vella sind es ca. 10 Fahrtminuten. In unmittelbarer Nähe des Hotels befinden sich eine Bushaltestelle, Restaurants, Bars und Geschäfte. Das elegante Hotel mit uriger Atmosphäre bietet ein schönes Buffetrestaurant mit Showcooking, eine Cafeteria, einen gro­ßen Spa-Bereich (gegen Gebühr) mit Whirlpool, Sauna und Dampfbad, Hallen­schwimmbad, Liegestühle, Fitnessstudio sowie 24-Stunden-Rezeption. Die geräu­migen Zimmer verfügen über kostenloses WLAN, Sat-TV, Minibar, Bad oder Dusche / WC und Haartrockner. Einzelzimmer = Doppelzimmer zur Alleinnutzung.