Nepal & Bhutan

Nepal & Bhutan
Faszinierendes Himalayareich Nepal & sagenumwobenes Königreich Bhutan – eine Erlebnisreise zum Thron der Götter
Reisetermin: 15. bis 29. Oktober 2020 / 15 Tage

„Namaste!“ – so heißt Sie Nepal willkommen, ein farbenfrohes, kontrastreiches und faszinierendes Land voller Überraschungen. Die Höhenlagen variieren von 60 m. ü. M. im Terai bis zu acht Achttausendern – mit dem höchsten Punkt der Erde, dem Mount Everest mit 8.848 m, wodurch die klimatischen Bedin­gungen des Landes von den Subtropen bis zu arktischen Verhältnissen reichen. Nach überwundenem Bürgerkrieg und dem schweren Erdbeben im Frühjahr 2015 ist wieder friedlicher Alltag bei den Menschen in Nepal eingekehrt. Das einstige Traumziel spiritueller Hippies hat von seiner Einzigartigkeit und seinem Zauber bis heute nichts verloren – die über 7.000 Tempel, prächtigen Pagoden und Heiligtümer im Kathmandu-Tal, die alten Königstädte, die schneebedeckten höchsten Berge der Welt, die stillen Täler und die Klöster werden uns begeistern, und mit etwas Glück treffen wir bei unseren Safaris im Chitwan Nationalpark sogar eines der seltenen grauen Panzernashörner oder einen bengalischen Tiger. Bei unserem Aufenthalt im Kloster Namo Buddha werden wir tief in das spirituelle Leben der Mönche eintauchen. Die ungeheure Kraft, aber auch die Ruhe, die Gelassenheit und Heiterkeit der Klosterge­meinschaft ist ein Geschenk der Mönche an jeden Besucher. Wer diesen Geist einmal spürt, kann eine schöne Portion davon mit nach Hause nehmen.

Östlich von Nepal und Sikkim liegt – tief versteckt im östlichen Himalaya – das sagenumwobene buddhistische Königreich Bhutan. Das „Land der Don­nerdrachen“, wie Bhutan in der eigenen Sprache heißt, ist im Norden abgeriegelt durch eisstarrende Sechs-und Siebentausender, über die Saumpfade nach Tibet führen, im Süden durch das schier undurchdringliche Dschungel- und Marschgebiet der Duars-Ebene. In den breiten, von Nord nach Süd ausgerichteten Tälern, durchzogen von silbern glänzenden und rauschenden Gebirgsflüssen, wird, wo immer möglich, Landwirtschaft betrieben. In den Hochtälern weiden Yaks. Und da Bhutan ein Rückzugsgebiet für gefährdete Tierarten ist, sind neben Hirschen und wilden Elefanten mit etwas Glück auch Tiger, Nashörner und Schneeleoparden zu sehen. Die größte Attraktion des bis vor vierzig Jahren fast gänzlich von der Außenwelt abgeschlossenen kleinen Königreichs von der Größe der Schweiz sind seine mehr als 10.000 Stupas und Chörten und die über 2.000 buddhistischen Klöster und Tempelbauten. Die ältesten Tempel entstanden bereits im 7. Jh.. Wichtigster und spektakulärster Tempel des Königreichs ist das Kloster Taktshang – auch Tigernest genannt. Auf 3.120 m Höhe scheint es sich an einer Steilwand über dem Paro-Tal in den Fels zu krallen. Ebenso bekannt, seit Bernardo Beltolucci 1992 seinen Film­klassiker „Little Buddha“ mit Keanu Reeves dort drehte, und eines der prächtigsten Bauwerke Bhutans ist der Dzong von Paro, dessen mächtige Mauern vor Jahrhunderten zum Schutz gegen die Tibeter erbaut wurden. Bhutan ist ganz dem uralten tibetanischen Buddhismus verbunden. Der tantrische Ma­hayana-Buddhismus ist Staatsreligion und bestimmt den Alltag. Heilig sind auch die Gipfel: Kein Mensch darf über 6.000 m hoch klettern, was den höchsten Berg Bhutans, den 7.570 m hohen Gangkar Puensum, zum höchsten unbestiegenen Berg der Welt macht. In Bhutan betreten wir eines der letzten Refugien, in dem das Bruttosozialprodukt an der individuellen Zufriedenheit gemessen wird und aus Glück besteht, und daher das oberste Verfassungsziel „Bruttonationalglück“ heißt, in dem Tradition und Naturschutz Pflicht und Gesetz sind und das dem Streben nach Wohlstand und Fortschritt andere Werte entgegensetzt: tiefer Glaube im Einklang mit der Natur. Traumziel Shangri-La, ein Mythos, ein Wunderland, ein Märchen – und doch real: Bhutan, das entlegenste Land der Welt. Mögen die Götter es hüten!

Besuchen Sie mit uns diese für die meisten noch völlig unbekannten Traumziele und lassen Sie sich einfangen von der Gelassenheit und inneren Ruhe der stets freundlichen, liebevollen und aufgeschlossenen Menschen, die beiden Ländern gemein und die eigentliche Hauptattraktion Nepals und Bhutans sind – eine Erlebnisreise voller Abwechslung und Inspiration!

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Donnerstag, 15.10.2020: Anreise
Am Abend Linienflug ab Stuttgart nach Kathmandu.

2. Tag, Freitag, 16.10.2020: Kathmandu
Morgens Ankunft in Kathmandu. Unsere Reiseleitung begrüßt uns mit einem Khada, einem weißen, in Nepal und Bhutan traditionellen Zeremonien-Schal, der Reinheit und Mitgefühl symbolisiert. Im Anschluss lernen wir während einer Stadtführung die Hauptstadt Nepals näher kennen. Kathmandu ist auf 1.350 m Höhe im größten Hochtal des Himalaya gelegen, in dem sich einst das Volk der Newar niederließ. Noch heute ist die von ihnen geschaf­fene Altstadt ein faszinierendes Freilichtmuseum, ein Ensemble von über 50 Tempeln, Pagoden und Palästen, welche die hohe Kunst der Holzschnit­zerei in Nepal dokumentieren. Wir sehen den Durbar Square, auf dem die Könige gekrönt wurden und welcher seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Dort stehen gut zwei Dutzend hinduistische Tempel mitsamt dem Kö­nigspalast. Nebenan liegt der Tempel der lebenden Göttin „Kumari“. Ein junges Shakya-Mädchen aus dem Volk der Newar wird dort, bestimmt durch mystische Selektionsprozesse, als lebende Inkarnation der hindischen Göttin Taleju verehrt. Vielleicht können wir ja einen Blick auf sie erhaschen. Danach steigen wir auf dem Pilgerweg die 365 Stufen zur Stupa von Swayambunath hinauf, einer der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt und der Sage nach eng mit der Entstehung des Kathmandu-Tals verknüpft. Unter den „Allsehenden Augen Buddhas“ bietet sich uns ein herrlicher Rundblick auf dieses Tal und die benachbarten Berge, die man im Dunst erkennen kann. Anschließend besichtigen wir den kolossalen Boudhanath-Stupa, einer der Hauptpilgerorte im Kathmandu-Tal und das bedeutendste Heiligtum der Anhänger des Lamaismus. Der 40 m hohe Stupa ist der größte Reliquien-Tempel Nepals. Tibetische Pilger strömen scharenweise hierher, um den glo­ckenförmigen Bau, von dessen Kuppel – mit über 100 m Durchmesser eine der größten der Welt – die Augen Buddhas blicken, mantramurmelnd immer im Uhrzeigersinn zu umrunden. Dabei schubsen sie die unzähligen hölzernen Gebetsmühlen an, die in die Wände eingelassen sind. Im Umkreis hat sich eine große tibetische Gemeinde mit ihren Handwerksstätten, Geschäften, Künstlerateliers und kleinen Tempeln niedergelassen. Etwas entfernt liegt das UNESCO-Weltkulturerbe Pashupatinath. Mit seinen goldenen Dä­chern und silbernen Türen, am Ufer des Flusses Bagmati gelegen, der direkt in den Ganges mündet, ist es der heiligste Hindutempel in Nepal. Wir kön­nen – ohne selbst aufzufallen – vom östlichen Hügelchen das geschäftige Treiben der Pilger im Tempelinnenhof und die Scheiterhaufen, auf welchen die Leichen in feierlichen Zeremonien verbrannt werden, beobachten, da Nicht-Hindus den Haupttempel nicht betreten dürfen. Aber die Atmosphäre rund um den Tempel ist an sich schon einzigartig. Abendessen und Über­nachtung im renommierten 5-Sterne-Hotel „Yak & Yeti“ im Zentrum von Ka­thmandu. Das traditionsreiche Luxus-Hotel ist in einem denkmalgeschützten Palast untergebracht, der von antiken Brunnen und schön angelegten Gärten umgeben ist. Hier trifft moderne Ausstattung auf kulturelles Erbe. Das Hotel bietet einen Außenpool und ist 10 Gehminuten vom beliebten und angesag­ten Stadtviertel Thamel entfernt. Unsere Deluxe-Zimmer sind modern und luxuriös ausgestattet.

3. Tag, Samstag, 17.10.2020: Bhaktapur
FFahrt zur kleinsten und ursprünglichsten der Königsstädte – Bhaktapur auf 1.400 m Höhe, wegen ihrer Musik und Kultur auch als „Stadt der darstellenden Künste“ bekannt. Hier scheint Nepal im 19. Jh. stehengeblieben zu sein. Wir lassen uns von den Tempeln und Pagoden aus dem 14. – 17. Jh. mit ihren prächtigen Holzschnitzereien verzaubern. Im Vishnuheiligtum von Changunarayan beeindrucken uns die vielleicht schönsten Steinskulpturen des Kathmandu-Tals. Die reizvolle Stadt, wo wir das religiöse und bäuerliche Leben wie vor 300 Jahren erleben können, ist UNESCO-Weltkulturerbe und lebt weitestgehend vom Kunsthandwerk, aber auch die Produktion von Jo­ghurt schafft viele Arbeitsplätze. Der berühmte Joghurt der Stadt, der „Juju dhau“, ist aus süßer Büffelmilch gemacht, die in einem Eisentopf zusammen mit Nelken, Kardamon, Kokosnuss und Cashews gekocht und dann langsam abgekühlt wird. Ein Genuss, den wir nicht verpassen sollten! Abendessen und Übernachtung im „Heritage Hotel“ in Bhaktapur. Die Zimmer des im Nawari-Stil des altertümlichen Bhaktapur gehaltenen Boutique-Hotels sind der tra­ditionellen nepalesischen Innenarchitektur nachempfunden, verbunden mit modernem Komfort.

4. Tag, Sonntag, 18.10.2020: Namo Buddha
Heute fahren wir in den buddhistischen Wallfahrtsort Namo Buddha auf 1.650 m Höhe, einer der heiligsten Stätten Nepals. Wir erfahren mehr über die Legenden, die sich um den dortigen Stupa ranken. Beispielsweise erzählt man sich, dass der Stupa auf dem Grab des Prinzen Mahasatwo gebaut wurde, welcher sein Leben gab, um eine Familie vor einem Tiger zu retten. Dieser friedliche Ort, umgeben von sanften Hügeln, eröffnet uns einen wun­derbaren Blick auf die schneebedeckten Himalaya–Gipfel. Wir tauchen ein in das Leben des dort ansässigen buddhistischen Klosters Thrangu Tashi Yangtse, dessen Innenräume mit zahllosen buddhistischen Malereien verziert sind. Hier zu sein heißt, inmitten des Alltags von rund 250 Mönchen zu leben und ihre Studien, Meditationen und Gebete hautnah mitzuerle­ben. Weder Fernsehen noch Internet gibt es hier – alles, was wir brauchen, sind die Stille und die wundervolle Aussicht. Mittag- und Abendessen sowie Übernachtung im dem Kloster Namo Buddha angeschlossenen Gästehaus, an einem Bergabhang am Rande des Kathmandu-Tals gelegen.

5. Tag, Montag, 19.10.2020: Namo Buddha – Klosterleben
Wir haben die einmalige Gelegenheit, den Klosteralltag intensiv zu erleben. Früh am Morgen sowie am späten Nachmittag können wir der täglichen reli­giösen Zeremonie der Mönche, einer Puja (Andacht), beizuwohnen. Trom­petenklänge, Trommelschläge und gesungene Mantras werden uns in einen wunderbaren Zustand der Ruhe versetzten. Ergänzend zum Klosterleben haben wir die Möglickeit, eine 2-bis 3-stündige Wanderung zu einem be­nachbarten Dorf zu unternehmen und die herrliche Landschaft und grandi­osen Fernsichten zu genießen. Mittag- und Abendessen sowie Übernachtung im Gästehaus Namo Buddha.

6. Tag, Dienstag, 20.10.2020: Chitwan Nationalpark
Voller neu gewonnener Energie fahren wir heute durch die Vorberge des Himalaya Richtung Süden ins subtropische Tiefland des Terais auf 250 m Höhe zum königlichen Chitwan Nationalpark. Er wurde 1973 gegrün­det und ist, obwohl nur 932 qm groß, ein artenreiches Refugium für Tiere und Pflanzen und das Reich einer kleinen Population des seltenen ben­galischer Tiger. Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in einem Resort inmitten des Nationalparks, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, und haben somit die besten Voraussetzungen, um auf Elefantenrücken, im Einbaum, per Jeep oder auch zu Fuß den abwechslungsreichen National­park zu erkunden. Nach dem Empfang im Hotel und einem gemeinsamen Mittagessen begeben wir uns bereits auf unsere erste Erkundungstour. Abends informiert eine Präsentation über die Vielfalt der Flora und Fauna des Reservats. Abendessen und Übernachtung in Deluxe-Zimmern in der „Jagatpur Lodge“ im Chitwan-Nationalparks. Das idyllisch an einem Fluss gelegene Resort strahlt eine warme Atmosphäre aus und bietet modernen Komfort, verbunden mit grandiosem Naturerlebnis inmitten des Dschungels.

7. Tag, Mittwoch, 21.10.2020: Chitwan Nationalpark
Heute erwartet uns ein abwechslungsreiches Dschungel-Erlebnis: Wir be­geben uns auf die Spurensuche der am Vorabend vorgestellten Flora und Fauna. Wenn am frühen Morgen der Dschungel zum Leben erwacht, beginnt unsere Elefanten-Safari durch meterhohes Elefantengras auf der Fährte des Panzernashorns. Rund 350 dieser seltenen Tiere leben heute wieder in Nepal, nachdem sie beinahe ausgerottet waren und 1962 unter Schutz gestellt wurden. Später setzen wir unsere Safari mit Allradfahrzeugen fort. Unser Guide kennt die Lieblingsstellen der Tiere. Der König des Dschungels ist natürlich der Tiger, aber auch die anderen Bewohner des Parks wie Lippenbären, Leoparden, Affen, Faultiere, Kragenbären, Wildschweine, verschiede Rotwildarten und Elefanten lassen sich bestaunen – mit etwas Glück sogar die großartigen Nashörner. Das Safari-Programm richtet sich nach dem aktuellen Wetter und den örtlichen Gegebenheiten, wobei wir uns ganz auf die Erfahrungen unseres Parkrangers verlassen. Anschließend un­ternehmen wir eine Kanufahrt auf dem Rapti River, bei der wir Krokodile beobachten können. Auf den Flussterrassen leben eine Vielzahl seltener Vo­gelarten – mehr als 400 sollen es sein. Danach besuchen wir eine Krokodil­aufzuchtstation. Zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages genießen wir eine Tanzvorstellung der Tharu, einem Volksstamm, der bis in die jüngste Vergangenheit nahezu unbekannt als Sammler, Jäger und Fischer lebte. Sie pflegen bis heute ihre alten Traditionen, zum Beispiel den Stocktanz, bei dem die Männer einen Kreis bilden und Stöcke gegeneinander schlagen. Mittag- und Abendessen sowie Übernachtung im Chitwan Nationalpark.

8. Tag, Donnerstag, 22.10.2020: Manakamana – Kathmandu
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es zurück nach Kathmandu. Auf dem Weg besichtigen wir den Wünsche erfüllenden Tempel Manakamana, 12 Kilometer südlich der Stadt Gorkha. Er liegt auf 1.300 m Höhe, und wir erreichen ihn mit einer Seilbahn, welche die 2,8 km zwischen dem Tempel und dem 1.000 m tiefer gelegenen Abfahrtsort in Kurinthar in weniger als 10 Minuten überbrückt. Spektakuläre Ausblicke erwarten uns! Anschließend Weiterfahrt nach Kathmandu. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Yak & Yeti“ in Kathmandu.

9. Tag, Freitag, 23.10.2020: Kathmandu – Paro – Thimphu
An klaren Tagen ist der Flug von Kathmandu nach Paro atemberaubend. Der Blick auf die gewaltigen, ja überwältigenden Berge des Himalaya, die höchsten Gipfel der Welt, wie den Everest, den Kanchenjunga und den Makalu ist unvergesslich. Angekommen in Bhutan, dem buddhistischen Königreich im östlichen Teil des Himalayas, fahren wir vom Flughafen Paro, der uns auf 2.200 m Höhe mit klarer, reiner Luft begrüßt, nach Thimphu, der Hauptstadt Bhutans. Am Nachmittag besuchen wir die größte Buddha-Statue des Landes und eine der größten der Welt. Die inklusive Thron 62 m hohe Dordenma-Bronzestatue wurde im September 2015 fertiggestellt und steht am „Buddha Point“, von dem wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den unter den wachsamen Augen Buddhas eröffneten, rundherum gelegenen Kuensel Phodrang Nationalpark genießen können. Abendessen und Übernachtung in Deluxe-Zimmern des Hotels „Riverview“ in Thimphu. Es zählt zu den schönsten Gebäuden in Thimphu und besticht durch eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und seine bevorzugte Lage am Ostufer des Wang Chu-Flusses. Jedes Zimmer hat, wie der Name des Hotels schon sagt, einen wunderbaren Blick auf den Fluss.

10. Tag, Samstag, 24.10.2020: Thimphu
Thimphu, die am vierthöchsten gelegene Hauptstadt der Welt, ist viel­leicht auch die ungewöhnlichste. Auch wenn ihr Wachstum stark zunimmt, so hat sie sich bis heute ihr historisches Flair bewahrt. 80.000 Menschen leben in der kleinen Metropole, und es gibt bis heute keine einzige Ampel, nur drei Polizisten regeln den Stadtverkehr von ihren Podesten. Wir star­ten unsere Besichtigungstour durch Thiumphu mit den Gedenk-Chörten zu Ehren des verstorbenen Königs Jigme Dorji Wangchuck, welcher die Stadt in seiner Amtszeit revolutionierte. Er öffnete die Hauptstadt für die Welt, modernisierte sie und leitete erste Schritte in Richtung der Demokra­tisierung ein. Des Weiteren besuchen wir das National Institute for Zorig Chusum – Schule der bildenden Künste, wo Schüler eine 6-jährige Ausbil­dung in den 13 traditionellen Künsten Bhutans erhalten, darunter Töpfern, religiöse Malerei, Holzschnitzerei, kunstvolle Webarbeiten. Hier lernt der Nachwuchs die einzigartige Handfertigkeit, die wir live in den großartigen Dzongs oder Chörten bewundern können. Danach gehen wir in die National­bibliothek, welche 1967 zur Erhaltung und Darstellung des kulturellen und religiösen Erbes Bhutans eröffnet wurde. Zudem sehen wir den gewaltigen Tashichhoe-Dzong, eine befestigte Klosteranlange und Regierungssitz. Zum Abschluss des Tages können wir im „Handicraft Emporium“ bhutanesische Handwerkskunst bewundern und erstehen. Gemeinsames Mit­tagessen in einem Restaurant während der Stadtführung in Thimphu. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Thiumphu.

11. Tag, Sonntag, 25.10.2020: Punakha
AÜber den Dochu-La-Pass fahren wir in zahllosen Serpentinen – alle Straßen im gebirgigen Bhutan sind kurvenreich – 800 m auf-und abwärts in Rich­tung Punakha. Auf der Passhöhe 3.050 m. ü. M. geht der Blick ungehindert hinüber auf das blendende Weiß der schneebedeckten Himalaya-Riesen an der Grenze zu Tibet, die hier fast 7.600 m erreichen. Oben können 108 Chörten – buddhistische Denkmäler, spitz nach oben zulaufende Gebets- und Opferschreine – bewundert werden, die Ihre Majestät, Königinmutter Ashi Dorje Wangmo errichten ließ. Angekommen im Punakha-Tal unter­nehmen wir eine kleine Wanderung durch Reisfelder zum Tempel Chimi Lakhang, der einem besonders illustren und bunten Vogel der bhutanischen Guruwelt gewidmet ist, nämlich Lama Drukpa Kunley. Dort erfahren wir, warum dieser den Beinamen „Göttlicher Verrückter“ trägt. Ihm verdankt Bhu­tan ein Symbol, das eigentlich so gar nicht in eine spirituelle Umgebung passt: ein Phallus. Dieser wird oft auf Hauswände gemalt oder als Türstütze verwen­det, damit er das Haus vor bösen Geistern schützt. Anschließend geht es nach Punakha, eine 1.242 m hoch gelegene Kleinstadt mit ca. 6.000 Einwohnern. Wir besichtigen den 1637 erbauten und mehrfach restaurierten Punakha Dzong, die wichtigste, und mit 180 m Länge sowie 72 m Breite auch die prächtigste und herausragendste Klosterburg Bhutans. 21 Tempel erheben sich hinter den leicht schrägen weißen Mauern, 350 Mönche leben zeitweise unter den roten Dächern, aber auch Finanzamt und Gericht haben hier ihr Zuhause. Vor allem aber stellt die Versammlungshalle alle anderen ihrer Art in den Schatten: 54 vergoldete Säulen zieren den weiten Raum, rundum Gold, Brokat, leuchtend bunte Stoffe – überall Glanz, Funkeln, Pracht. Im Dzong werden nicht nur die einbalsamierten Leichname der religiösen Führer des Landes, der Je Kenpho, aufbewahrt, sondern auch die Überreste des Staats­gründers Shabdrung Ngawang Namgyel. In der Königsburg, pittoresk auf einer Halbinsel, umströmt von den grün-weiß schäumenden Gerbirgsbächen, vom Mutterfluss und vom Vaterfluss – Mo-Chu und Po-Chu – fand auch im Oktober 2011 die Hochzeit des bhutanesischen Königpaars statt. Gemein­sames Mittagessen in einem Restaurant in Punakha. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Damchen“ in Punakha. Das malerisch am Fluss ge­legene Hotel besticht durch seine schöne Architektur. Es liegt inmitten eines schönen Gartens und lädt auf seiner gemütlichen Terrasse zum Verweilen ein. Alle Zimmer sind modern und mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet.

12. Tag, Montag, 26.10.2020: Paro
Wir fahren zurück nach Paro. Nach dem Check-in im Hotel und einem gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant in Paro besuchen wir das Nationalmuseum, welches in einem früheren Wachturm des Paro Dzongs untergebracht ist. Hier können Werkzeuge aus der Steinzeit, religiöse Thangka-Gemälde sowie Bhutans weltberühmte Briefmarken besichtigt werden. Anschließend erwartet uns ein Bogenschießwettbewerb, Natio­nalsport in Bhutan, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten. Frauen in traditionellen Kleidern feuern ihre Mannschaft mit Tänzen und Gesang an. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis. Abends sind wir zu Besuch auf einem Bauernhof. Vielleicht finden wir heraus, ob das Glück hier wirklich zu Hause ist, während wir mehr über den Alltag der Bewohner lernen. Hier erwartet uns auch ein traditionelles Abendessen. Übernachtung in Deluxe-Zimmern des Hotels „Tiger`s Nest Resort“, wo wir dem berühmtesten Kloster Bhutans schon recht nahe sind. Historische bhutanesische Architektur, gepaart mit moder­nem Komfort, verspricht einen angenehmen Aufenthalt. Alle Zimmer sind in traditionellem Design gehalten und erfüllen gleichzeitig alle modernen Ansprüche. Die großzügige Hotel-Terrasse bietet spektakuläre Aussichten.

13. Tag, Dienstag, 27.10.2020: Kloster Taktshang „Tigernest“ – Cyichu Lhakhang
Der absolute Höhepunkt einer Bhutan-Reise erwartet uns heute. Nach einem etwa zweieinhalbstündigen Aufstieg erreichen wir das in ca. 900 m über Paro, wie angeklebt an einer steilen Granitfelswand gelegene Kloster Taktshang, besser bekannt als „Tigernest“. Es ist dem Guru Padmasambhava gewidmet, welcher im 8. Jh. den Buddhismus nach Bhutan brachte. Der Tempel beher­bergt die legendäre Senge Samdup-Höhle, in welcher der Legende nach der Guru drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden lang meditiert hat. Dies ist nur eine von vielen Legenden, die sich um das sagenumwobene Kloster ranken. Gegen eine Gebühr ist auch ein Pferderitt zum Aussichtspunkt möglich. Auf halbem Weg wieder bergabwärts essen wir gemeinsam zu Mittag. Die gesamte Wanderung zum auf 3.120 m hoch liegenden Kloster und zurück wird ca. 4 Stunden dauern. Auf dem Rückweg nach Paro besichtigen wir den Tempel Kyichu Lhakhnag, einer der ältesten Tempel in Bhutan. Er wurde im 7. Jh. zur Zähmung der „riesigen Dämonin“ Sinmo, deren auf dem Rücken liegender Körper in dieser Interpretation das Land Tibet symbolisiert, zusammen mit 11 weiteren Tempeln erbaut. Lhak­hnag steht der Legende nach auf dem linken Bein der Sinmo. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Paro.

14. Tag, Mittwoch, 28.10.2020: Paro – Kathmandu
Flug von Paro nach Kathmandu. Nutzen wir die freie Zeit in Kathmandu, in den kleinen Geschäften im Stadtteil Thamel noch ein paar Souvenirs zu erstehen: handgeschöpftes Papier, Räucherstäbchen, Seide, Kaschmirschals, Tigerbalsam, Filztaschen, Lampenschirme, Tee … Am Abend erwartet uns ein Abschiedsabendessen in einem ausgewählten Restaurant, dem 150 Jahre alten „Bhojan Griha“. Das Dekor und die Decke des wunderschönen Gebäu­des auf dem Dilli-Basar ähneln denen der Rana-Paläste von Kathmandu, da das Haus selbst ein Palast des Priesters des Königs von Nepal war. 1998 wurde das alte Herrenhaus mit traditionellen Methoden und Materialien fan­tasievoll renoviert und bietet uns, mit dem Gefühl, in die Vergangenheit dieses außergewöhnlichen Ortes einzutauchen, eine außergewöhnliche Küche, ge­prägt von der Chi-Philosophie „Was wir essen, ist was wir sind“. Wir genießen den letzten Abend unserer Reise mit einheimischen kulinarischen Köst­lichkeiten, begleitet von einer traditionellen, nepalesischen Musik- und Tanzvorführung – Augenschmaus und Gaumenschmaus gleichermaßen! Übernachtung im Hotel „Yak & Yeti“ in Kathmandu.

15. Tag, Donnerstag, 29.10.2020: Kathmandu – Heimreise
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und mittags Flug von Kath­mandu via Istanbul nach Stuttgart, wo wir am Abend landen werden.

Programmänderungen bleiben vorbehalten. Die Unterbringung erfolgt in den angegebenen oder gleichwertigen Hotels.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
4.795,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 600,- EURO

  • Linienflug mit Turkish Airlines von Stuttgart nach Kathmandu (via Istanbul) und zurück; inkl. 30 kg Freigepäck, aktueller Flugsteuern und -gebühren
  • Flug von Kathmandu nach Paro und zurück
  • Einreisegenehmigung für Bhutan
  • Royality & Gouvernment Tax für Bhutan
  • 11 x Übernachtung in 3- bis 5-Sterne-Hotels (Landeskategorie) in Zimmern mit Bad oder Dusche / WC
  • 2 x Übernachtung im Gästehaus des buddhistischen Klosters Namo Buddha in Zimmern mit Dusche / WC
  • 13 x Frühstück (meist in Buffetform)
  • 9 x Abendessen in Buffetform in den Hotels
  • 2 x Abendessen im Guesthouse Namo Buddha
  • 1 x Abendessen bei einer bhutanesischen Familie
  • 1 x Abschiedsabendessen im Restaurant „Bhojan Griha“ in Kathmandu mit nepalesichen Folkloretänzen und Musik
  • 8 x Mittagessen
  • Transfers und Rundreise im klimatisierten Reisebus
  • Stadtführungen in Kathmandu, Thimpu, Punakha und Paro
  • Klosterleben in Namo Buddah
  • Besuch der Königsstadt Bhaktapur
  • Elefantenritt, Safari, Kanufahrt, Krokodil-Station und Vogelbeobachtung im Chitwan Nationalpark
  • Seilbahnfahrt zum Tempel Manakamana
  • Besuch „Buddha Point“ mit der größten Buddha-Statue Bhutans
  • Besuch eines Bogenschießwettbewerbs in Bhutan
  • Besuch einer bhutanesischen Familie
  • Wanderung zum Kloster Taktshang (Tigernest)
  • Besichtigung des Tempels Kyichu Lhaghnag
  • Sämtliche Eintritte für die inkludierten Besichtigungsprogramme sowie Nationalparkgebühren
  • Qualifizierte örtliche deutschsprachige Reiseleitung während der Rundreise
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reiseleitung
VORAUSSICHTLICHE FLUGZEITEN
(JEWEILS ORTSZEIT):

15.10.2020
19:25 Uhr Abflug Stuttgart, 
10:35 Uhr Ankunft Kathmandu (16.10.)

29.10.2020
12:30 Uhr Abflug Kathmandu,
21:15 Uhr Ankunft Stuttgart

Extra-Leistungen
(nicht im Reisepreis enthalten):
  • Visum für Nepal – zahlbar vor Ort bei Einreise: 30,- USD
    (Stand Oktober 2019)

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

Hier können Sie sich das Reiseprogramm herunterladen

Einreisebestimmungen (Stand Oktober 2019):

Nepal: Für die Einreise nach Nepal benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist. Ein Visum ist für deutsche Staatsbürger ebenfalls notwendig; dieses kann bei Einreise in Kathmandu erworben werden.

Bhutan: Für Bhutan ist eine Einreisegenehmigung erforderlich, welche wir für Sie beantragen. Die Kosten für das Visum i. H. v. 50,- EUR sind bereits im Reisepreis inkludiert.