Myanmar & Nord-Thailand & Laos

Myanmar & Nord-Thailand & Laos
Myanmar & Nord-Thailand & Laos – Grenzen überschreiten im Goldenen Dreieck
Reisetermin: 1. bis 15. April 2020 / 15 Tage

Unsere Länder-Kombinationsreise durch Indochina bietet alles, was das Herz eines Südostasien-Reisenden höher schlagen lässt: einzigartige, unberührte und magische Landschaften, ursprüngliche und unentdeckte Orte, Weltkulturerbestätten, Begegnungen mit den unterschiedlichsten Ethnien, beste Hotels in exponierter Lage, kulinarische Vielfalt, traumhaft schöne Sonnenuntergänge, außergewöhnliche Routen und Bootsfahrten auf dem Ayeyarwady, Inle-See und dem Mekong. Unsere Reise führt Sie zurück in die Vergangenheit auf den Spuren versunkener Königreiche. Myanmar und besonders Laos sind noch immer Geheimtipps – auch für Asienkenner!

Burma, Birma – oder „Myanmar“, wie das Land seit der 1989 erfolgten Sprachregelung offiziell heißt, war einst das reichste Land Südostasiens. Tausende Goldplatten und Edelsteine funkeln auf der Shwedagon-Pagode in Yangon, tausende Tempelruinen bieten einen atemberaubenden Anblick in der Ebene von Bagan, tausende Mönche leben in den Klöstern von Mandalay, auf tausenden Pfählen stehen die Häuser im Inle-See.

Über das legendäre „Golden Triangle“, dem Dreiländereck Myanmar, Thailand und Laos, reisen wir weiter in die „grüne Hölle“, wie der Schriftsteller Rudyard Kipling einst das Gebirgsland am mächtigen Mekong beschrieben hatte. Heute ist Laos, das als das am wenigsten erschlossene Land in Südost­asien gilt, zwar noch immer grün, aber himmlisch paradiesisch – der „Garten Eden“ Südostasiens! Die alte Königsstadt Luang Prabang, in der alles Gold ist, was glänzt, ist das Kronjuwel des Landes, und unsere Fahrt auf dem Mekong, der „Mutter aller Wasser“, der Höhepunkt unserer Erlebnisreise.

Trotz einer rasanten politischen Entwicklung hat sich das, was diese beiden Länder ausmacht, nicht verändert: die Gastfreundschaft, Liebenswürdigkeit und Herzlichkeit deren friedliebender Bewohner, der bis heute gelebte Theravada-Buddhismus, Volksgruppen, welche wie vor hunderten von Jahren ihren Traditionen und Lebensweisen nachgehen – eben die vielen exotischen Eigenheiten und die Ursprünglichkeit, welche ein Land interessant machen, es zu entdecken. Lernen Sie mit uns ein bezauberndes Stück Asien kennen!.

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Mittwoch, 01.04.2020: Anreise
Am Vormittag Bahnfahrt von Stuttgart zum Flughafen Frankfurt. Linienflug mit Thai Airways von Frankfurt via Bangkok nach Yangon. Bereits an Bord der mehrfach ausgezeichneten Fluggesellschaft können wir die Vorzüge Asi­ens erleben: Freundlichkeit, exzellenter Service und hervorragende Küche!

2. Tag, Donnerstag, 02.04.2020: Yangon
Am Morgen landen wir in Yangon, mit 5 Millionen Einwohnern die größte Stadt von Myanmar. Transfer zu unserem Hotel und ausreichend Zeit, sich zu akklimatisieren und auszuruhen, bevor wir unser Besichtigungsprogramm in Yangon mit dem Besuch von Chaukhtatgyi Reclining Image starten. Die buddhistische Tempelanlage beherbergt einen der größten liegenden Buddhas Myanmars. Die Längenangaben schwanken zwischen 66 m und 72 m. Die heutige Statue wurde in den 1960er Jahren geschaffen, nachdem die misslungene Vorgängerfigur zu Beginn des 20. Jhs. zerstört worden war. Danach machen wir einen kurzen Stopp am malerischen sog. Royal Lake (Kandawgyi See), von wo wir den Blick auf die Karaweik Hall, die wir am Abend besuchen werden, bewundern können. Am späten Nachmittag er­wartet uns dann das Herzstück und Wahrzeichen Yangons: Der Besuch der ca. 2.600 Jahre alten weltbekannten Shwedagon Pagode. Das wichtigste buddhistische Heiligtum der Welt mit Reliquien von Buddha und mehr Gold als im Safe der Bank von England wird uns in seinen Bann ziehen. Die Pagode ist Anlaufpunkt einheimischer Gläubiger, die hier in ihre Gebete vertieft sind und Opfergaben bringen. Wir tauchen ein in die faszinierende Spiritualität dieses Ortes, wenn wir – traditionell barfuß – Mönchen in orangeroten Kut­ten und Pilgern begegnen, die den Putzbesen schwingen, um Pluspunkte für ihr nächstes Leben zu sammeln. Wenn die Sonne dann langsam sinkt, erleben wir einen bezaubernden Sonnenuntergang, vor dessen Farben die gewal­tige – mit 60 Tonnen Blattgold verzierte, mit unzähligen Edelsteinen be­setzte und von einem 76 Karat schweren Diamanten gekrönte – Stupa einen atemberaubenden Anblick bietet. Burmas Zauber nimmt uns gefangen! Zu unserem ersten Abendessen in Myanmar besuchen wir die „Karaweik Hall“ am Ostufer des Kandawgyi Sees. Das Restaurant ist eine Nachbildung einer königlichen Barke. Während einer Kultur-Show mit burmesischen Tänzern genießen wir das reichhaltige Buffet. Übernachtung im Hotel „Jasmine Palace” in Superior-Zimmern in Yangon.

3. Tag, Freitag, 03.04.2020: Yangon
Heute stehen wir früh auf und gehen zur ca. 2.000 Jahre alten Sule-Pagode mit Ihrem goldenen Chedi. Auf dem Platz in der Nähe der Pagode können wir zusammen mit den Einwohnern Yangons an der Tai-Chi-Stunde teilnehmen, bevor wir zurück zum Hotel gehen, wo bereits ein reichhaltiges Frühstücks­buffet auf uns wartet. Gestärkt starten wir dann zu unserer ganztägigen Stadtrundfahrt durch Yangon und tauchen ein in das Flair und den Charme dieser buddhistischen Hauptstadt. Wir besuchen zunächst die Botataung Pagode, den ältesten chinesischen Tempel der Stadt. Weiter geht es auf der Strand Road, über die Mahabandoola Street zum indischen und chinesischen Viertel. Anschließend fahren wir zu den beeindruckenden, kolonialen Regie­rungsgebäuden wie dem Rathaus, dem Haupttelegraphenamt, dem Obers­ten Gerichtshof und dem Landesgericht – vorbei an vielen pastellfarbenen viktorianischen Gebäuden und Geschäften sowie prächtigen Parkanlagen mit vielen Seen. Auch über 70 Jahre nach dem Ende der seit 1824 herrschen­den Kolonialzeit sind in der „Gartenstadt des Ostens“ die Spuren der Briten zu sehen. In Yangon scheint die Zeit seit der Unabhängigkeit von den Bri­ten im Jahre 1948 stehen geblieben zu sein. Breite Alleen und spätkoloniale Architektur prägen das Stadtbild der Millionenmetropole im fruchtbaren Delta des Ayeyarwady. Danach geht es zum exotischen Bogyoke Aung San Market, der auch unter dem Namen Scott Market bekannt ist. In den über 2.000 Geschäften findet bestimmt jeder ein schönes Mitbringsel: burmesi­sches Kunsthandwerk wie Holzschnitzereien, Bronzefiguren, Lackarbeiten oder einen Longyi, den traditionellen Sarong (Wickelrock) von Myanmar. Im Restaurant „Golden Duck“ genießen wir zum Mittagessen ein typisch chine­sisches Menü. Am Nachmittag besuchen wir das Nationalmuseum mit dem 8 m hohen goldenen Löwen-Thron des letzten Königs von Myanmar. Am Abend unternehmen wir einen Spaziergang durch China Town und genie­ßen ein typisch burmesisches Menü im „Pandinmar“, einem einheimischen Restaurant. Übernachtung in Yangon.

4. Tag, Samstag, 04.04.2020: Yangon – Mandalay
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Yangon und Flug am Vormittag nach Mandalay, zweitgrößte Stadt des Landes und kulturelle Hauptstadt sowie die „Heilige Stadt“ Burmas. Rund 23.000 Mönche, Nonnen und No­vizen leben hier in mehr als 1.500 Klöstern. Transfer zum Hotel und Check-In. Am Nachmittag starten wir zu einer Stadttour in Mandalay. Die Mitte des 19. Jh. gegründete Stadt war zwar nur 28 Jahre lang die Hauptstadt Burmas, wirkt aber noch heute vornehmer und selbstbewusster als alle anderen Städte des Landes. Wir sehen hier zuerst die Kuthodaw Pagode. Diese ist auch als „das größte Buch der Welt“ bekannt, da sie 729 Marmortafeln mit heiligen buddhistischen Inschriften enthält – ein Konzilprotokoll als Bauwerk! Im An­schluss daran besichtigen wir das imposante Shwenandaw-Kloster aus dem Jahre 1782. Dieser einzig erhaltene Teil des Palastes des letzten birmanischen Königs besteht komplett aus Teakholz und ist mit aufwändigen Schnitzereien verziert. In der Stunde vor dem Sonnenuntergang muss man die über tausend Stufen zum 236 m hohen Mandalay Hill hinauf gestiegen sein, die von zahl­reichen Klöstern und Pagoden gesäumt zum Shweyattaw Buddha Pavillon führen, um dort zusammen mit dem goldenen Buddha den überwältigenden Blick über die Stadt zu genießen, die dort vor 160 Jahren von König Mindon erbaut worden war. Auf dem Berggipfel – auf den obersten Tempelstufen sitzend – erleben wir beim Sonnenuntergang ein dramatisch bengalisch­himmlisches Feuerspiel. Ein unvergessliches Schauspiel! Abendessen im „Ko’s Kitchen Restaurant“ und Übernachtung im Hotel „Bagan King” in Superior-Zimmern in Mandalay.

5. Tag, Sonntag, 05.04.2020: Mandalay – Amarapura
Heute beginnen wir den Tag mit einem Besuch der Muhamuni Pagode. Die­ser hochverehrte Tempel beherbergt eine Buddha-Statue, die über und über von den Blattgoldspenden der Gläubigen bedeckt ist, so dass ihre ursprüng­liche Form fast nicht mehr zu erkennen ist. Wir erleben die Mystik bei der rituellen Waschung der Statue am Morgen. Mandalay ist weltberühmt für sein feines Kunsthandwerk: Bei einem Spaziergang durch das Handwerkerviertel lernen wir, wie hier feine Seide gesponnen wird, wie Holzschnitze­reien und Wandbehänge hergestellt werden und schauen zu, wie das Gold zu feinen Blättern gehämmert wird. Die Fingerfertigkeit der Handwerker be­ruht auf Jahrhunderte alter Tradition und ist bis heute nahezu unverändert erhalten geblieben. Nach einem traditionellen burmesischen Mittagessen im „Min ga La Bar Restaurant“ fahren wir nach Amarapura, der „Stadt der Unsterblichen“ und besuchen dort zunächst das Mahagandayon-Kloster, Heimat hunderter Mönche und Novizen. Nach einem Abstecher in eine Sei­denweberei machen wir einen Spaziergang über die im Jahre 1850 auf 1.086 Pfählen erbaute U-Bein-Brücke, die längste und älteste Teakholzbrücke der Welt, die sich 1,2 km über den Thaungthaman-See spannt. Fliegende Händler schwirren dort durch die Passanten, Mönche zelebrieren ihre Me­ditation und Enten schnattern am Ufersaum, während Bauern ihre Felder mit Ochsenkarren pflügen. Chinesisches Abendessen im Restaurant „The Palace Golden Duck“ und Übernachtung in unserem Hotel in Mandalay.

6. Tag, Montag, 06.04.2020: Flussfahrt Mandalay – Bagan
Am Morgen werden wir zur Fähre gebracht, die uns stromabwärts auf dem Ayeyarwady-Fluss von Mandalay nach Bagan bringt. Zurücklehnen, ent­spannen und einfach das Leben am Fluss vorbeiziehen lassen! Das Frühstück und ein kleines Mittagessen werden uns an Bord der Fähre serviert. Der 2.170 km lange Ayeyarwady (Irrawaddy) ist nicht nur irgendein Fluss, son­dern die Lebensader von Myanmar. Unsere Fahrt auf dem Ayeyarwady-Schiff dauert je nach Wasserstand 10–12 Stunden und ermöglicht uns einen be­sonders authentischen Einblick in den Alltag der Menschen, die entlang des Ayeyarwady leben. Für sie ist der Fluss oft die einzige Möglichkeit, um sich mit Nahrungsmitteln wie Reis, Fleisch, Gemüse oder Früchten zu versorgen. Im Grunde wird hier – vom Sack Reis, Fässer mit Zuckermelasse, Sesamsäcke bis zu Hühnern und Schweinen u.v.m. – alles auf kleinen Booten und Schif­fen transportiert. Es ist ein Leben in seiner Ursprünglichkeit, wie es sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat! Am Abend erreichen wir das einzigartige Tempeltal von Bagan. Wir werden am Schiffsanleger abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Abendessen und Übernachtung im „Bagan Thande Hotel“ in Superior-Zimmern in Bagan.

7. Tag, Dienstag, 07.04.2020: Bagan
Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Bummel über den malerischen und urtümlichen Nyaung Oo Markt. Auf dem täglich stattfindenden Markt werden Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch sowie eine Vielzahl an Gebrauchs­gegenständen verkauft. Bagan gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und erstreckt sich über eine 42 qkm große Ebene mit tausenden Tempelruinen aus dem 12. Jh. Einzigartig sind die Streifzüge durch den dichtesten „Pagoden-Wald“ der Welt. Binnen zweieinhalb Jahrtausenden wurden über 13.000 Tempelbauten aus der lehmigen Irrawaddy-Flussebene gestampft. Vor 800 Jahren bereiteten die Mongolen unter dem legendären Kublai Khan dem Bauboom ein Ende, und nach diversen Erdbeben in den vergan­genen Jahrhunderten sind es heute noch ca. 3.000 Sakralbauen, in denen der Theravada-Buddhismus verehrt wird. Um einen ersten Eindruck von der beeindruckenden Geschichte der Stadt zu bekommen, besichtigen wir die goldene Stupa in der Shwezigon Pagode. Die graziöse Glockenform des Stupa wurde zum Vorbild für fast alle in Myanmar errichteten Stupas. Von dort geht es weiter zum Höhlenkloster Wetkyi-In Gubyaukgyi mit seinen exquisiten Wandmalereien aus dem 12. Jh. Nach dem gemeinsamen Mit­tagessen im „Sunset Garden Restaurant“ in Neu-Bagan erleben wir dann die Ananda Pagode, eine architektonische Meisterleistung und einer der schönsten Tempel in Bagan. Im Jahre 1090 im frühen Mon-Stil erbaut, be­herbergt die Pagode vier beeindruckende Buddha-Statuen, deren Außenseite mit 80 einzigartigen, grün lackierten Reliefs verziert ist, welche das Leben Buddhas darstellen. Im Anschluss daran besuchen wir das Dorf Myinkaba, wo wir in einer Lackwaren-Werkstatt deren Herstellung beobachten können. Einen Abstecher wert ist auch der Manuha-Tempel, in dessen Inneren sich die recht ungewöhnliche Kombination von drei sitzenden und einem liegen­den Abbild von Buddha befinden. Vom dem Tempel des gefangenen Königs von Tha-thon, Dhammayangyi Pahto, dem Pyattadagyi Tempel oder einer anderen Pagode genießen wir zum Abschluss des Tages einen unvergessli­chen Ausblick über die Stadt. Ganz besonders mystisch sieht Bagan aus, wenn sich die Sonne am Horizont senkt: In klassischen Silhouetten und un­terschiedlichen Stilen schälen sich dann die Sakralbauten aus dem weichen, vom Staub gesättigten Licht, jeder einzelne wie eine steingewordene Hymne an Buddha. Am Abend besuchen wir das „Nanda Restaurant“ und erleben bei einem typischen Daung-Lan-Essen eine Vorführung mit Marionetten-Puppen. Daungl-Lan ist ein rundes Tablett aus lackiertem Bambus, Teakholz oder Buchenholz, auf dem Mahlzeiten mit Schälchen serviert werden, die aus verschiedenen Gerichten und Suppen bestehen. Übernachtung in unserem Hotel in Bagan.

8. Tag, Mittwoch, 08.04.2020: Bagan – Heho – Inle-See
Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Bagan nach Heho. Von dort fahren wir nach Nyaung Shwe zur Bootsanlegestelle und setzten die Reise mit dem Boot fort. Wir erkunden den Inle-See, einen malerisch zwischen Hügelketten gelegenen See mit auf Stelzen erbauten Dörfern am Ufer. In der naturbelassenen Landschaft des langegestreckten Sees können wir auch die einzigartige Fischerei-Technik der weltberühmten „Einbeinruderer“ bewundern: Gepaddelt wird auf klei­nen Holzbooten mit den Füßen, um die Hände zum Fischen frei zu haben. Ein malerischer Anblick vor der Kulisse der Shan-Berge! Wir besuchen die „Innenstadt“ der Dörfer am See mit der berühmten Phaungdaw Oo Pagode aus dem 11. Jh., die fünf heilige Buddha-Statuen beherbergt. Bei einem Spa­ziergang durch verschiedene Dörfer lernen wir, wie Zinnschindeln für die Pagoden gehämmert und Buddha-Statuen gegossen werden und besuchen eine Seidenweberei. Zum Abschluss des Tages steht eine Besichtigung des museumsartigen Ngaphechaung-Klosters auf dem Programm, wo viele Kostbarkeiten anderer heiliger Stätten restauriert werden. In dem sich in der Seemitte befindenden „Kloster der springenden Katzen“ haben die Mön­che ihren Katzen beigebracht, durch in die Luft gehaltene Reifen zu springen. Wenn sie nicht gerade in der Sonne dösen, führen uns die schnurrenden Ak­robaten auf Samtpfötchen ihre Künste vor. Abendessen und Übernachtung im „Amata Inle Resort” in Deluxe-Zimmern am Inle-See.

9. Tag, Donnerstag, 09.04.2020: Inle-See – In Thein Pagoden (F, M, A)
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot zum Westufer des Inle-Sees. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch einen Kanal, wo wir den Bauern dabei zuschauen können, wie sie in schwimmenden Gärten Gemüse und Wasserhyazinthen kultivieren. In diesem Abschnitt des Sees wird uns das Panorama und die beschauliche Atmosphäre ganz besonders verzaubern! Danach legen wir am Ufer an, wo eine Treppe zum versteckten Tempel-Komplex In Thein führt. Hier zeugen hunderte Shanstupen vom religiösen Kunstschaffen der Menschen. Einige der Bauwerke werden von den Archäologen auf das 17. und 18. Jh. datiert. Zum Mittagessen im „Green Chilli Restaurant“ besuchen wir die „Intha“, so bezeichnen sich die hier leben­den Menschen. Sie wohnen in Pfahlbauten über dem Wasser und benutzen ihre Boote als Hauptverkehrsmittel. Im Dorf Khaung Daing verdienen die Einwohner ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Reiskuchen, Tofu-Kräckern und weiteren Snacks. Vielleicht haben wir hier auch die Gelegen­heit, die in den Häusern untergebrachten Produktionsstätten zu besuchen; an Markttagen sind diese allerdings geschlossen. Auf keinen Fall verpassen sollten wir am Inle-See die Stunde der Dämmerung – dann ist das Licht am eindrucksvollsten und die Stimmung geradezu mystisch. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel am Inle-See.

10. Tag, Freitag, 10.04.2020: Heho – Tachilek / Mae Sai – Chiang Rai
Am Morgen fliegen wir von Heho nach Tachilek und fahren zur thailän­dischen Grenze, wo uns am Grenzübergang Mae Sai unsere örtliche Rei­seleitung erwartet. Fahrt nach Chiang Rai zu unserem Hotel im Zentrum der Stadt. Am Abend unternehmen wir einen Bummel über den Nacht- und Essmarkt. Übernachtung im „Laluna Hotel & Resort“ in Zimmern mit Gartenblick in Chiang Rai.

11. Tag, Samstag, 11.04.2020: Chiang Rai – Golden Triangle – Chiang Saen – Chiang Khong
Nach dem Frühstück Fahrt auf den Doi Maesalong. Auf der Passhöhe be­findet sich ein Dorf der Kuomintang Chinesen, umgeben von vielen Tee­plantagen. Gelegenheit zum Kosten von grünem Tee. In dieser Gegend haben sich viele Bergstämme angesiedelt, u. a. Lisu, Akha und Yao. Bei dem einen oder anderen werden wir auch anhalten. Weiterfahrt zum bekannten Dreiländereck (Golden Triangle) von Thailand, Laos und Myanmar. In Chiang Saen, einem wichtigen Handelspunkt in Nordthailand, Besuch im multimedialen Museum „Hall of Opium“, das sehr anschaulich und höchst interessant den mittlerweile verbotenen Anbau des Schlafmohns im Golden Triangle dokumentiert. Anschließend fahren wir nach Chiang Khong an der laotischen Grenze. Unterwegs halten wir noch bei einem alten Chedi und bei einem Bergdorf der Hmong, einer ethnischen Minderheit im Norden von Laos. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Chiang Khog Teak Garden“ in Deluxe-Zimmern mit Flussblick in Chiang Khong.

12. Tag, Sonntag, 12.04.2020: Chiang Khong – Mekong-Flusskreuzfahrt Houay Xai – Pakbeng
Nach einem zeitigen Frühstück kurzer Transfer zum Grenzübergang an der Friendship Bridge zwischen Thailand und Laos! Nach Erledigung der Grenzformalitäten fahren wir mit dem Zubringerbus über die Brücke nach Laos, wo wir von der Crew der Shompoo Cruise in Empfang genommen werden. Kurzer Transfer zum Pier in Houay Xai im Golden Triangle, von wo unsere Mekong-Flusskreuzfahrt startet. Der Mekong, der eigentlich Mae Nam Khong „Mutter des Wassers“ heißt, ist gleichsam die Lebensader des Landes – vor allem ist er unglaublich faszinierend! Überall, nicht nur an den Ufern, gibt es gefährliche Felsen, die starke Strömungen und Strudel verur­sachen. Die Fahrkünste der einheimischen Bootsführer werden uns großen Respekt abnötigen. Während der Kreuzfahrt können wir somit gelassen die Flusslandschaft genießen und die Fülle des Grüns in uns aufnehmen: Bananen- und Teakholzplantagen ziehen vorbei, Dschungel, Bergreisfelder, Bambushaine, Palmen, Felsflanken und waldüberzogene Berge. Wasserbüf­fel stehen auf den wenigen weißen Sandbänken, Fischerboote liegen in den stillen Buchten. Diverse Stopps lassen uns in die Alltagsexotik der Menschen eintauchen, die Geschichte und Gegenwart am Mekong. Wir bekommen faszinierende Einblicke in das tägliche Leben der Laoten an den Ufern des Mekong. Unterwegs haben wir die Gelegenheit, eines der vielen Dörfer eth­nischer Minderheiten, der sogenannten Hilltribes, zu besuchen. Die Reede­rei hat in verschiedenen Dörfern Hilfsprojekte ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche z.B. mit Materialien für den Schulbesuch zu unterstützen. Unser Mittagessen wird an Bord serviert. Am späten Nachmittag erreichen wir Pakbeng, wo wir unsere Flusskreuzfahrt unterbrechen und zu unserem Hotel gebracht werden. In der im landestypischen laotischen Stil gebauten Lodge nehmen wir unser Abendessen auf einer großen Terrasse ein und können dabei einen unvergleichlichen Blick auf den Mekong genießen. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Le Grand Pak Beng“ in Pakbeng.

13. Tag, Montag, 13.04.2020: Mekong-Flusskreuzfahrt Pakbeng – Luang Prabang
Nach dem Frühstück im Hotel setzen wir unsere beschauliche Kreuzfahrt auf dem Mekong fort, vorbei an Dörfern, winkenden Menschen, Pagoden und Fischerhäusern. Nach dem Mittagessen an Bord besichtigen wir die be­rühmten Höhlen von Pak Ou mit ihren unzähligen Buddha-Statuen, die seit dem 16. Jh. von Königen, Adel und einfachen Gläubigen bei ihren Wallfahrten dorthin gebracht wurden. In den Nischen drängen sich Buddha-Figuren von Kleinfingergröße bis Armeslänge, Buddhas aus Stein, Bronze und aus San­delholz, Buddhas mit unterschiedlicher Mimik und Gestik – um die 4.000 sollen es sein. Luang Prabang, das religiöse Zentrum von Laos, erreichen wir am späten Nachmittag. Ausschiffung und Transfer zu unserem Hotel. Die wunderschöne Kleinstadt in Nordlaos war die Hauptstadt des historischen Königreichs Lan Xang und des französischen Protektorats Laos. Bis zur Ab­schaffung der Monarchie in Laos 1975 war es die Königsstadt. Seit 1995 ist Luang Prabang UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die besterhaltene und älteste Tempelstadt Südostasiens – das Juwel unter den Mekong-Siedlungen. Am frühen Abend steigen wir hinauf auf den 60 m hohen hei­ligen Hügel Phou Si, gekrönt von einer goldkuppeligen Pagode, zu der 328 Stufen führen, um das fantastische Schauspiel der untergehenden Sonne über den goldenen Tempeldächern und dem Mekong zu beobachten. Der Blick auf die Stadt und den Zusammenfluss von Nam Khan und Mekong ist einfach grandios und traumhaft schön! Den Abend werden wir im Traditionsrestaurant „Le Calao“ bei einem gemütlichen Dinner in herrlicher Atmosphäre am Mekong ausklingen lassen. Übernachtung im „Le Sen Boutique Hotel“ in Deluxe-Zimmern in Luang Prabang.

14. Tag, Dienstag, 14.04.2020: Luang Prabang – Abreise
Heute beginnt der Tag früh: Gegen 5.30 Uhr, wenn sich die Lotusblüten in den Tempelteichen öffnen, brechen wir auf und nehmen an einer sehr alten heiligen laotischen Tradition, dem buddhistischem Ritual „Tak Bat“ (Al­mosengabe) teil, bei dem hunderte von Mönchen in ihren in der Morgen­sonne safrangelb leuchtenden Gewändern die Straße entlang gehen, um Opfergaben einzusammeln. Während dieser Zeremonie wird Respekt und Stille erwartet. Wir genießen die friedliche Stimmung der Mönche, die in einer schweigenden würdevollen Prozession um den alten Königspalast und dutzende Tempel ziehen. Die knienden Einheimischen stecken ihnen Gaben zu: frisch gekochter Klebreis, Blumen, Obst und eine Delikatesse, Tang aus dem Mekong mit Kokosraspeln. Der Theravada-Buddhismus, den die meisten der laotischen Mönche praktizieren, verbietet es, für sein Essen zu bezahlen. Rückkehr zum Hotel und Frühstück. Im Anschluss starten wir zu einer Tour durch Luang Prabang. Besonders sehenswert sind die vielen buddhistischen Tempel und Klöster in der Altstadt, die auf einer Halbinsel zwischen den Flüs­sen Mekong und Nam Khan liegt. Wir werden die Tempel Wat Visoun, Wat Mai und den Wat Phra Buddabhat besuchen. Highlight ist der Wat Xieng Thong mit seinem liegenden Buddha in der kleinen Kapelle und den wunder­schön geschnitzten Dachsparren, den endlosen Legenden, welche die Glas­mosaike an den Wänden erzählen, und der Begräbniskapelle der königlichen Familie – 1560 als königliches Kloster erbaut und die älteste und zugleich eine der schönsten Klosteranlagen Luang Prabangs. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen. Rückflug am frühen Abend von Luang Prabang via Bangkok.

15. Tag, Mittwoch, 15.04.2020: Ankunft
Am Morgen landen wir in Frankfurt. Heimfahrt mit dem Zug nach Stuttgart.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
3.995,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 485,- EURO

  • Linienflug mit Thai Airways von Frankfurt nach Yangon und zurück von Luang Prabang nach Frankfurt (jeweils via Bangkok); inkl. Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren und 30 kg Freigepäck
  • Rail & Fly-Bahnfahrkarte in der 2. Klasse zum / vom Flughafen Frankfurt
  • Inlandsflüge von Yangon nach Mandalay, von Bagan nach Heho und von Heho nach Tachilek; inkl. Inlandsflughafensteuer, Passa­gierservicegebühren, Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • 11 x Übernachtung mit Frühstück in den angegebenen 4-Sterne-Hotels (oder gleichwertiger Kategorie)
  • 11 x Abendessen in ausgesuchten Restaurants bzw. in den Hotels
  • 4 x Mittagessen in typischen Restaurants
  • 3 x Mittagessen an Bord der Fluss-Schiffe
  • Rundreise und Transfers lt. Reiseverlauf in klimatisierten Fahrzeugen inkl. 1 Flasche Trinkwasser pro Tag und erfrischendem Handtuch
  • Sämtliche Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder gemäß Reiseverlauf
  • Fluss-Schifffahrt von Mandalay nach Bagan mit der Fähre auf dem Ayeyarwady
  • 2 x Privatbootsfahrt auf dem Inle-See
  • 2- tägige Mekong-Flusskreuzfahrt von Houay Xai nach Pakbeng und von Pakbeng nach Luang Prabang
  • Deutschsprachige örtliche Reiseleitung in Myanmar, Thailand und Laos
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuung
Extra-Leistungen
(nicht im Reisepreis enthalten):
  • Einreisevisum Myanmar – inkl. Beantragungsgebühren: 65,- EUR
  • Visagebühren Laos – zahlbar vor Ort an der Grenze: 35,- USD (Stand Oktober 2019)
Voraussichtliche Flugzeiten (jeweils Ortszeit):

01.04.2020
14:45 Uhr Abflug Frankfurt,
08:50 Uhr Ankunft Yangon (02.04.)

14.04.2020
17:30 Uhr Abflug Luang Prabang,
06:15 Uhr Ankunft Frankfurt (15.04.) 

Mindestteilnehmerzahl:
12 Personen

Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

Hier können Sie sich das Reiseprogramm herunterladen

Einreisebestimmungen (Stand Oktober 2019):

Thailand: Deutsche Staatsangehörige benötigen einen gültigen Reisepass,
der noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein und bei dem für den Einreise-Stempel eine freie Seite zur Verfügung stehen muss.

Myanmar: Gebührenpflichtiges Visum erforderlich! Die Beantragung bei der Botschaft von Myanmar können wir gerne für Sie übernehmen. Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein muss und für den Visum-Stempel in Ihrem Pass eine ganze Seite benötigt wird.

Laos: Gebührenpflichtiges Visum erforderlich! Das Visum kann direkt bei Ankunft an der Freundschaftsbrücke bei der Einreise über Nord-Thailand erteilt
werden. Das hierfür benötigte Formular erhalten Sie bei der Einreise an der Passkontrolle. Bitte füllen Sie das Visum-Formular gut leserlich in englischer Sprache aus. Bei Einreise geben Sie folgenden Unterlagen am Visaschalter „Visa on Arrival“ ab:

  • das Visum-Formular
  • Ihren Reisepass, der nach Reiseende noch 6 Monate gültig sein muss und noch mindestens eine freie Seite hat
  • zwei biometrische Passbilder, die nicht älter als 1 Jahr sein dürfen
  • die Visumgebühr (pro Person 35,- USD; Stand Oktober 2019); bitte abgezählt in bar bereithalten

Für die Einreiseformalitäten benötigen wir von Ihnen bei Buchung eine
Reisepasskopie.