Haschemitisches Königreich Jordanien

Jordanien zwischen Wüste, Rotem und Totem Meer
Jordanien zwischen Wüste, Rotem und Totem Meer
Amman – Jerash – Umm Qeis – Madaba – Berg Nebo – Kerak – Petra – Wadi Rum – Aqaba – Totes Meer
Reisetermin: 19. bis 28. April 2020 / 10 Tage

Warum sollten Sie eine Reise nach Jordanien machen?
Weil es eines der Neuen 7 Weltwunder besitzt: Petra. Weil sich hier das größte Freiluft-Spa der Erde befindet: Totes Meer. Weil es den tiefsten Nationalpark der Erde hat: Wadi Mujib. Weil es unberührte Unterwasserwelt im Roten Meer anbietet: Aqaba. Weil es eine der besterhaltenen Römerstädte beherbergt: Jerash. Weil es Teil des Heiligen Landes ist: Berg Nebo. Weil es die schönste und spektakulärste Wüstenlandschaft besitzt: Wadi Rum. Weil hier Tradition friedlich auf Moderne trifft: Amman.

Warum jetzt?
Weil Jordanien ein sicheres und modernes Reiseland ist. Hier lebt mit einer konstitutionellen Monarchie und einem sehr gemäßigten Islam eine eher traditionelle Gesellschaft. Das aktuelle Königspaar Abdullah II und Raina setzt sich für die Modernisierung des Landes und die Rechte der Frauen ein.

Und warum gerade diese Gruppenreise?
Weil sie alle Höhepunkte dieses faszinierenden Landes beinhaltet & mehr! Weil wir die beste Reisezeit und hochwertigsten Hotels inkl. täglicher Abendessen für Sie gewählt haben.

Jordanien ist ein Königreich mit großer Vergangenheit, ein Land voller Kultur, Schönheit und überraschenden Kontrasten. Das Land von Lawrence von Arabien, der Beduinen und den Märchen aus 1.001 Nacht möchten wir Ihnen bei unserer Rundreise so nah wie möglich bringen – mit all seinen Gegensät­zen. Von den biblischen Anfängen am Mount Nebo, dem Berg Moses‘, bis zur modernen Hauptstadt Amman, der „Weißen Stadt“, und weiter in Jerash – kaum eine Stadt außerhalb Italiens ist so römisch und gut erhalten wie die einstige antike Metropole Gerasa. Mit Jeeps geht es zum Wüstenabenteuer Wadi Rum – ein einzigartiges Naturschauspiel, 8.000 Jahre alte Höhlenmalereien, atemberaubende Sonnenuntergänge und Übernachtung in Komfort-Chalets im Wüstencamp unter dem unendlichen Sternenhimmel der Wüste. Die Unterwasserwelt des Roten Meeres mit ihren bunten Korallenriffen ent­decken wir bei einer Fahrt mit dem Glasbodenboot. Das Vermächtnis der Nabatäer, das geheimnisvolle „achte Weltwunder“, die rosarote Felsenstadt Petra, werden wir in ihrer ganzen Erhabenheit erleben – und Lawrence von Arabien zustimmen „man kann sich nicht vorstellen, wie schön etwas sein kann, so­lange man Petra nicht gesehen hat!“ Am mit 428 m unter dem Meeresspiegel tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer, werden wir zum Abschluss noch ein paar Tage in einem exklusiven Luxus-Resort entspannen.

Kein anderes Land hat eine so unverfälschte – fast schon magische – Anziehungskraft wie das tausendjährige Wüstenreich Jordanien und bietet seinen Besuchern eine derart faszinierende Vielfalt und traditionelle Gastfreundschaft. Unsere Reise nach Jordanien ist so kontrastreich wie das Land selbst. Legende, Geschichte, Abenteuer – ein modernes orientalisches Märchen zum Erleben. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Zeit.

Unser Reise-Programm:

1. Tag, Sonntag, 19.04.2020: Anreise – Amman
Am Morgen Abflug ab Stuttgart nach Amman. Empfang durch einen Vertreter unserer örtliche Agentur direkt am Gate bei Ankunft am Queen Alia Airport. Er begleitet uns durch die Pass-und Zollkontrolle und erledigt für uns alle Einreiseformalitäten inkl. Visaerteilung. Mit unserem persönlichen Reiseleiter fahren wir dann vom Flughafen nach Amman. Auf dem Weg zu unserem Hotel in der Innenstadt erhalten wir bereits die ersten Eindrücke der gigantischen Metropole Amman. Wir können im Garten unseres Hotels noch etwas entspannen und einen Cocktail am Pool genießen, bevor uns das Abendessen mit mediterraner Küche im „Cali Bar & Restaurant“ des Hotels serviert wird. Übernachtung im „Days Inn Hotel & Suites Amman“.

2. Tag, Montag, 20.04.2020: Amman – Iraq el Imir
Heute entdecken wir die Hauptstadt Amman, welche sich über 19 Hügeln erstreckt. In knapp 100 Jahren entwickelte sich Amman vom Dorf zur Mil­lionenstadt. Heute ist Amman eine moderne, lebendige Stadt, sehr westlich orientiert mit erstklassigen Hotels, Restaurants, Shoppingcenter, Galerien und trendigen Bars. Die Stadt war bereits zu biblischen Zeiten unter dem Namen Rabbath Ammon und zu griechisch-römischen Zeit als Philadelphia bekannt. Unsere Gastgeber, die Jordanier, sind sehr freundlich und aufge­schlossen, die meisten der mehr als 2,5 Mio. Einwohner werden uns mit ihrem ausgezeichneten Englisch überraschen. Hoch über der Stadt, an der alten Zitadelle können wir die Spuren der vielen Lebensepochen Ammans verfol­gen – Ausgrabungen aus römischer, byzantinischer und frühislamischer Zeit. Wir setzen uns am Fuße der Zitadelle ins römische Amphitheater, das aus dem Hang gehöhlt wurde, und genießen das Flair beim Blick über die Altstadt. Dann besuchen wir die beiden Museen beim Theater, in denen die Geschichte Jordaniens dokumentiert wird. Im Archäologischen Museum befindet sich eine umfassende Sammlung von jordanischen Altertümern aus der Zeit der Frühgeschichte bis ins 15. Jh., Im Folklore-Museum gehen wir dem Leben und den Traditionen der Jordanier auf den Grund. Die Sammlung enthält Trach­ten und Gegenstände des Alltaglebens aus dem 19. und frühen 20. Jh. Nach einem Bummel durch die Altstadt geht es in den modernen Teil von Amman. Viele neue Stadtteile sind in den letzten Jahren entstanden. Am Nachmittag fahren wir in einen Randbezirk von Amman, genannt Iraq el Imir. Der kleine Ort im Süden der Stadt wird von einer Frauengruppe geleitet. Die Genossen­schaft beschäftigt Frauen und Mädchen aus den umliegenden Dörfern von Wadi Al Seer. Hand in Hand und von Hand verbinden sie das Erbe ihrer Vor­fahren mit der Gemeinschaft der Gegenwart, um sich durch Handwerk eine Zukunft zu schaffen. Gegründet 1993 von der Noor Al Hussein Foundation (NHF), leiten die Frauen die am längsten bestehende Genossenschaft in Jor­danien heute selbst. Sie beherrschen ein spezielles Kunsthandwerk: Papiere und Karten wunderschön handgemacht aus Okra-Fasern. Auch zeigen sie uns selbst gefertigte Seifen und Töpferwaren sowie Textilien aus handgeweb­ten Stoffen. Der Stoff wird auf traditionelle Weise mit einer Handweberei und drei Webstühlen hergestellt. Der Besuch lohnt sich – und es ist kein spezieller Touristenort, sondern eine authentische Werkstätte einer unterstützenswer­ten Frauenkooperative. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Amman.

3. Tag, Dienstag, 21.04.2020: Jerash – Umm Qeis
Nach dem Frühstück fahren wir nach Norden. Die antike Stadt Jerash aus der römisch-hellenistischen Zeit liegt nur 40 Fahrtminuten von der Haupt­stadt Amman entfernt und ist bemerkenswert für ihre ununterbrochene Kette menschlicher Besiedlung. In den Hügeln von Gilead werden wir Überreste aus den neolitischen sowie griechischen, byzantinischen, umayyadischen und anderen Epochen finden. Jerashs goldenes Zeitalter brach jedoch mit der rö­mischen Zeit an. Heute ist das einstige Gerasa in der Welt als eines der bester­haltenen Beispiele einer römischen Provinzstadt bekannt. Als Kaiser Hadrian im Jahr 129 n. Chr. die Stadt besuchte, stand sie in voller Blüte. Um den hohen Gast zu ehren, errichtete die Stadt einen Triumphbogen, durch den wir noch heute gehen können. Wir haben das Gefühl, eine Zeitreise zu machen, wenn wir durch das Römische Reich mit seinen kulturhistorischen Denkmälern ent­lang der Säulenstraße – den römischen Cardo, die über eine Länge von 600 m nördlich des ovalen Forums verläuft, spazieren und das Hippodrom sowie den Artemistempel bestaunen. Jerash war eine offene Stadt mit freistehenden Ge­bäuden, die reich mit Marmor und Granit verziert waren. Ihre Bauweise war so fortgeschritten, dass große Teile der Stadt bis heute erhalten sind. Danach besuchen wir die einstige Dekapolisstadt Umm Qeis. Die antike Stadt Ga­dara – die Stätte des berühmten Wunders vom gadarenischen Schwein – war zu ihrer Zeit als kulturelles Zentrum bekannt und Heimat zahlreicher klas­sischer Poeten und Philosophen. Auf einer herrlichen Bergspitze thronend, die das Jordantal und den See Genezareth überragt, hat Umm Qeis eine eindrucksvolle säulengesäumte Hauptstraße und die Ruinen zweier Theater aufzuweisen. Abendessen und Übernachtung in unserem Hotel in Amman.

4. Tag, Mittwoch, 22.04.2020: Madaba – Berg Nebo – Kerak – Wadi Musa
Nach dem Frühstück Fahrt nach Süden nach Madaba – bekannt für seine byzantinischen Mosaike. Die in der Bibel erwähnte Stadt wurde von den Moabitern erobert, fiel an die Nabatäer und die Römer und wurde später von byzantinischen Kaisern als bedeutender Wallfahrtsort ausgebaut. Das berühmteste der römisch-byzantinischen Mosaike von Madaba ist die Landkarte von Palästina, die den Fußboden in der St. Gerorgskirche ziert. Sie zeigt in Jerusalem die Nea-Kirche, die am 20. November 542 geweiht wurde. In Jerusalem nach 570 errichtete Bauwerke fehlen in der Mosaik­darstellung, so dass die Entstehung der Karte auf den Zeitraum von 542 bis 570 eingegrenzt werden kann. Das Mosaik wurde von unbekannten Künst­lern geschaffen – wahrscheinlich im Auftrag der christlichen Gemeinde der Stadt Madaba, die in christlich-oströmischer Zeit Bischofssitz war. Die Karte verzeichnet wichtige christliche Pilgerstätten auf beiden Seiten des Jordan. In der Spätantike wurden in der Stadt noch weitere aufwändige Mosa­ike angefertigt, die teils noch erhalten sind und besichtigt werden können. 614 wurde Madaba von den Persern erobert, kam 630 zurück an Ostrom, fiel dann um 636 an die Araber und wurde 746 durch ein Erdbeben stark zerstört. Die daraufhin von ihren Bewohnern verlassene Stadt verfiel. 1894 wurde das berühmte Mosaik während der Arbeiten für den Bau einer neuen griechisch-orthodoxen Kirche an der Stelle der spätantiken Ruine freigelegt. Große Teile der ungeschützten Mosaikkarte wurden in den folgenden Jahr­zehnten durch Brände, Bauarbeiten, Feuerbestattungen in der Kirche sowie Wasser- und Feuchtigkeitseinwirkungen beschädigt. Im Dezember 1964 stellte die Volkswagenstiftung dem Deutschen Verein zur Erforschung Paläs­tinas schließlich 90.000 DM für die Rettung des Mosaiks zur Verfügung. Der spätere Direktor des Rheinischen Landesmuseums Trier, Heinz Cüppers, und der Alttestamentler Herbert Donner führten 1965 die dringend er­forderlichen Arbeiten zur Restaurierung und Konservierung der erhalten gebliebenen Teile der Mosaikkarte durch. Etwa 2,3 Millionen Steinchen mussten zum Gesamtbild zusammengesetzt werden. Nicht weit entfernt vom Madaba erhebt sich auf 710 m der geschichtsträchtige Berg Nebo. Die Aussicht von hier, die einst Moses schon faszinierte, reicht über die Abhänge des Jordangrabens bis hin zum Toten Meer und dem gegenüberliegenden Westjordanland. An klaren Tagen kann man sogar Bethlehem, Jerusalem und Jericho sehen. Nachdem wir einen weiten Blick über das Gelobte Land geworfen haben, fahren wir durch die Mondlandschaft des Wadi Mujib, der Grand Canyon Jordaniens, auf der alten Königstraße nach Kerak. Hier be­sichtigen wir die wichtigste der Kreuzfahrerburgen aus dem 12. Jh. Sie beher­bergt ein Labyrinth aus Sälen und Korridoren und wird heute als Filmkulisse benutzt. Das Archäologische Museum im Inneren zeigt Funde aus mehr als 7.000 Jahren Geschichte. Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel „Petra Panorama“, in den Bergen etwas außerhalb von Wadi Musa gelegen. Der Name ist Programm: toller Ausblick, interessante Architektur. Es ist Hotel und Aussichtpunkt in einem. Das Gebäude erstreckt sich terrassenförmig über 14 Etagen am Berghang entlang, und die geräumigen Zimmer haben eine kleine Terrasse oder Panoramafenster mit einem tollen Ausblick über die Berge. Der Außenpool in modernem Design bietet Entspannung nach einem ereignis­reichen Tag, verbunden mit einem herrlichen Sonnenuntergang über der Stadt Petra. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Petra Panorama“.

5. Tag, Donnerstag, 23.04.2020: Petra
Die berühmteste historische Stätte Jordaniens liegt geheimnisvoll verborgen inmitten einer pittoresken Felsenlandschaft, die wir zum Greifen nahe vor uns haben, wenn wir am frühen Morgen vom Wadi Musa ins Petra-Tal zum Ein­gang der Stadt Petra fahren. Der bedeutendste nationale Schatz des Landes, Jordaniens „Rosarotes Kleinod“, wurde vor über zwei Jahrtausenden aus den farbenprächtigen Sandsteinfelsen gemeißelt und ist heute UNESCO-Welt­kulturerbe sowie seit geraumer Zeit auch Teil der Neuen Weltwunder. Petra ist die Hinterlassenschaft der Nabatäer, einem fleißigen arabischen Volk, das vor mehr als 2.000 Jahren in Südjordanien siedelte. Im Jahre 1812 überzeugte der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt seine Reiseführer, ihn zur sagen­umwobenen verlorenen Stadt zu bringen. Viel von Petras Anziehungskraft rührt von der spektakulären Lage tief innerhalb der Wüstenschlucht. Den einzigen Zugang zur Stadt, einen schmalen Felsspalt – den Siq, erreichen wir zu Fuß oder auf Pferderücken. Am Ausgang der 1.216 m langen, schatti­gen Schlucht, die an ihrer engsten Stelle nur 2,19 m breit ist, und deren Fels­wände bis zu 100 m nahezu senkrecht in den Himmel ragen, werden wir von der Lichtfülle und nicht minder von der Schönheit der gegenüberliegenden Fassade Petras geblendet. Wir stehen vor „Khazne Faraun“, dem sogenann­ten „Schatzhaus des Pharao“, dem berühmtesten Monument von Petra. Als Kulisse von Indiana Jones den Filmliebhabern bekannt, ist dies der Beginn von zahlreichen Geheimnissen Petras: Gebäude, Fassaden, Theater, Gräber, Bäder, Tempel, Felszeichnungen bis hin zum Aron Berg … Petra wartet dar­auf, von uns entdeckt zu werden. Vom Schatzhaus wandern wir durch den Talkessel, eingerahmt von aus Sandstein gehauenen Palästen, bis zu 40 m hohen Tempelfassaden, Königsgräbern und Säulenstraßen. Wir erholen uns von all der Pracht zwischendurch auf den Stufen des aus dem roten Fels herausgeschälten Theaters mit seinem halbkreisförmigen Orchestra, bevor wir zum Großen Opferplatz auf 1.035 m Höhe aufsteigen, um die fantasti­sche Aussicht auf Petra zu genießen und die Felswand des El-Huta-Massivs zu bestaunen. Sie wird wegen der imposanten Mausoleen nabatäischer Könige „Königswand“ genannt. Je nach Sonnenstand präsentiert sich uns die nabatäische Felsenstadt, die zu den eindrucksvollsten Ruinenstätten der Welt gehört, in einem anderen Licht. Für den Besuch von Petra nehmen wir uns viel Zeit! Je nach Konstitution der Gruppe gehen wir gemeinsam auf den hohen Opferplatz, zu den zahlreichen Königsgräbern oder zum Platz El Deir. Rückfahrt zu unserem Hotel. Genießen wir den stimmungsvollen Sonnenun­tergang über dem Wadi Musa von der Hotelterrasse aus. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Petra Panorama“.

6. Tag, Freitag, 24.04.2020: Petra – Wadi Rum
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Besichtigungen in Petra fort. Ein besonderes Schmuckstück ist noch „Little Petra“, ein kleiner, aber sehr inte­ressanter Bereich – entfernt der großen Besucherströme. Anschließend geht es durchs Bergland Richtung Süden in die Wüstenwelt des Wadi Rum. Bei der Ankunft im Dorf Rum werden wir von der Bergformation „Die sieben Säulen der Weisheit“ begrüßt. T.E. Lawrence gab dem Gebirge den Namen, das in dem mit 7 Oscars ausgezeichneten Film „Lawrence von Arabien“ zur populären Kulisse wurde. Fahrt mit Allrad-Jeeps durch das Natur­reservat von Wadi Rum, einem Tal, das aus Wüste und mondähnlicher Land­schaft besteht, deshalb auch „Tal des Mondes“ genannt wird. Hier beginnt die große arabische Wüste – nur 30 km von der Grenze zu Saudi-Arabien entfernt. „Unermesslich, vom Echo widerhallend und göttlich“ – mit diesen Worten beschrieb der britische Offizier T. H. Lawrence das Wadi Rum, als er 1917 mit den Kämpfern des arabischen Königs Faisal hier durchgezogen ist und als „Lawrence von Arabien” im Wadi Rum zur Legende wurde. Das Wadi Rum ist eine der atemberaubendsten Wüstengegenden der Erde: der Sand terrakottarot wie im australischen Outback und die goldenen Sand­steinfelsen, die Trutzburgen oder Domkuppeln gleich aus der Ebene ragen, mächtiger als im Südwesten der USA. Es liegt auf 1.000 m Meereshöhe und ist seit 2011 UNESCO-Weltnaturerbe. Die Kombination von Wüste, Dünen, Felsklippen und Bergen machen das Wadi Rum einzigartig. Die wilden Gra­nit- und Sandsteinberge lieferten die Kulisse für den Film „Star Wars“. Hier hat man 2015 auch den Film „Der Marsianer“ mit Matt Damon gedreht. Man wird sofort verstehen, warum: In dem Tal sieht es aus wie nicht von dieser Welt. Nachmittags geht es dann mit dem Geländewagen über die Dünen zu den Beduinen, die uns mit ihrer herzlichen Gastfreundschaft in ihre Zelte zum Kaffee einladen. Anschließend fahren wir zum Sunset Point in unserem Wüstencamp, auf einer Ebene im Herzen des Wadi Rum gelegen. Wenn die Sonne rotgolden für uns hinter den Dünen versinkt, wird es Zeit für einen „Sundowner” und unser Barbecue. Die Küche des Bait Ali serviert uns einheimische arabische Gerichte, zubereitet mit einem traditionellen Zerb-Ofen auf der Terrasse. Übernachtung im Wüstencamp „Bait Ali”, das im Stil eines Beduinencamps in malerischer Lage errichtet wurde. Zu den An­nehmlichkeiten des Camps gehören neben einem Barbecue-Restaurant, eine Bar und ein Swimmingpool, der nach unserer Wüstentour zum Entspannen einlädt. Gegen Gebühr werden verschiedene Aktivitäten wie Quadfahren, Pferde- bzw. Kamelreiten angeboten. Wir übernachten in der besten Un­terkunftskategorie des Camps, in gemauerten Chalets mit eigener Dusche und WC sowie Klimaanlage. Ein Abend und eine Nacht in der Wüste unter dem Sternenhimmel ist sicherlich eines der Highlights unserer Reise!

7. Tag, Samstag, 25.04.2020: Wadi Rum – Aqaba – Totes Meer
Faszinierend ist das Aufwachen in der unglaublichen Wüstenstille. Der atemberaubende Sonnenaufgang in der Wüste bleibt uns sicherlich un­vergesslich! Nach dem Frühstück verlassen wir die grandiose Naturkulisse und fahren vom Wadi Rum nach Aqaba, der einzigen Hafenstadt Jorda­niens am Roten Meer. Besuch des kleinen Souk und Bummel durch den Ort. Gemeinsam unternehmen wir eine Fahrt mit dem Glasbodenboot auf dem Roten Meer und entdecken die am Golf von Aqaba fast unberührte Unter­wasserwelt. Unweit des Ufers finden wir bereits wunderschöne Korallenriffe mit bunten Fischen. Der Golf ist Heimat von mehr als 300 Korallenspezies und zahllosen Fischarten. Entlang des Wadi Araba, der Grenze zu Israel, fah­ren wir dann zum Toten Meer, dem tiefgelegensten Punkt der Erde. Kaum angekommen, werden wir uns gleich viel wacher und mit jeder hier verbrach­ten Stunde fit wie schon lange nicht mehr fühlen. Diesen Zustand verdanken wir dem hohen Sauerstoffgehalt in der Luft. Am nordöstlichen Ufer, direkt am Toten Meer in Sweimeh, liegt unser wunderschönes Hotel „Mövenpick Red Sea Resort & Spa“. Das 5-Sterne-Resort heißt uns mit einem fantastischen Panoramablick über das Tote Meer willkommen. Es befindet sich in einer tra­ditionell dörflichen Umgebung in einem authentischen arabischen Dorf. Das Resort ist als landestypisches Steindorf gestaltet und mit zahlreichen Antiqui­täten und Kunstwerken dekoriert. Es verfügt über erstklassige Anlagen und eine moderne Ausstattung und verbindet eine entspannte, therapeutische At­mosphäre mit orientalischem Flair. Eingebettet in eine 8 Hektar große üppige Gartenanlage verfügt das Hotel über 9 Restaurants und Bars im Innen- und Außenbereich. WLAN nutzen wir in allen Bereichen des Resorts kostenfrei. Freuen wir uns im Resort auf ein luxuriöses Ambiente und einen eigenen Zugang zum Nordufer des Toten Meeres. Die Zimmer sind luxuriös und geschmackvoll eingerichtet und klimatisiert. Sie verfügen über Sat-TV sowie Meer-, Pool- oder Gartenblick. Das Resort bietet einen eigenen Strand und mehreren Pools, darunter ein beheizbarer Winter- und ein Infinity-Pool. Das Resort ist eine Oase der Ruhe für unser Wohlbefinden und garantiert ein Gleichgewicht von Körper und Geist. Erholung bietet auch das preisgekrönte, arabische Zara Spa am Toten Meer, von dem wir den atemberaubenden Blick auf die heilenden Gewässer des Meeres genießen. Die Einrichtungen der Wellness-Oase von Weltruf auf einer Fläche von 6.000 qm garantieren vollkommenen Spa-Luxus. Das Spa bietet eine einzigartige Fülle revitalisie­render und wohltuender Entspannungs- und Wellnessanwendungen und verwöhnt uns mit Dampfbädern, tropischen Duftduschen und Massagen (Extra-Kosten). Im Restaurant „Al Saraya“ bedienen wir uns zum Frühstück und Abendessen vom reichhaltigen Buffet, das keine Wünsche offen lässt. Die internationalen und lokalen kulinarischen Köstlichkeiten und das Ambiente in den verschiedenen Räumen des Restaurants sowie im überdachten Au­ßenbereich werden uns begeistern. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag, Sonntag, 26.04.2020: Totes Meer – optional: Ausflug Wadi Mujib
Ein Tag zur freien Verfügung in unserem Luxus-Resort am Toten Meer: Ein­fach nur schwerelos auf dem extrem salzhaltigen Wasser des Toten Meeres, das fast das Zehnfache der Ozeane beträgt, schweben und die fantastische Landschaft auf sich wirken lassen! Alternativ: optionaler Ausflug ins Wadi Mujib, dem am tiefsten gelegenen Nationalpark der Welt. Der Grund dafür liegt darin, dass die Felsschlucht, welche das Wadi Mujb darstellt, auf einer Höhe von 410 m unter dem Meeresspiegel ins Tote Meer mündet. Da sich die Schlucht aber bis hinauf auf 900 m ü. M. zieht, umfasst der Nati­onalpark ein Gefälle von 1.300 m. Ausflugsbeginn ist um 8 Uhr, Ende um 15 Uhr. Die Wanderung im Wadi erfordert Kondition, Trittsicherheit und festes Schuhwerk. Die Durchführung ist wetterabhängig. Preis: 95,- EUR p. P. (inkl. Busfahrt, Eintritt und Reiseleiter / Wanderführer); Mindestteilnehmer: 15 Per­sonen. Abendessen und Übernachtung am Toten Meer.

9. Tag, Montag, 27.04.2020: Totes Meer
Wir erleben einen Tag voller Entspannung und Erholung an den Stränden des Toten Meeres. Wegen seiner Lage als tiefster Punkt der Erde ist das Wet­ter dort immer sonnig und tropisch. Der hohe Salz- und Mineraliengehalt des Toten Meeres und die ozonhaltige Luft verleihen dem Ort seine heilenden Kräfte. Selbst das Sonnenbaden ist hier risikofrei, über 400 m unterhalb des Meeresspiegels besteht keine Hautkrebsgefahr, nicht einmal ein Sonnen­brand verdirbt das Bad in der Sonne. Das 33%ige salzhaltige Wasser lässt im Toten Meer auch keinen untergehen und tut zusätzlich noch der Haut gut. Schon die alten Ägypter und Römer haben von dem Jungbrunnen Totes Meer gewusst und seine Schätze heilend und kosmetisch genutzt. Beim Abend­essen und Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik können wir unseren „perfekten Tag“ an einem der außergewöhnlichsten Orte der Welt ausklin­gen lassen. Übernachtung am Toten Meer.

10. Tag, Dienstag, 28.04.2020: Totes Meer – Heimreise
Nach dem Frühstück Freizeit bis zum Mittag. Einstündiger Transfer zum Flug­hafen Amman und Heimflug via Wien nach Stuttgart. Landung am Abend.

Veranstalter: TTS Trautner-Touristik GmbH, Württembergstr. 317, 70327 Stuttgart,
Telefon: +49 (0) 171 7463530, E-Mail: petra.meyer@trautner-touristik.de

Unser Reisepreis und Leistungen:
2.495,- EURO

pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmer-Zuschlag: 495,- EURO

  • Linienflug mit Austrian Airlines von Stuttgart nach Amman (via Wien) und zurück; inkl. 23 kg Freigepäck sowie sämtliche aktuelle Steuern und Gebühren
  • Kofferträgergebühren am Flughafen Amman
  • Gruppenvisum Jordanien (Kopie des Reisepasses erforderlich)
  • 3 x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel „Days Inn Hotel & Suites Amman” in Amman
  • 2 x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel „Petra Panorama“ in Wadi Musa bei Petra
  • 1 x Übernachtung im „Bait Ali Camp” im Wadi Rum in gemauerten Chalets mit Dusche / WC und Klimaanlage.
  • 3 x Übernachtung im 5-Sterne-Hotel „Mövenpick Dead Sea Resort & Spa” am Toten Meer
  • 9 x Frühstücksbuffet
  • 8 x Abendessen in den Hotels
  • 1 x Barbecue im Wüstencamp im Wadi Rum
  • Alle Transfers und Rundreise lt. Programm in komfortablen, modernen, klimatisierten Reisebussen
  • Sämtliche Eintrittsgebühren lt. Programm
  • 2-Tages-Ticket Petra
  • Pferderitt in Petra (falls gewünscht; die Pferde werden geführt)
  • Jeeptour im Wadi Rum mit Besuch bei den Beduinen
  • Bootsfahrt in Aqaba
  • Hochqualifizierte deutschsprechende Reiseleitung während der gesamten Rundreise
  • Persönliche und umsichtige TTS-Reisebetreuung
VORAUSSICHTLICHE FLUGZEITEN
(JEWEILS ORTSZEIT):

19.04.2020
07:15 Uhr Abflug Stuttgart, 
14:55 Uhr Ankunft Amman

28.04.2020
15:10 Uhr Abflug Amman,
21:30 Uhr Ankunft Stuttgart

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Flugplan / Zeiten / Programmänderungen vorbehalten

Hier können Sie sich das Reiseprogramm herunterladen

Zusatzinformationen:

Klima
Die beste Reisezeit für Jordanien ist erfahrungsgemäß das Frühjahr von April bis Anfang Mai. In dieser Jahreszeit ist das Land relativ grün, und es blüht selbst in der Wüste. Während unserer Reisezeit können Sie mit 10 Son­nenstunden und vrs. keinen Regentagen rechnen. Die Tagestemperaturen liegen bei durchschnittlich 24 Grad – je nach Region und Höhenlage auch bis zu 30 Grad. Nachts sinkt das Thermometer auf ca. 15 Grad. Die Luft ist trocken und daher auch bei Hitze sehr gut verträglich.

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Jordanien benötigen deutsche Staatsbürger einen Rei­sepass, der bei Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss, mit noch mindestens zwei freien Seiten für ein Visum, welches vor Ort bei der Einreise erteilt wird. Das Gruppenvisum beantragen wir für Sie, wenn Sie uns mit Ihrer Buchung eine Kopie Ihres Reisepasses senden.